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Euer Allan/Andy

Perry Rhodan Stammtisch – München

Gestern Abend besuchte ich den Perry Rhodan Stammtisch in München. Ich war dort, um mein Exemplar von “60 Jahre Perry Rhodan” abzuholen. In diesem Buch wird meine recht marginale Tätigkeit bei Perry, ab Seite 227, mit immerhin 6 Seiten gewürdigt. Eine große Ehre.

Nostalgie und Aktuelles

Neben einem guten Essen, gab es gestern Abend auch gute Konversation. Es ging um viele aktuelle und alte Themen, die das Perryversum betreffen. Projekte wie einen Spielfilm, zum Beispiel. Nun gut. Es gibt einen der “Perry Rhodan – SOS aus dem Weltrall“ heisst. Er sorgt stets für Gesprächstoff und irgendwie versuchen die Fans das Werk für sich einzuordnen. Die Bandbreite reicht von Zorn über Scham, bis hin zur Begeisterung für Meister-Trash. Immerhin- es gibt einen Film! Es soll danach noch diverse Ansätze zu weiteren cineastischen Vorhaben gegeben haben, die jedoch nie verwirklicht wurden. Dieser Umstand wurde von den Fans zum Teil beklagt, zu Teil bgrüsst. Die eine Fraktion stellt Perry Rhodan in die rein literarische Ecke, die Andere sieht durchaus eine Zukunft für den Weltraumhelden auf der Leinwand. Ich erfuhr eine Menge spannender Details, um ein steckenweise verwirklichtes Projekt, das sich um Atlan dreht und auf Youtube zu bewundern ist.

Hier ein kleiner Trailer. Mehr ist auf Youtube zu sehen. Scheint ein ambitioniertes Projekt gewesen zu sein.

Viele andere Themen

Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass sich das Fandom mit vielen anderen Franchises auseinandersetzt. Das betrifft Bücher, Filme und Serien. Daher gab es eine Vielfalt von Themen, die diskutiert wurden. Boba Fett, bzw. The Mandalorian wurde eingehend behandelt und was man sich in Bezug auf Streaming Dienste von Perry wünscht. Das Angebot an fantastischen Stoffen wächst und man befürchtet, Perry könnte abgehängt werden. Wieder ging die Diskussion um Literatur oder Film. Schließlich schwenkte das Thema wieder auf Bücher zurück. Meine Romanreihe NOMADS gefiel einigen Fans, nachdem ich erklären konnte, worum es dabei ging. Ich erfuhr von den Vorlieben der Fans für ungewöhnliche Kurzgeschichten. Auch ich konnte mit meiner Kurzgeschichte ONEYUN, Interesse erwecken, die sich einem sehr aktuellen Thema widmet.

Genug der Eigenwerbung. Nach einer eingehenden Betrachtung von Starship Troopers und der politisch fragwürdigen Einstellung des Autoren Robert A. Heinlein, folgte ein amüsanter Abstecher in einen weiteren phantastischen Kosmos. Hierbei ging es um ein Raumschiff, kommandiert von Vampiren, die andere Planeten mittels Zombie-Invasionen erobern. Ok. Nicht mein Thema. Alles in allem ein anregender Abend, mit vielen spannenden Gesprächen. Es wird wieder Zeit für eine größere Con. Garching würde mir, für den Anfang, genügen.

Dave Filoni – Ich habe ein Problem mit ihm!

 

GERMAN

Ich habe ein Problem mit dem Stil von Dave Filoni. Seine Dramaturgie ist so behäbig, dass ich mich wundere, wie sich die Story überhaupt vom Fleck bewegt. Es mag ihm ja gefallen, die Jedi Szenen ziemlich mit Pausen zu füllen, in denen sich die Darsteller überlegen, wie es weitergeht. So jedenfalls mein Empfinden. Mir kommen dabei immer die Anweisungen von George Lucas an die Schauspieler in den Sinn. Laut Samuel L. Jackson gab es nur eine Anweisung des Filmemachers “Speed it up!”. Und irgendwie mach das Sinn. Im normalen Leben spricht niemand so bedeutungsschwer, dass es ihm fast die Sprache verschlägt, oder sich übelegen muss, mit welch epischen Worten er zu antworten hat.

