Perry Rhodan Stammtisch Aftermath!

GERMAN

Wie nennt man das Resümieren auf Neudeutsch? Aftermath? Ja. Ich denke so nennt man das. Ich befinde mich also im Aftermath. Hierbei lasse ich alle Informationen Revuepassieren, die ich an diesem Abend erhielt.

Neue Pläne

Ich überlege ernsthaft, ob ich mich einer weiteren Serie widmen soll, die sich weniger mit politisch, philosophischen Fragen beschäftigt. Jedenfalls nicht zu Beginn. Mir schwebt eine Reihe von ca. 10 Romanen a 200 Seiten vor. Es geht um eine Flotte, aus acht Schiffen. Einem großen Kommandoschiff und sieben Begleitern. Sie sind im Auftrag einer nicht näher beschriebenen Macht unterwegs, um rebellierende Welten in die Knie zu zwingen. Mir schwebt ein hartgesottenes Team von ca. 10 Menschen vor, die Befehle ausführen ohne zu fragen und erst schießen, bevor sie sich Gedanken machen was sie da eigentlich machen. Im ersten Drittel kümmert die Protagonisten ihr Tun wenig, bis garnicht. Zum Ende hin treten immer größerer Spannungen auf und jeder Einzelne muss sich entscheiden.

Ok. Es ist ein absehbarer Plott. Aber die meisten Geschichten folgen den gängigen Schemata. Wichtig ist nur, sie mit Protagonisten zu erzählen, die durch ihre Zeichnung fesseln und den Leser dazu anmieren am Ball zu bleiben. Im Gegensatz zu vielen meiner Freunde, macht es mir nichts aus Teile einer Geschichte zu erfahren oder sogar ihren Ausgang. Für mich besteht das Interesse darin zu verfolgen, wie es dazu kam. Mir gefallen die inneren Konflikte einer Person. Das Setting des Charakters und wie er sich behauptet, oder ob er bricht. Ich finde es spannend einen Protagonisten mit starker religiöser Gesinnung zu erschaffen, der plötzlich mit ethischen Fragen konfrontiert wird, die seine Glaubenssätze in Frage stellen. Oder genau das Gegenteil. Ein Mensch ohne moralische Grundsätze, der nach und nach zu der Überzeugung gelangt, ohne feste Wertvorstellungen nicht überleben zu können. Diese Personen möchte ich in ein Raumschiff zusammenpferchen und auf eine Mission schicken, die sie an ihre Grenzen bringt. Etwas ähnliches bechreibe ich zwar schon in NOMADS. Aber ich hätte Spass daran, eine Story zu schreiben, die etwas radikaler mit ihren Protagonisten umgeht.

So ein Stammtisch, bei dem man sich über die gemeinsame Liebe an phantstischen Stoffe austauscht, ist wirklich inspirierend.


ENGLISH

What do you call summing up in new German? aftermath? Yes. I think that’s what it’s called. So I am in the aftermath. Here I am reviewing all the information that ihc received that evening.

New plans

I’m seriously considering devoting myself to another series that deals less with political, philosophical issues. At least not at the beginning. I have in mind a series of about 10 novels of 200 pages each. It is about a fleet of eight ships. A large command ship and seven escorts. They are on a mission for an unspecified power to bring rebellious worlds to their knees. I envision a hard-boiled team of about 10 people who follow orders without question and shoot first before thinking about what they are doing. In the first third, the protagonists care little or nothing about their actions. Towards the end, greater and greater tensions arise and each individual must make a decision.

Ok. It’s a predictable plot. But most stories follow the usual schemes. The only important thing is to tell them with protagonists who captivate by their drawing and encourage the reader to stay on the ball. Unlike many of my friends, I don’t mind learning parts of a story or even its outcome. For me, the interest is in following how it came to be. I like the inner conflicts of a character. The setting of the character and how he holds his own, or if he breaks. I find it exciting to create a protagonist with strong religious beliefs who is suddenly confronted with ethical questions that challenge his beliefs. Or just the opposite. A person without moral principles who gradually comes to the conclusion that he cannot survive without firm values. I would like to cram these people into a spaceship and send them on a mission that will push them to their limits. I already write something similar in NOMADS. But I’d have fun writing a story that’s a bit more radical with its protagonists .

