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Geheimprojekt (Arbeitstitel: HYPER ORBIS – Der Held)

Hier ein unektorierter Auszug aus einem Geheimprojekt.
 
Der Held
 
Thomas Weadon war das perfekte Abbild eines idealistischen Revolutionärs. Stünde ein Autor vor der Herausforderung einen Helden ohne Fehl und Tadel zu erschaffen, Thomas Weadon wäre die Referenzmarke, für eine solche Schöpfung. Hochgewachsen, mit der muskulösen Statur eines Kriegers. Die kantigen Gesichtszüge unterstrichen einen zielstrebigen, eisernen Willen, wobei ein kaum wahrnehmbares Lächeln seine Mundwinkel umspielte. Eine Andeutung, dass er weder Tod noch Teufel fürchtete. Dem Blick seiner blauen Augen hielt kaum jemand lange stand. Er erinnerte an den eines jagenden Tigers und ließ jeden erschauern, den er ins Visier genommen hatte.
Als Kopf der Ganimed Einheit, die zu den gefürchtetsten und effektivsten revolutionären Gruppen zählte, leitete er Operationen gegen alle, die nach seiner Weltsicht nichts weiter als Ausbeuter und Parasiten waren. Unter den Militärexperten, die die meisten Firmen und Unternehmen berieten, galt Weadons kleine Armee als die gefährlichste Terrorgruppe. Thomas Weadon wusste das und genoss den Ruf, den er hatte. Gewissensbisse kannte er bislang nicht, denn seine Unternehmungen zeugten von perfekter Planung, sodass niemand zu Schaden kam, der das nicht auch verdiente.
Gerade las er die Schlagzeile der News Plattform Interplan – Networks, die seine letzte Operation als das geniale Glanzstück eines kriminellen Geistes bezeichnete.
„Was hältst du davon?“, fragte er Janina, die gerade sein Quartier betrat.
Janina gehörte zu den Kampfgefährten, die am längsten bei ihm waren. Die blonde Frau mit den großen grünen Augen trug die goldenen Insignien einer Brigadeleiterin auf den Schulterklappen. Drei Sterne, mit roten Edelsteinen im Zentrum. Der olivgrüne Kampfanzug stand ihr hervorragend und schmeichelte ihrer Figur. Auch sie entsprach der Idealvorstellung einer Kämpferin und stand ihrem Anführer auch in seiner Weltanschauung in nichts nach. Die Martian – Vogue hatte Weadon und Janina Baker als das Traumpaar des Terrors bezeichnet. Und eine Kolumnistin, desselben Blattes verstieg sich sogar zu der Aussage, dass der Terror durch dieses Paar ein erotisches Lächeln zeigte.
„Eine Glanzleistung“, lobte Janina. „Was nicht anders zu erwarten war. Wir steigern uns mit jeder Mission.“
Ihre Stimme besaß etwas Raues. Ein Timbre, das Thomas Weadon die Nackenhaare aufstellte. Das Einzige auf der Welt, was bei ihm eine Gänsehaut verursachte.
„Der Artikel erwähnt nicht, wie hart wir das Konsortium getroffen haben.“
„Jeder der genügend Verstand hat, wird zwischen den Zeilen die Wahrheit finden.“
„Genügend Verstand ist nicht jedermanns Sache.“
„Um das wettzumachen, gibt es eben die großen Buchstaben. Die stanzen jedem Idioten die Bedeutung der Sache ins Hirn, ohne dass er sich zu sehr damit befassen muss.“
„Ich bin gepannt, wie viele sich uns nach dieser Sache bei uns melden werden.“
Rosalie Bancroft schien das Eigenlob der Beiden nicht länger ertragen zu können. Sie wirbelte in ihrem Drehstuhl-Ei herum, das sie bislang den Blicken Janinas verborgen hatte.
„Wenn ich nicht an die Daten gekommen wäre“, meinte sie ärgerlich, „hätten wir keine so große Schlagzeile bekommen. Ohne meine Arbeit wäre das Ganze nur ein kleiner Raubzug gewesen. Eine Randnotiz, nichts weiter.“
Rosalie Bancroft war körperlich das genaue Gegenteil von Janina Baker. Klein, untersetzt, mit viel zu großen, hängenden Brüsten, die ihre Uniform unvorteilhaft ausbeulten. Das dünne, rote Haar hing in Strähnen um das rundliche Gesicht herab und sah immer irgendwie feucht und fettig aus. Blasse Haut mit Sommersprossen, dünne Lippen. Lediglich die strahlend blauen Augen, eingerahmt von langen, dunklen Wimpern, stachen angenehm hervor. Die Augen waren so außergewöhnlich schön, dass irgendwer in der Truppe scherzhaft behauptete, die “Hexe“ hätte eine Fee ermordet und ihr die Augen gestohlen. Rosalie “The Witch“ nannte man sie seither. Sie hatte nichts dagegen und sah diesen Namen als Respektbezeugung an, wie sie Thomas einmal anvertraut hatte. Er klang wie gemacht für jemanden, mit dem man sich besser nicht anlegte. Mit ihrem wachen, scharfen Verstand, war “The Witch“ ein unentbehrlicher Teil des Kommandostabes der Ganimed Brigade. Ein besser informierter Journalist hätte daher nicht nur Wheedons und Bakers Rolle in der Führungsriege gesehen, sondern auch Rosalie Bancroft berücksichtigt. Es war falsch vom Führungsstab der Ganimed Brigade von einem Traumpaar des Terrors zu sprechen, den es handelte sich genau genommen um eine Menage-a-Trois des Grauens.
 