In Episode 6, von The Book of Boba Fett, scheinen ihm die örtlichen Gegebenheiten egal zu sein. Beziehungsweise die Perspektive der Protagonoisten. Da fragt Mando den Deputy nach dem Marschall. Der Deputy sagt der Marschall sei beschäftigt und plötzlich tritt eben jener Maschall hinter ihm ins Bild. Hat Mando den nicht gesehen? Seltsam.

Bane kommt aus der Wüste. Die Einstellung ist schon beeindruckend, aber kommt der Typ ohne Schiff oder Speeder? Zumindest sollte ein Vehikel im Hintergrund stehen und sein Auftauchen für ihn weniger anstrengender machen, oder hat er die Physionomie eines Banthas dem es Spaß macht, stundenlang über den heissen Sand zu wandern. Filoni stellt die Bildwirkung über den Sinn einer Szene, obwohl man leicht beides haben kann.

Es gibt viel filonschen Fanservice. Das mag den ein oder anderen entzücken, aber ich empfinde das lange Verweilen an eher langweiligen Orten nervig. Die Anwesenheit ikonischer Charaktere macht das nicht besser. Wenn sie nicht viel wichtiges zu sagen haben – Speed it up!


ENGLISH

I have a problem with Dave Filoni‘s style. His dramaturgy is so ponderous that I wonder how the story moves from the spot at all. He may well like to fill the Jedi scenes pretty much with pauses in wich the actors can figure out what to do next. At least that’s how I feel about it. George Lucas’ instructions to the actors always come to my mind. According to Samuel L. Jackson, there was only one instruction from the filmmaker to his actors : “Speed it up!” And somehow that makes sense. In normal life, no one speaks with an epic sense that it almost makes him lose his tongue, or have to practice with what mindful words to answer.

In Episode 6, of The Book of Boba Fett, he also doesn’t seem to care about local circumstances. Or rather, the physical perspective of the protagonists. That’s when Mando asks the deputy about the marshal. The deputy says the marshal is busy and suddenly the Maschall enters the picture behind him. Did Mando not see the guy? Strange.

Bane comes out of the desert. The setting is already impressive, but does the guy come without a ship or speeder? At least there should be a vehicle in the background to make his emergence less strenuous for him, or does he have the physionomy of a Bantha who enjoys walking for hours over hot sand. I think, that Filoni put the scenery over the sense. To connect both would be easy. So there are no excuses.

There’s a lot of Filonian fanservice. This may delight some, but I find the long lingering in rather boring places annoying. The presence of iconic characters doesn’t make it any better. If they don’t have much important to say – speed it up!

STAR WARS ist groß! STAR WARS ist größer!

Da Star Wars nicht nur groß ist, sondern geradezu gewaltig, sind auch die Ansprüche der Fans an das Epos dementsprechend hoch. Ansprüche, die in den seltensten Fällen ganz befriedigt werden können. Woran liegt es, dass Disney die Erwartungen immer wieder nicht erfüllt, obwohl so viele kreative Köpfe an der Fortführung der Saga arbeiten. Filme und Serien, etc. Inzwischen gibt es schon eine ganze Menge Sachen, die den Fan erfreuen sollten. Doch mehr als einmal scheinen die Anhänger des Star Wars Kultes nicht glücklich.

Fans und Fans

Ein Fan ist nicht gleich dem anderen Fan. Ich bezeichne mich als Fan. Und ich kann sagen ich tue das schon seit 1978, als ich den KRIEG der STERNE in einem Vorstadtkino sah. Der Streifen prägte mich als Cineast. Zu den Filmen, die ich schon damals, im Alter von 10 Jahren bewunderte gehörten alle Filme von Sir David Lean. Dem Meister des Epos. Ich hatte auch schon alle Bondfilme gesehen, liebte Godzilla und Der Mann der König sein wollte. Nun kam Star Wars hinzu und beeinflusste mein Leben und mich als musisch Begabten auf völlig neue Wege führte. Als 1983 dann erst mal mit der Saga schluss war, gab es nichts weiter, als sich das vorhandene Material immer wieder anzusehen und darin eine gewisse Erfüllung zu finden. Da man sich veränderte und allmählich erwachsen wurde, veränderte sich die Sichtweise auf verscheidene Aspekte der Handlung, die einem als Kind nicht so sehr aufgefallen sind.