Such a gathering of regulars, sharing a common love of phantasmagorical material, is truly inspiring.

Dave Filoni – Ich habe ein Problem mit ihm!

 

GERMAN

Ich habe ein Problem mit dem Stil von Dave Filoni. Seine Dramaturgie ist so behäbig, dass ich mich wundere, wie sich die Story überhaupt vom Fleck bewegt. Es mag ihm ja gefallen, die Jedi Szenen ziemlich mit Pausen zu füllen, in denen sich die Darsteller überlegen, wie es weitergeht. So jedenfalls mein Empfinden. Mir kommen dabei immer die Anweisungen von George Lucas an die Schauspieler in den Sinn. Laut Samuel L. Jackson gab es nur eine Anweisung des Filmemachers “Speed it up!”. Und irgendwie mach das Sinn. Im normalen Leben spricht niemand so bedeutungsschwer, dass es ihm fast die Sprache verschlägt, oder sich übelegen muss, mit welch epischen Worten er zu antworten hat.

In Episode 6, von The Book of Boba Fett, scheinen ihm die örtlichen Gegebenheiten egal zu sein. Beziehungsweise die Perspektive der Protagonoisten. Da fragt Mando den Deputy nach dem Marschall. Der Deputy sagt der Marschall sei beschäftigt und plötzlich tritt eben jener Maschall hinter ihm ins Bild. Hat Mando den nicht gesehen? Seltsam.

Bane kommt aus der Wüste. Die Einstellung ist schon beeindruckend, aber kommt der Typ ohne Schiff oder Speeder? Zumindest sollte ein Vehikel im Hintergrund stehen und sein Auftauchen für ihn weniger anstrengender machen, oder hat er die Physionomie eines Banthas dem es Spaß macht, stundenlang über den heissen Sand zu wandern. Filoni stellt die Bildwirkung über den Sinn einer Szene, obwohl man leicht beides haben kann.

Es gibt viel filonschen Fanservice. Das mag den ein oder anderen entzücken, aber ich empfinde das lange Verweilen an eher langweiligen Orten nervig. Die Anwesenheit ikonischer Charaktere macht das nicht besser. Wenn sie nicht viel wichtiges zu sagen haben – Speed it up!


ENGLISH

I have a problem with Dave Filoni‘s style. His dramaturgy is so ponderous that I wonder how the story moves from the spot at all. He may well like to fill the Jedi scenes pretty much with pauses in wich the actors can figure out what to do next. At least that’s how I feel about it. George Lucas’ instructions to the actors always come to my mind. According to Samuel L. Jackson, there was only one instruction from the filmmaker to his actors : “Speed it up!” And somehow that makes sense. In normal life, no one speaks with an epic sense that it almost makes him lose his tongue, or have to practice with what mindful words to answer.

In Episode 6, of The Book of Boba Fett, he also doesn’t seem to care about local circumstances. Or rather, the physical perspective of the protagonists. That’s when Mando asks the deputy about the marshal. The deputy says the marshal is busy and suddenly the Maschall enters the picture behind him. Did Mando not see the guy? Strange.

Bane comes out of the desert. The setting is already impressive, but does the guy come without a ship or speeder? At least there should be a vehicle in the background to make his emergence less strenuous for him, or does he have the physionomy of a Bantha who enjoys walking for hours over hot sand. I think, that Filoni put the scenery over the sense. To connect both would be easy. So there are no excuses.

There’s a lot of Filonian fanservice. This may delight some, but I find the long lingering in rather boring places annoying. The presence of iconic characters doesn’t make it any better. If they don’t have much important to say – speed it up!