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Leseprobe: Outlanders 9 – Verräter und Rebellen

Der Text is noch unlektoriert und unkorrigiert. Schnell runtergeschrieben, um die Ideen festzuhalten, bevor sie geschliffen werden.

 

Kapitel 2

Dominic fühlte sich unwohl. Es war drei Uhr morgens und er wälzte sich in seinem Bett von einer Seite auf die Andere. Er beschloss, ein wenig auf Wanderschaft zu gehen und sich in den Korridoren der Durana die Zeit zu vertreiben. Sein erster Weg führte ihn in Richtung des Hauptkorridores, der das Schiff wie eine Hauptschlagader durchzog. Und wie bei einem lebenden Körper pulste auch hier zu jeder Sekunde das Leben. Akkato und Menschen drängten sich durch den höhlenartigen Gang. Manche eilten zu ihren Stationen, andere trieben sich lediglich herum, wie Dominic. Die vielen Bars und Etablissements, boten reichlich Gelegenheit, sich die Zeit angenehm zu machen. Was immer man auch darunter verstand. Der Hauptkorridor wurde die “Die Meile“, genauer gesagt, “Die Meile der Ausschweifung“ genannt und bot ein Gegengewicht zum Basar, wo sich exzentrischere Charaktere nicht angemessen bedient fühlten. Von der Meile zweigten etliche weitere Tunnel ab, die zu einem Dutzend Korridoren führten, welche parallel zur Meile verliefen. Von dort aus verästelten sich die Gänge zu einem unübersichtlichen Labyrinth, dessen Struktur auch den Akkato größtenteils unbekannt war.
Die Luft auf der Meile war feucht und Nebelschwaden aus der Atemluft abertausender Kreaturen, waberte über deren Köpfen. Manchmal fiel ein Nieselregen aus Kondenswasser herab, der den Boden glitschig machte. Die Durana war zwar ein gewaltiges Schiff und dazu ausgelegt, eine riesige Mannschaft zu beherbergen, aber sie schien allmählich an ihre Grenzen zu gelangen.
Dominic sah auf die unzähligen Leuchtreklamen, die ein buntes Gewitter in den Nebel stanzten. Es war nicht das erste mal, dass er in das Treiben und das Gedränge dieser anzüglichen Meile eintauchte. Er kannte sogar einige der Bars und Küchen in denen man sehr gute Drinks und spannende kulinarische Experimente ausprobieren konnte. Aber das war auch schon alles. Für alle anderen Vergnügungen, die in diesem Teil der Durana zu haben waren, zeigte sich Dominic wenig empfänglich. Es gab viel Kriminalität hier. Anders als auf dem Basar, der eine eher beschauliche Kulisse bot, bestanden die Polizeipatrouillen auf der “Meile“ üblicherweise aus einem Trupp von drei Akkatos und drei Menschen.
Es verging eine gute Stunde, bis Dominic müde genug war, um seine nächtliche Exkursion zu beenden. Er wollte sich gerade auf den Rückweg machen, als er als er einer Gruppe von etwa zwanzig Männern und Frauen begegnete. Lachend und gut gelaunt kamen sie ihm entgegen. Keine Kameraden aus seiner Einheit aber Soldaten, mit denen er ab und zu zusammenarbeitete. Eine Handvoll von ihnen fiel immer wieder durch impulsives Verhalten auf. Mit einem von ihnen, einem gewissen Markus Renzler, hatte Dominic mehr als einmal handfeste Auseinandersetzungen gehabt. Seit der letzten heftigen Begegnung verzeichnete Renzlers Nase eine deutliche Schieflage in Richtung rechter Wange. Die Soldaten verstummten, nachdem sie Dominic bemerkten und wichen seinem Blick aus, als fühlten sie sich bei einer Missetat ertappt. Eine Reaktion, die aus dem Respekt erwuchs, dem man Dominic entgegengebrachte, wie Aaron Kruger behauptete. Bisher hatte Dominic nicht viel davon mitbekommen oder einfach zuwenig darauf geachtet. Sein Rang als Hauptmann sollte ihm ohnehin einen gewissen Respekt einbringen. Alles was darüber hinausreicht, war seiner Aufmerksamkeit schlichtweg entgangen. Aber wenn die Kameraden auf sein Urteil tatsächlich Wert legten und glaubten, er würde ihnen den Ausflug auf dieses Deck übel nehmen, so irrten sie sich. So gut sollten sie ihn eigentlich kennen. Vielleicht wunderten sie sich auch darüber, dass ausgerechnet er den Weg hierher gefunden hatte. Renzler hob beiläufig die Finger an die Schläfe, als er an Dominic vorüberging. Auch die anderen grüßten ihn auf ähnliche Weise, bevor sie sich davonmachten. Dominic bemerkte, dass sie sich noch einige Male zu ihm umdrehten und anschließend die Köpfe zusammensteckten und sich Bemerkungen zuflüsterten.
Eingehüllt in seine Grübeleien, ging Dominic noch einige Schritte weiter, bis er Davis und Skorsky begegnete. Davis und Skorsky saßen an einem Tisch außerhalb eines Lokals und schienen ihn schon eine Weile beobachtet zu haben, wie er nachdenklich durch die Menge spazierte. Er war sich nicht ganz im Klaren darüber, ob er unterbewusst nicht nach den Beiden gesucht hatte. In der ganzen Angelegenheit, die zur Entstehung des Neuen Zweiges führte, spielten sie eine gewichtige Rolle. Dominic und die zwei Männer verband dadurch eine schicksalhafte Komplizenschaft, deren Bedeutung er noch nicht vollständig abzusehen vermochte. Er fühlte sich nicht wohl in dieser Verbindung. Mehr noch. Er glaubte, sich seither in einem Sog zu befinden, der ihn irgendeinem Unglück entgegentrug, dass in einer dunklen Zukunft lag. Sein Vater würde sagen, dass böse Dinge nur Schlechtes zeugten und er nicht glauben sollte, dadurch irgendetwas Gutes zu bezwecken, auf das er Stolz sein könnte. Dominic hoffte dennoch, dass genügend Gutes an ihrer Unternehmung haftete, um ihnen ein gnädiges Urteil zu verschaffen. Vor wem auch immer. Vor einem allmächtigen Gott, wenn man denn an ihn glaubte, oder vor der Geschichte. Bis dahin musste er alles daransetzen, die Sache zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Davis und Skorsky hatten sich dabei immer als sehr nützlich erwiesen. Als Meister der Überlebenskunst waren sie eine unerschöpfliche Inspirationsquelle.