Fans, die später dazukamen und sich mit Büchern und Comics befassten, entwickelten einen ganz anderen Blickwinkel auf Star Wars. Für sie trat der künstlerische Aspekt mehr und mehr in den Hintergrund, oder spielte nie eine Rolle. Für sie ging es um das ganze Drumherum, das man heute Lore (Überlieferung) nennt. Ein komplexer Hintergrund, erdacht von etlichen Autoren, denen Lucas freie Hand ließ, sich in seinem Universum auszutoben. Inzwischen ist diese Lore zu einer fast heiligen Sache geworden. Einer Art Bibel für Star Wars Gläubige.

Lore, Filmkunst oder Beides?

Vieles, was man in der Überlieferung findet, ist für die Leinwand, oder ein Drehbuch ungeeignet. Ich gehe jetzt nicht im einezelnen darauf ein, aber es gint Etliches, dass lächerlich oder irgendwie untypisch für Star Wars ist. Den Lore Fans scheint dies jedoch egal zu sein. Sie wollen es einfach auf der Leinwand verwirklicht sehen. Künsterlische oder cineastische Aspekte sind gleichgültig.

Man mag von Disney halten was man will, aber genau diese Unverfilmbarkeit von Lore Geschichten, veranlasste den Mauskonzern sie zu Legends zu erklären. Ich empfinde das als gute Entscheidung. Die Lore Fans natürlich nicht. Natürlich wundert es mich, dass Disney im Gegenzug damit begonnen hat selbst etliche Lächerlichkeiten in die Saga einzubringen. Absurditäten, die einen großen Teil der Fans in Rage brachten.

Mich ärgert die stilistische Irrfahrt der Macher, mit dem Star Wars Schiff. Ich kann auf Lore gerne verzichten. Oder bessergesagt, stelle ich den cineastisch – künstlerischen Wert deutlich über die sogenante Werkstreue. Man soll auf die Leinwand zaubern, was sich dort gut macht und als Filmepos Wert hat. Lucas hatte bei der Erschaffung seines Epos keine ausgefeilten Hintergründe ausgearbeitete. Er verwirklichte, was ihm visuell gefiel, ohne dafür extra ein Lexikon zu schreiben. Tatsächlich entwickelte sich die Story aus rein künstlerischen Erwägungen weiter. Entscheidungen, die in A New Hope und The Empire Strikes Back, vom Standpunkt eines Filmemachers alle richtig waren.

Fazit

Wenn es möglich ist, sowohl den verbliebenen Rest an leinwandtauglicher Lore, mit ansehnlicher Filmkunst zu verbinden, soll es mir recht sein. Ansonsten ist mir das Filmhandwerk wichtiger als die Abhandlung historischer Fakten.


ENGLISH

 

STAR WARS is big! STAR WARS is bigger!

Star Wars is not only big, but downright huge, the fans’ demands on the epos are correspondingly high. Expectations that are rarely fully satisfied. Why is it that Disney repeatedly fails to meet expectations, even though so many creative minds are working on the continuation of the saga. Movies and series. In the meantime, quite a lot. And more than once, the followers of the Star Wars cult do not seem happy.

Fans and fans

One fan is not the same as another fan. I call myself a fan. And I can say I’ve been doing so since 1978, when I saw WAR OF THE STARS in a suburban movie theater. The flick shaped me as a cineaste. Among the films I admired even then, at the age of 10, were all the films of Sir David Lean. The master of the epic. I had also seen all the Bond films, loved Godzilla and The Man Who Wanted to Be King. Now Star Wars came along and influenced my life and led me as a musically gifted person on completely new ways. When the saga ended in 1983, there was nothing else to do but watch the existing material again and again and find a certain fulfillment in it. As one changed and gradually grew up, one’s view of various aspects of the plot that one didn’t notice so much as a child changed.

Fans who came along later and got involved with books and comics developed a very different perspective on Star Wars. Für sie trat der künstlerische Aspekt mehr und mehr in den Hintergrund, oder spielte nie eine Rolle. Für sie ging es um das ganze Drumherum, das man heute Lore (Überlieferung) nennt. Ein komplexer Hintergrund, erdacht von etlichen Autoren, denen Lucas freie Hand ließ, sich in seinem Universum auszutoben. Inzwischen ist diese Lore zu einer fast heiligen Sache geworden. Einer Art Bibel für Star Wars Gläubige.

Lore, Art of Moviemaking oder both?

Much of what you find in the lore is unsuitable for the screen, or a screenplay. I won’t go into it individually, but there is a lot that is ridiculous or somehow untypical for Star Wars. But the lore fans don’t seem to care. They just want to see it realized on the screen. Artistic or cinematic aspects are indifferent.