Schlechte Kritik? Wie muss ich reagieren?

German – English

Affen als Kunstkritiker – Neue Pinakothek München – Apes as Art-Critics (Neue Pinakothek Munich)

Dinge die ein Autor erwägen sollte, wenn sich die schlechte Kritik häuft. Sich ein anderes Hobby suchen oder einen guten Lektor leisten. Da ich das Gefühl habe, dass Letzteres für die Überzeugungstäter nicht in Frage kommt (bedeutet es doch sich ernster Kritik auszusetzen) wird man sich wohl noch sehr lange über die verzweifelten Werbepostings amüsieren, wundern oder ärgern, die beinahe stündlich auf Facebook oder Twitter in den Äther gesendet werden.

Werbung hilft – nicht

Um eines klarzustellen: Werbung ist notwendig! Aber Schrott wird nicht besser, auch wenn man ihn unentwegt anpreist. Um nicht unglaubwürdig zu sein, habe ich mir ein Buch geleistet, dass im Eigenverlag und – wie ich zuerst vermuten und später erfahren konnte – ohne jegliche Einflussnahme kompetenter Testleser oder Lektoren zustande gekommen war. Lustige Dialoge, klischeehafte Protagonisten, vorhersehbare Handlungsabläufe, Wortwiederholungen und absonderliche Wendungen, die keinerlei Sinn ergaben und später auch keine Berücksichtigung im Lauf der wild dahingaloppierenden Geschichte fand, durfte ich bei der Erkundung dieses neuen Fantasy Kosmos erleben. Zum Lachen, wenn es nur nicht so Bierernst gemeint wäre.
Das hat mich letztendlich dazu veranlasst meinen Senf dazuzugeben. Denn – wen zitiere ich hier eigentlich ? – „Das Leben ist zu kurz um sie mit schlechten Büchern zu verbringen.“

Ein paar Ratschläge

Hier einige Tipps, die nur für den normalbegabten Schreiberling gelten. Supertalente unter den Autoren haben das nicht nötig. Die finden ihren Weg in den Olymp der Schriftsteller, ganz ohne die die Klugscheisserei von Leuten wie mir.

1. Leistet euch einen Lektor!
Wenn jemand sagt, das sei zu teuer, dann ist sein Geschreibsel offenbar auch keinen Cent wert. Wenn er meint er wisse schon alles über Stil, Rechtschreibung und Textgestaltung, wird ihn die Zusammenarbeit mit einem Lektor schnell auf den Boden der Tatsachen zurückführen und ihm helfen sein Talent realistisch zu bewerten. Wer das schafft hat schon einen grossen und richtigen Schritt gewagt.

2. Kritik annehmen.
Daran hapert es wohl am meisten. Betrachtet der Autor seine Ergüsse doch als den Nektar und das Ambrosia seines bewegten Geistes, die über alle Zweifel erhaben sein müssen und deren göttliche Schmackhaftigkeit jeder Leser kritiklos anzuerkennen hat.
Wer sich berechtigter Kritik stellen kann und sie beim Schreiben berücksichtigt, hat den Pfad der Weisheit betreten.

3. Verlag suchen.
Eigenverleger werden jetzt bestimmt aufschreien. Ich habe auch nichts gegen Eigenverleger. Ist ne tolle Sache, wenn es funktioniert. In der Regel haben die Autoren jedoch nicht genügend Zeit sich um das Geschäftliche zu kümmern. Ich jedenfalls kann das nicht. Ein Verlag (ein guter Verlag) macht Werbung, organisiert, kennt sich auf dem Markt aus, ermittelt Trends, bedient Ebook-Plattformen und hat – vor allem – einen Leserstamm und nützliche Kontakte zu Bloggern, Lesekreisen, etc. Wer plant einen Eigenverlag aufzubauen, wird sich mit all diesem Beiwerk beschäftigen müssen, was Zeit und Energie in Anspruch nimmt, die dann für das Schreiben abgeht.