 

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Und weiter geht’s!

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Textprobe aus Outlanders 8 – Die inneren Welten (in Arbeit)

Wie Dominic gehörte Ellena zu den “Wide Rangers“. So nannte man Menschen, die im Aufspüren der Keymon besondere Fähigkeiten besaßen und deshalb von den Priestern des Neuen Zweiges unentwegt missioniert wurden. Menschen wie Ellena wurde von den Geistlichen nahegelegt, ihre Bestimmung in den Tanks zu finden, und eine Reinkarnation als Gothrek anzustreben. Die genetisch manipulierten Kreaturen wurden inzwischen als überirdische Wesen angesehen, die zu Fleisch geworden waren. Und tatsächlich bot die Akkato Religion eine Nische, die von den Gothreks gefüllt werden konnte. Nach der Mythologie gab es Geschöpfe, die in den Wurzeln und Blättern der heiligen Bäumen wohnten. Beschützer, die immer dann zum Leben erwachten, wenn die Not der Akkato am größten war, die unter dem Laubdach dieser Bäume lebten. Natürlich wusste Dominic, dass die Gothreks aus den Tanks der Reskor Forschungsstation nicht das Geringste mit dem Glauben der Pferdeköpfe zu tun hatten. Aber es gab genügend Akkatopriester, die bereit waren diese Fakten in den Hintergrund zu drängen und sich selbst zu belügen. Unter den Priestern, die von Anfang an dabei gewesen waren und diese künstliche Religion mitaufgebaut hatten, wusste man um die Realitäten. Nur ab und an gestattete man es sich, ironische Bemerkungen zu machen, bevor man wieder in den bequemen Selbstbetrug verfiel. Einige Geistliche glaubten inzwischen ihre eigenen Lügen, die sie wie göttliche Wahrheiten verbreiteten. Lediglich den neuen Predigern und Priestern gestand Dominic ein Maß an Naivität zu, dass sie zu Gläubigen machte, auch wenn sie über die vielen Gerüchte bescheid wussten und ebenfalls Zweifel haben mussten. Allerdings gestand sich Dominic ein, dass ihm der Ruf schmeichelte, der ihm, seinen Kameraden und den Gothreks anhaftete. Die Menschen und ihre monströsen Begleiter galten längst nicht mehr als simple Spürhunde, wie das für die Akkato auf Dostra der Fall gewesen war. Inzwischen begegnete man ihnen auch mit Respekt und Ehrfurcht. Dominic erinnerte sich an eine Begegnung mit den Akkato die eine Agrarwelt bewohnten, von der sie die Keymon vertreiben konnten. Die Bauern warfen sich vor den Menschen nieder und berührten sie hier und da mit ihren Fingerspitzen, wenn sie vorübergingen.
„Ich werde trotzdem kein Auge zumachen“, meinte Ellena. „Irgendwie traue ich dem Frieden nicht.“
Dominic hörte nur mit halbem Ohr zu. Mendez war im Anmarsch. Mit dem gewohnt unergründlichen Gesichtsausdruck, der feierlichen Ernst ausstrahlte, stapfte er die Düne herauf. Dominic schätzte den Mann, wegen seiner Umsicht und Zuverlässigkeit. Er war unentbehrlich und genoss großen Respekt. Der unumstößliche Glaube jedoch, durch den sich Mendez ebenfalls auszeichnete, bereitete Dominic Bauchschmerzen. Für ihn war der Mann der Inbegriff eines Fanatikers. Er zeigte sich nachsichtig mit allen, die seine Ansichten teilten und war hart gegen jene, die damit nicht so ganz übereinstimmten. Es war ratsam, sich ironische Kommentare über die Religion des Neuen Zweiges zu verkneifen, wenn er in der Nähe war. Dominic schauderte es vor dem Tag, an dem er es sich mit Mendez verscherzte. Dieser Moment würde kommen, das war so sicher, wie der Donner, der auf den Blitz folgte. Seltsamerweise fühlte Dominic den unwiderstehlichen Drang, das Kommen dieses Augenblickes zu beschleunigen.
„Was haben Sie auf dem Herzen?“, wollte Dominic wissen.
Mendez schien darauf zu warten, dass sich Ellena entfernte. Sie gehörte zu jenen Personen, denen er mit Argwohn begegnete, weil sie mit ihren Ansichten nicht hinter dem Berg hielten und Glaubensdingen skeptisch gegenüberstanden.
„Ich bin schon weg“, meinte sie und ging zurück zu den Anderen, um beim Aufbau eines Lagers zu helfen.
Mendez wartete eine Weile, bis sie außer Hörweite war. „Ich würde gerne eine Patrouille durchführen.“
Dominic ermüdete der Eifer seines Kameraden. „Entspannen Sie sich Mendez“, beschwichtigte er. „Wir haben gerade einen Kampf hinter uns gebracht. Geben Sie den Leuten etwas Zeit, sich zu erholen.“
„Solange es Feinde gibt, dürfen wir uns nicht ausruhen.“
„Green meint, es wäre sicher hier.“
„Ich überzeuge mich gerne selber davon.“
„Kommen Sie. Wie sollten es die Skelcs schaffen, sich in dieser Umgebung an uns heranzuschleichen.“
„Ich erinnere Sie nur ungern an die Tunnel auf Skota.“
Dominic gab auf. „Was werden Sie machen, wenn wir die Keymon endgültig besiegt haben?“
„Es wird immer Gegner geben, die man bekämpfen muss.“
Die Keymon waren bisher die einzigen Feinde, gegen die die Akkato mit großen Streitkräften vorgingen. Einsätze gegen Schmuggler und Piraten gab es zwar auch, aber das machten die Pferdeköpfe in aller Regel alleine und mit Einheiten, die nicht der Armee angehörten. Die Menschen fanden nur Verwendung bei der Bekämpfung von Keymon und die waren so gut wie am Ende. Die letzten Einheiten der Käfer setzten sich von ihren verbliebenen Kolonien ab und zogen sich auf die Hauptwelt Keemona zurück.
„Ich sehe unserer Zukunft mit Sorge entgegen“, meinte Dominic und studierte jede Regung auf Mendez Gesicht, so gut das bei dem Mann überhaupt möglich war. Bis auf die wenigen religiösen Momente, in denen er ein Gebet oder einen Psalm murmelte, blieben seine Emotionen hinter einer stoischen Maske verborgen, scheinbar nie verrutschte. „Verstehen Sie was ich meine?“ Dominic versuchte mit dieser Frage, die Gedanken des Soldaten zu erfahren.
Mendez wendete seinen Blick zum Horizont. „Ich mache mir nie Sorgen über das, was kommt. Ich lebe im Augenblick und tue was der Moment erfordert.“
„Sie denken nie über die Zukunft nach?“
„Gott lenkt unsere Zukunft. Was geschehen wird, ist längst beschlossen. Warum sich also über Vergangenes Gedanken machen? Es ist Gottes Wille, an dessen Unfehlbarkeit ich nicht zweifle. Ich bedauere Menschen, die über verpasste Gelegenheiten jammern oder in der Vergangenheit leben, als könnten sie dadurch etwas ändern, das ihrer Meinung nach falsch gelaufen war.“
Dominic versuchte diese philosophische Folgerung zu analysieren. Zukunft ist Vergangenheit. Seiten, im Tagebuch eines unergründlichen Wesens, die bereits geschrieben sind. Ein Gedanke der Dominic zutiefst missfiel und ihm regelrecht Platzangst verursachte. Denkende Wesen, eingeklemmt in einem imaginären Spalt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Eingeschlossen. Starr. Ohne die Möglichkeit zu eigenständiger Bewegung. Dass es Religionen gab, die diesen Schicksalsglauben lehrten, war Dominic bewusst. Aber alles was er über den christlichen Glauben wusste, zu dem sich Mendez augenscheinlich bekannte, schien diesen Gedanken nicht zu bedienen. Es würde ihn interessieren, wie eine Diskussion über dieses Thema zwischen Mendez und Dallas Jablonski ausgehen mochte. Er schmunzelte, bei dem Gedanken. Eine derartige Debatte, ausgetragen von diesen ungleichen Charakteren, würde ein ziemlich unchristliches aber gewiss amüsantes Ende finden.
„Ob man etwas ändern kann oder nicht“, fuhr Dominic fort. „Sie werden ihren Part in Gottes Plan spielen. Mich beschäftigt nur die Frage, ob Gott Sie als ein rechtschaffenes Wesen entworfen hat, Antonio.“
Für einen Augenblick schien Mendez tatsächlich irritiert zu sein, bevor er eine Antwort formulierte. „Das hoffe ich doch“, sagte er mit fester, aber demütiger Stimme. „Ich bete darum.“
Dominic beschloss, es dabei bewenden zu lassen. „Stellen Sie ihren Trupp zusammen, aber entfernen Sie sich nicht zu weit. Wir wissen nicht, wann die Akkato uns wieder abholen und ich will Sie nicht suchen müssen.“