 

HOW TO REACT ON BAD CRITICS

ENGLISH

Things an author should consider, if more negative criticism rises. Finding another hobby or getting a good editor. Since I have the feeling that the latter is out of the question for those with conviction (after all, it means exposing oneself to serious criticism), one will probably be amused, surprised or annoyed for a very long time to come by the desperate advertising postings that are sent into the ether on Facebook or Twitter almost every hour.

Advertising will help – not

Let’s get one thing straight: Advertising is necessary! But junk doesn’t get any better, even if you advertise it incessantly. And in order not to be untrustworthy, I afforded a book that was self-published and – as I first suspected and later learned – without any influence from competent test readers or editors. There appear Funny dialogues, clichéd protagonists, predictable plots, repetition of words. Outlandish twists came up that made no sense and later found no consideration in the course of the wildly galloping story, i was allowed to experience in the exploration of this new fantasy cosmos. Laughable, if only it wasn’t meant to be serious like hell. With a wise editor this work could be a very funny Satire.
That’s what finally prompted me to add my two cents. Because – who am I actually quoting here ? – “Life is too short to spend it reading bad books.”

A few pieces of advice

Here are some tips that apply only to the normally gifted scribbler. Super talented writers don’t need this. They will find their way to the Olympus of writers, without the smart-ass attitude of people like me.

  1. hire an editor!
    If someone says it’s too expensive, then his writing obviously isn’t worth a dime either. If he thinks he already knows everything about style, spelling, and copywriting, working with an editor will quickly bring him back down to earth and help him evaluate his talent realistically. If you can do that, you’ve already taken a big and right step.
  2. accept criticism.
    This is probably the most difficult part. The author regards his outpourings as the nectar and ambrosia of his moving spirit, which must be beyond all doubt and whose divine palatability every reader must acknowledge without criticism.
    He who can face justified criticism and take it into account in his writing has entered the path of wisdom.
  3. seek for publishers.
    Self-publishers are bound to cry out now. I have nothing against self-publishers. It’s a great thing when it works. But usually authors don’t have enough time to take care of business. I for one can’t. A publisher (a good publisher) advertises, organizes, knows the market, identifies trends, serves ebook platforms and – most importantly – has a reader base and useful contacts with bloggers, reading groups, etc. Anyone planning to set up a self-publishing company will have to deal with all this ancillary work, which takes up time and energy that then goes into writing.

So much for my experience.

NOMADS 12 / Schreib-Update!

Meine Leser werden leider noch etwas warten müssen. NOMADS 12 zu vollenden erweist sich weiterhin als eine Herausforderung. Es ist schwer, alle Handlungsabläufe zusammenzuführen und dabei die Absichten und Motive der einzelnen Protagonisten zu berückschtigen. Ich habe weiterhin einen hohen Anspruch an meine Texte und will nicht riskieren der ganzen Geschichte durch Termindruck und Ungeduld zu schaden. Nichts wünsche ich mir mehr, als Band 12 zu veröffentlichen. Aber ebenso schrecke ich davor zurück, eine Ausgabe mit großen Logikfehlern online zu stellen. Ich käme mir vor wie jemand, der seinen Lesern etwas vor die Füsse wirft und erwartet dass sie es ohne hohe Erwartungen konsumieren.

Wem die NOMADS Serie noch neu ist, kann sich gerne auf meiner Webseite die Romane ansehen. Es gibt auch die Möglichkeit, meine Autorenseite auf Amazon zu besuchen. Dort findet ihr auch meine anderen Bücher, die ich ausserhalb der NOMADS Reihe geschrieben habe.

Ebooks! Gratis und für 99.- Cent

Um neuen Lesern den Einstieg in meine NOMADS Romanreihen zu erleichtern, biete ich die ersten Ausgaben meiner Ebooks dauerhaft für 99.- Cent an. Manche Folgeromane verteile ich von Zeit zu Zeit gratis an. Hier geht es zu den Gratis, bzw 99.- Cent Angeboten. Mit meinen Romanen bewege ich mich im Genre Spaceopera. Vorbilder sich für mich STAR WARS und DUNE

Meine Neue Seite!