Outlanders 1: Die Invasoren

Etwas Action gefällig?

Hier eine neue unlektorierte Passage aus dem nächsten Roman.
Viel Spass!

Blake konnte nicht fassen, mit welch großem Aufgebot die Gangsterbande seiner Flotte entgegentrat. Vier Zerstörer, die ein Schlachtschiff schützten, dazu ein ansehnliches Kontingent an Jägern und einigen Frachtern, die zu Angriffsbooten umgebaut waren. Die Abfänger der Athena taten alles, um den Attacken entgegenzuwirken, aber einige Torpedos kamen durch und trafen das Flaggschiff. Schadensmeldungen trafen ein und erschienen auf dem taktischen Holo auf dem Kommandostand. Die Achilles, die an der Spitze des Flottenverbandes positioniert war, musste schwer einstecken. Sie brachte es nur schwer fertig, die kleinen Jagdmaschinen abzuwehren, die unentwegt Raketen und Torpedos in ihren Rumpf feuerten.
Blake stand am Fenster und betrachtete das Geschehen mit ungläubiger Mine. Nach seinen Informationen sollte Possa, ein Asteroid, der sich zwischen Uranus und Neptunbahn bewegte, nur mäßig bewacht sein. Entweder waren die Informationen das Resultat schlechter Nachforschung gewesen, was er eigentlich ausschloß, oder man hatte ihm manipulierte Nachrichten zukommen lassen. Letzteres schien das Wahrscheinlichste und zugleich das Beunruhigendste. Alles deutete darauf hin, dass es einen Maulwurf gab, der das Cormek Konglomerat über den bevorstehenden Angriff und die Existenz der Achilles, in Kenntnis gesetzt hatte. Die Gefechtsformation, die Blake für den Angriff auf die Werftanlagen des Asteroiden gewählt hatte, erwies sich jetzt als verhängnissvoll. Seine Taktik sah vor, mit den schweren Geschützen der Achilles alles zu vernichten, was das Konglomerat auf Possa errichtet hatte. Die zwei Begleitschiffe sollten lediglich Feuerschutz bieten, wenn Verteidigungsstreitkräfte auftauchen. Jetzt waren sie mit der Aufgabe überfordert und mussten ums Überleben kämpfen.
Alleena Morris, die das Kommando über den gewaltigen Schlachtkreuzer mit der Keymontechnik innehatte, setzte alles daran, ihr Schiff zu retten und es aus der Schussline zu bewegen. Blake beobachtete, wie die Achilles aus dem Kampfverband ausscherte und beschleunigte, während es weitere Treffer einstecken musste. Der Anblick des Schiffes, das einen Schweif von Trümmern und Gasen hinter sich herzog, bereitete dem ehemaligen Flottenadmiral beinahe körperliche Schmerzen.
„Alle Schiffe abdrehen!“, befahl Blake. „Die Verfolger der Achilles unter Feuer nehmen!“
„Wir bieten den Kerlen unsere Flanken an“, gab einer der Offiziere zu bedenken.
„Das müssen wir abkönnen“, versetzte Blake scharf. „Waffenenergie auf Backbords und Heckschilde. Raketen und Torpedorampen bereitmachen. Feuern nach eigenem Ermessen.“
Die Einschläge schüttelten die Athena durch. Die Schilde flimmerten und sogen erhebliche Menge von Energie aus dem Reaktor, aber sie hielten Stand. Für einen Moment erlosch das Licht und die fahlrote Notbeleuchtung flammte auf. Im Halbdunkel hoben sich die Hologramme und Monitore hell ab, während die Besatzung zu schwarzen Schemen wurde. Im taktischen Hologramm tauchten zahlreiche neue Markierungen auf, begleitet von schrillen Signaltönen. Blake wendete sich dem Bugschott zu und sah wie eine Fächersalve aus Raketen und Torpedos vor dem Bug ins All hinausgriff. Etliche Geschosse fanden ihre Ziele. Ein feindliches Schiff drehte hart getroffen ab. Ein anderes verschwand in einer grellen Explosionswolke. Ein Nebel, aus wirbelnden Fragmenten war alles, das von ihm übrig blieb, nachdem die Flammen verblassten.
„Die Oleski meldet schwere Schäden“, teilte ein Offizier mit. „Triebwerke verlieren an Schub. Manövrierfähigkeit nicht mehr gegeben.“
Blake ignorierte die Meldung. Ihn interessierte nur, ob das Begleitschiff noch fähig war, in das Gefecht einzugreifen. Das taktische Holo zeigte zumindest, wie zahlreiche Gefechtsköpfe die Abschussrampen des Raumers verließen, an der Athena vorbeizogen und einen Großteil von Verfolgern der Achilles vernichteten.
„Fahrt zurücknehmen!“, befahl Blake und wieder wurde die Athena von Treffern geschüttelt. „Bug auf primär und sekundär Ziel ausrichten.“
Zwei der größeren Schiffe schoben sich ins Sichtfeld vor dem Brückenschott. Lichtspeere flogen auf die Athena zu und stanzten Löcher in ihren Rumpf. Aus den Lecks jagten Fontaine gefrorener Luft ins All hinaus. Eine Staffelsalve durchdrang die geschwächten Schilde und fräste einen langen Schnitt in die Außenhaut, wie ein Schneidbrenner. Alle Geschütze feuerten, aber es schien kaum Wirkung zu haben. Etliche Batterien schalteten wegen Überhitzung ab. Die verbliebenen Schilde saugten weiterhin Energie aus dem überbeanspruchten Reaktor, dessen Kühlsysteme nach und nach den Dienst versagten. Zum ersten Mal seit langer Zeit traten Blake Schweißperlen auf die Stirn. Es gelang ihm nicht, sich daran zu erinnern, wann das zuletzt passiert war. Mit Bangen beobachtete er, wie seinem Flaggschiff Wunde um Wunde zugefügt wurde und wie wenig er dagegen auszurichten vermochte. Es fiel ihm schwer, den Blick vom Geschehen abzuwenden und dem taktischen Holo seine Aufmerksamkeit zu schenken. Als er sich endlich dazu durchgerungen hatte, sah er das künstliche Abbild der Achilles, die sich ihrer Angreifer endlich hatte entledigen können. Das Schiff beschrieb eine lang gezogene Kurve und war dabei, wieder in den Kampf einzugreifen. Es dauerte eine Ewigkeit, bis sich das riesige Schlachtschiff in eine günstige Position schob.
Von der Oleksi trafen Meldungen ein. Das Schiff musste aufgeben werden. Die Mannschaft machte sich bereit die Rettungskapseln zu besteigen. Mehrere Detonationen ließen den Boden unter Blakes Füßen schwanken. Ein Trümmerstück krachte gegen das Schott und verursachte einen Riss in der Scheibe. Das kleine Gittermodell der Athena im taktischen Holo glomm in hellem Rot und zeigte den Ernst der Lage. Kaum ein Bereich des Schiffes, der nicht beschädigt war und noch in selbstzufriedenem Blau schimmerte. Es war lediglich eine Frage der Zeit, wann das Schiff auseinanderbrechen würde. Blake hegte kaum noch Hoffnung und verfluchte sich selbst, so leichtfertig gewesen zu sein und gegen seine eigenen Bedenken gehandelt zu haben. Ein Goliath, wie die Achilles, hatte gerade seine Anfälligkeit offenbart. Blake hielt nichts von Omen, aber was für ein Leichtsinn, das Schiff nach einem Krieger zu benennen, der hauptsächlich wegen seiner Schwachstelle bekannt war.

Zur Buchreihe

Quanten und Astrophysik im Asgaroon Universum.