       

German:

Warum habe ich neben den Seiten YoungArts und Nomads Legacy nun diese neue Seite erstellt? www.allanjstark.com Hauptsächlich deshalb, weil ich sie unmittelbar mit meinem Autorennamen verbinden kann. Hier widme ich mich nur meiner schriftstellerischen Arbeit und der Vermarktung meiner Romane. Ich bin zudem noch als Illustrator beschäftigt, was mitunter zu Missverständnissen geführt hat. Um nun klarzustellen, dass meine Haupttätigkeit das Verfassen von Romanen ist, habe ich mich entschlossen die Themen voneinander zu trennen. Auf www.allanjstark.com findet ihr nun ausschließlich Informationen zu meinen Romanen und den Motiven, die mich antreiben, mein Leben als Autor zu bestreiten.

English:

Why have I now created this page in addition to the YoungArts and Nomads Legacy pages? Mainly because I can connect it directly with my author name. Here I dedicate myself only to my writing work and the marketing of my novels. I also work as an illustrator, which has sometimes led to misunderstandings. To make it clear that my main activity is writing novels, I have decided to separate the topics. On www.allanjstark.com you will now only find information about my novels and the motives that drive me to make a living as an author.

Book of Boba Fett: Episode 2 Breakdown

 

 

 

 

The Book of Boba Fett

…macht, in meinen Augen, vieles richtig. Man scheint den Machern viel künstlerischen Freiraum zu geben und weniger daran interessiert zu sein, auf plakative Weise eine gesellschaftliche Botschaft zu vermitteln. Eine ethische Message deutet der Zuschauer ohnehin so, wie er kulturell und sozial geprägt ist. Zumindest ist der Held ist kein Bösewicht, dem alle Regeln gleichgültig sind. Er erfüllt die Kriterien eines Antihelden, der seinen eigenen Moralkodex besitzt und dessen Hauptziel es ist, in einer harschen Welt zu überleben. Natürlich werden hier und da gewisse Werte vermittelt. Schließlich sind die Autoren und Regisseure keine Psychopaten – hoffe ich zumidest. Daher findet Fett zunächst Anerkennung, Respekt und später gewiss auch Freundschaft unter den Tusken, die ihn zunächst als Sklaven halten, der für sie nach Wasser gräbt. Eigentlich eine klassische Erzählung, in welcher der Held erst durch die Hölle gehen muss, um die Aufmerksamkeit und das Interesse des Zusehers zu gewinnen. Die Geschichte ist in groben Zügen absehbar, was sie, Dank des Settings und der möglichen Abzweigungen, die sie noch gehen mag, nicht uninteressant macht. Wie gewohnt, bereichern zahllose fanatsievolle Details den Star Wars Kosmos, was  die Handlung um den Aufstieg des einstigen Kopfgeldjägers zum einflussreichen Gangsterboss,  großen Schauwert verleiht.

Das Konzept der Serie besitzt nicht den geschliffenen Stil von The Mandalorian. Ich nehme an, dass dies beabsichtigt ist, da sich die Reihe stark an die Italowestern der 60er und 70er anlehnt. Ein aspekt, der Boba Fett umso spannender macht.

Zu erwähnen bleibt auch das ungewöhnliche und eingängige musikalische Thema der Serie, von Ludwig Göranson, der sich offenbar mehr und mehr in seine Arbeit als Filmkomponist einfindet.

Wie immer finde ich etliche Anregungen für NOMADS – meine eigene Spaceopera Reihe – die natürlich nur deswegen existiert, weil ich mit zehn Jahren (1978) Krieg der Sterne gesehen hatte. Ich bin sehr dankbar, dass ich in einer Zeit Lebe, in der Star Wars ein beeindruckendes Revival erlebt.