Ich habe mir Gedanken über die physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Asagroon Universums gemacht (Fayroo-Portale, Baloris, Kiray, etc.) und mich entschlossen, einen religiös, philosophischen Text zu verfassen, der aus einer imaginären Oponi Schrift stammt. Er ist so abgefasst, dass er sich wie ein Text ließt, den ein Mönch geschrieben haben könnte. Die Zeilen geben den Kurs vor, auf dem sich die Asagroon Astrophysik bewegen soll. Nicht dass damit schon alles gesagt sei; nein, nein- keinesfalls! Aber ich denke, die Richtung passt und es hört sich auch noch schön an.
Ich würde mich sehr über Eure Meinungen und Kommentare freuen.
So… hier der Text:

Und Arajes stieg auf den Berg Osomia. Von dort sah er hinab auf die Länder und die Meere von Ophyr. Er erhob seine Augen und blickte hinauf zu den Wolken, den Sternen und den Monden seiner Heimat, um zu sehen und zu begreifen. Aber erst, als er die Augen schloss, eröffnete sich ihm das wahre Wesen der Welt.
Dies sind die Worte, die er niederschrieb, nachdem er Erleuchtung fand.

„Wir sind nichts weiter als Träume. Geister. Gespenster. Gewoben aus flüchtiger Materie. Entstanden in den Gedanken eines unermesslichen Geistes. Das Universum – gleich einem Schöpfergott – träumt, erschafft, lässt werden. Es träumt von Galaxien, Sternen, Planeten und uns; den Kreaturen, die es gewagt haben, in die Träume des schlafenden Gottes einzudringen.“

Weitere Informationen gibt es hier:

http://asgaroon.com/books/

Star Wars Reboot!? Why?

Hatte Star Wars wirklich einen Reboot nötig? War das Franchise eingeschlafen? Schon allein der Gedanke an ein Star Wars Reboot fühlt sich grausam an.
Vor Kurzem hat JJ Abrams gesagt, er hätte in seinen Star Wars Film deshalb so viele Referenzen an Episode 4 eingebaut, um einer neuen Generation, die Star Wars nicht kennt, den Einstieg zu ermöglichen. Damit rechtfertigt er tatsächlich seinen Star Wars Reeboot? Ich denke, das ist eine Ausrede, um seinen mangelnden Ideenreichtum und seinen nicht vorhandenen Mut, die Saga konsequent fortzusetzen, zu kaschieren. Wer ein eifriger Besucher diverser Fantasy und Scifi Cons ist, weiß, dass selbst Kinder, die bei der Veröffentlichung von Episode 3 im Jahr 2005 noch nicht geboren waren, die alten Filme kennen. Sie kennen die klassische Trilogie zumindest genauso gut, wie ihre Eltern, die nicht selten selber Fans sind. Es war also nicht nötig, dieselbe Geschichte neu zu erzählen. Und selbst wenn Abrams recht hat, so hätte er dennoch unrecht. Warum? Spätestens wenn die Kinder, die vor Episode 7 angeblich noch keinen Star Wars Film gesehen haben – glaubt er das wirklich? – sich die alten Filme ansehen, werden sie feststellen dass sie mit Episode ein Remake erhalten haben.
Nein, ein Reboot war unnötig! Unnötig! Verdammt unnötig und peinlich! Man gewinnt den Eindruck, man habe einen Fanfilm gesehen, der unter dem Motto steht: meine liebsten Star Wars Momente, zusammengefasst und teuer produziert von Disney.

Was a reeboot for Star Wars really necessary? Was the franchise asleep? The idea of a Star Wars Reboot,feels cruel, even more, because it happend.
Recently JJ Abrams has said, he had put into his Star Wars movie so many references to episode 4, in order to enable a new generation, to enter Star Wars who does not know the old movies. He justifies his actual Star Wars Reeboot, by using that image. I think that’s an excuse, to hide its lack of inventiveness and his nonexistent courage, to continue the saga consistently.
Who is an avid visitor of various fantasy and scifi cons know, that even children, who were not even born, at the release of Episode 3 in 2005, love the older movies from 1977-1983. They know the classic trilogy as good as their parents, who are often fans too. In Fakt, it was not necessary, to tell the same story again, to give them a stepstone . And even if Abrams is right, he would nevertheless wrong. Why? By the time, children who have never seen a Star Wars movie before Episode 7 (he really believes that?) will watch the old movieslater. They will notice, that, with The Force Awakens, they have received a remake of Episode 4
No, a reboot was unnecessary! Unnecessary! Damn unnecessary and embarrassing! I feel that i hav seen a fan film, which has the theme: my favorite Star Wars moments compilation, expensive produced by Disney.

Why Rey can fight Kylo Ren !

 

Now I have to have make my opinion, about Star Wars Episode 7 „The Force awakens“ public. I am referring to the lightsaber battle between Rey and Kylo Ren.
I found it incredible and wonder why so many critics cant see so many details, what make the fight plausible.
1. To switch on a lightsaber is apparently a simple exercise. Han Solo could also do (Episode 5).
2. Rey can fight. She used her stick, at the beginning of the film, to defend hersef. This, should show, she has basic knowledge and skills, with using an impact and stabbing weapon.
3. Even Anakin had certain powers and skills, as Qui Gonn told us in Episode 1 (sigh!). So he could use the force, without training.
4. She was a short moment in Kylos brain and may have had some insight into its weaknesses and knowledge, what might have been useful in the following duel. Although this is only a guess, but quite possible.
5. Anyone who has followed the duel with attention, will have noticed, that Rey are not attaking Kylo, but recedes and parried Kylos sword, what even was not very easy for her. She merely uses his mistakes to set an important hit. Then the earthquake saved her.
The other points in the Force Awakens, can be explained also, if you just listen carefully. Why, for example, Rey can fly the Falcon? Apparently for the unsympathetic dealer (Simon Pegg) she do maintanance work from time to time and found out more about the ship than the owner would love to know. Why hasn`t Rey use the Falcon before, to leave Jakku? Because she is not a thief. And to fly a bunch of scrap is something i would only do in case of emergency. And so it came.

 

Nun muss ich doch noch meine Meinung zu Star Wars Episode 7 „Das erwachen der Macht“ kundtun. Ich beziehe mich hierbei auf den Lichtschwertkampf zwischen Rey und Kylo Ren.
Ich empfand ihn als glaubwürdig und frage mich, warum so vielen Kritikern so viele Details entgangen sein können.
1. Ein Lichtschwert einzuschalten ist offenbar eine einfache Übung. Han Solo konnte das auch (Episode 5).

  1. Rey kann kämpfen. Sie benutzte ihren Stab am Beginn des Filmes, um sich zu wehren. Somit dürften ihr Grundkenntnisse im Umgang mit einer Schlag und Stichwaffe bekannt sein.

  2. Auch Anakin hatte bereits gewisse Macht – Fähigkeiten, wie Qui Gonn in Episode 1 (seufz!) anmerkt. Also konnte er auch ohne Ausbildung gewisse erstaunliche Dinge tun.

  3. Sie war kurz in Kylos Gedanken und kann so Einblick in seine Schwächen und Kenntnisse gehabt haben, was ihr beim folgenden Duell nützlich gewesen sein könnte. Ist zwar nur eine Vermutung, aber durchaus plausibel.

  4. Wer das Duell genau verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass sie nicht attackiert, sondern zurückweicht und Kylos Schläge mit Mühe pariert. Sie nutzt lediglich seine Fehler, um schließlich einen entscheidenden Stoß zu setzten. Dann rettet sie das Erdbeben.

Die vielen anderen Punkte, in the Force Awakens, lassen sich ebenfalls erklären, wenn man nur genau zuhört. Warum zum Beispiel kann sie den Falken fliegen? Offenbar hat sie für den unsympathischen Händler (Simon Pegg) daran herumgeschraubt und mehr herausgefunden als dem lieb sein konnte. Warum ist sie dann nicht damit schon früher davongeflogen? Weil sie keine Diebin ist. Und einen Schrotthaufen zu fliegen ist dann doch etwas, dass man nur im Notfall wagt. Und so ist es dann auch passiert.

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Notiz zur Sterneninsel

Hier eine ältere Textpassage, die ich als Notiz abgespeichert hatte. Sie erläutert die Umstände und Hintergründe in Kimath, der sogenannten Sterneninsel, aus Asgaroon Band 5.

Nach Simnas Verschwinden fielen die Welten Kimats zurück in Kriege und Streitigkeiten, die zwischen Clans, Häusern und sonstigen Interessensgruppen ausgetragen wurden. Die Kriege dauerten dreihundert Jahre an, bis Simnas Gothreks zurückkehrten und die Welten von Acelor Revine in einem überraschenden Angriff zerstörten. Erneut sahen sich die vielen Völker Kimaths dem alten Feind gegenüber und schlossen einen Bund, ihre Streitigkeiten so lange beizulegen, bis die Gothreks endgültig besiegt wären. Die Ayrees (Bewohner von Acelor Revine) mussten indes fliehen, aber da die Wunden des langen Konfliktes noch frisch waren, wollte kein Sternensystem die Flüchtlinge aufnehmen. Allein der Laioon von Kimath gewährte ihnen Zuflucht auf den Schiffen seiner Flotte, die den Vertriebenen fortan als Heimat dienen sollten. Mit diesem Schritt wuchs die Macht des Laioon in ein nie gekanntes Maß, während er sich mehr und mehr als Führer, im Kampf gegen die Gothreks, etablieren konnte. Bis auf den heutigen Tag, viele tausend Jahre nachdem er im Kampf gegen die Gothreks seine Macht in Kimath weiter ausbauen konnte, ist seine Stellung als Laioon der Sterneninsel unangefochten.