LOVELYBOOKS – Leserunde

Hier gibts 15 gratis ebooks, für Teilnehmer an einer Leserunde, bei Lovelybooks.

Leserunde: OUTLANDERS Sammelband 1

AXARABOR – UPDATE !

Ich habe hier eine Seite eingerichtet, in der ihr Links zu den „Die Raumflotte von Axarabor“ Romanen findet. Es sind 33 Titel hier online. Mehr werden folgen.

AXARABOR – SEITE auf Youngarts. de

Die Greifer. Eine neue Truppe auf der Durana

Victor Morell beobachte die Akkatos eine Weile dabei, wie sie in Joru Kabaras Schiff herumstöberten. Das Schiff stand schon etliche Tage in einer Landebucht herum, ohne dass Kabara oder einer seiner Mitarbeiter aufgetaucht wären. Für Morell war der Akkato, was dessen Auffälligkeit im Vergehensregister anging, ein Unbekannter. Unverdächtig, bis zu seinem Verschwinden. Auch dass wäre für sich genommen kein Faktor gewesen, ihn auf die Liste diverser Subjekte zu setzen. Es gab viele Möglichkeiten, eine Weile auf der Durana unterzutauchen und sich die Zeit zu vertreiben. Auch dass gleich mehrere Akkato abgängig waren, die zu Kabaras Crew gehörten und sich um das Schiff kümmern sollten, rechtfertigte den Einsatz der Greifer nicht. Man hatte weder Leichen gefunden, noch war eine Vermisstenmeldung eingegangen. Morell beschlich der Verdacht, dass hier gerade jemand kalte Füße bekam und etwas vertuschen oder sich Klarheit verschaffen wollte. Henderson und Rice womöglich, die in allerlei zwielichtige Geschäfte verwickelt waren, wenn man denn den Gerüchten glauben schenkte. Gewiss gab es Personen, die für die Beiden wichtig waren und auf die sie ein Auge hatten. Er vermutete, dass ein Spitzel der Hafenbehörde Henderson und Rice informiert hatte, die dann gewisse Schritte des Dienstweges übersprungen, die Polizei außenvorgelassen und sofort die Greifer alarmiert hatten. Anders war die Sache nicht zu erklären. Auch die Eile nicht, die die Akkato dabei an den Tag legten.
Pito Raduk, ein Akkato, mit dem er seit einigen Monaten zusammenarbeitete, leitete den Einsatz. Bei aller Hast, achtete er auf Gründlichkeit und nahm sich die Zeit, seinen Leuten genau auf die Finger zu sehen. Einer Mannschaft, die zusammen mit Morell und Raduk aus drei Akkato und drei Menschen bestand. Morell schätze die Gewissenhaftigkeit des Akkato, der nicht leicht aus der Ruhe zu bringen war, nun aber doch Anzeichen von Nervosität und Angespanntheit zeigte. Entweder wusste er mehr über die Angelegenheit, oder es waren seine Schlussfolgerungen, die ihm Sorge machten. Wie auch immer. Morell würde nichts aus ihm herausbringen. Der schwarzmähnige Hüne war ein Bollwerk an Verschwiegenheit, der nur selten einen Verdacht äusserte oder über seine Gefühle sprach. Ein schweigsamer Charakter, der nur selten den Mund aufmachte und sich Vertraulichkeiten verbat.
Morell war seit gut sieben Jahren bei den Greifern und hatte viele unterschiedliche Teams kennengelernt. Somit gehörte er genau genommen zu den Veteranen der Truppe, die mit wenig Skrupeln behaftet, gegen alle Arten von Verbrechern auf der Durana vorging. In den letzten Jahren, war die Abteilung stetig angewachsen. Ein indirekter Beweis für den Verfall der Sitten auf dem riesigen hölzernen Sarg, der seit einem Jahrzehnt durch die Schwärze des Weltalls trieb.