 

You may think what you want of Disney, but it was precisely this unfilmability of Lore stories that caused the mouse corporation to declare them Legends. I feel this is a good decision. The Lore fans, of course, do not. Of course, I’m surprised that Disney, in turn, has started to introduce a lot of ridiculousness into the saga. Absurdities that made a large part of the fans in a rage.

.I’m annoyed by the stylistic odyssey of the creators, with the Star Wars ship. I can happily do without lore. Or better said, I put the cineastic – artistic value clearly above the so-called work fidelity. One should conjure up on the screen what does well there and has value as a film epic. Lucas had not worked out any sophisticated backgrounds when he created his epic. He realized what he liked visually without writing an extra lexicon for it. In fact, the story evolved from purely artistic considerations. Decisions that in A New Hope and The Empire Strikes Back, from a filmmaker’s point of view, were all correct.

 

Conclusion

If it is possible to combine both the remaining lore suitable for the screen, with respectable cinematography, it shall be fine with me. Otherwise, the film craft is more important to me than the treatise of historical facts.

The Book of Boba Fett – ein Resümee.

German

Was gibt es über Star Wars: Das Buch von Boba Fett (The Book of Boba Fett) zu sagen?

Bin ich enttäuscht?

Ich bin anfänglich sehr offen an die ganze Serie herangegangen. Die ersten beiden Folgen hatten alles, was ich von Star Wars erwarte. Tolle Bilder, das typische Star Wars Setting und rasante Action. Allerdings hat sich das Bild inzwischen ein wenig gewandelt. Warum? Für Star Wars, beziehungsweise für George Lucas waren Western und Samurai Filme immer das Vorbild. Wichtig für die Charaktere und für die Geschichten, die sich im Star Wars-Universum abspielen. Diese Vorbilder zeichneten sich immer durch kantige unangepasste Helden oder Antihelden aus. Hartgesottene Typen, die niemandem einen Gefallen taten, oder nur dann, wenn sie davon profitierten. Während des Handlungsverlaufes machten die diversen Protagonisten oft eine Wandlung durch. Das geschah in angemessenem und glaubwürdigem Tempo. Und selbst wenn sie keine Läuterung erfuhren, war es gute Unterhaltung, die ohne plakative Botschaft auskam. Was zählt, ist die Glaubwürdigkeit, mit der sich die Charaktere in ihrem Biotop bewegen.

Was macht mir Spass?

Ich ziehe durchaus meinen Spaß daraus, diesen eher unangenehmen Zeitgenossen als Voyeur bei ihren Spielchen zuzusehen. Ich tauche gerne mit ihnen in eine Welt ab, in der es vor Schurken nur so wimmelt. Und wenn der Held kein Engel ist, wen soll das schon kümmern? Mich nicht. Solange er nur interessant und schillernd ist.

Boba Fett bewegt sich in einer kriminellen Gesellschaft und kein Drehbuchautor sollte versuchen, ihn in die Rolle des Friedensengels zu drängen. Alle Himmel! Er ist kein Ghandi. Und wenn er schon eine Läuterung erfahren soll, warum fängt das schon zu Beginn der Serie an. Er hätte sich gerne etwas länger gegen diese Wandlung wehren können. Das hätte eine schöne Spannung erzeugt, die man mit einer Prise Humor erzählen könnte.

Eine Täuschung?

Im Teaser, in dem Boba Fett Bib Fortuna einfach mal so vom Thron blastert, erhielt ich den Eindruck eine kompromisslose Serie mit dunkleren Tönen zu bekommen. Eine erwachsenere Geschichte. Eine Serie, die das Milieu einer gesetzlosen Unterwelt perfekt beschreibt, ohne irgendetwas zu beschönigen.
Ok. Es sind noch drei Folgen, die die Sache noch herumbiegen können. Ich hoffe also, dass die Protagonisten noch irgendwie ihre Fasson finden, in der sie glaubwürdiger oder stimmiger wirken.



English

What is there to say about Star Wars: The Book of Boba Fett?

Am I disappointed?

I initially approached the whole series with a very open mind. The first two episodes had everything I expect from Star Wars. Great pictures, the typical Star Wars setting and fast-paced action. However, the picture has changed a bit in the meantime. Why? For Star Wars, respectively for George Lucas, Western and Samurai movies were always the model. Important for the characters and for the stories that take place in the Star Wars universe. These role models were always characterized by edgy, non-conformist heroes or antiheroes. Hard-boiled types who did no one any favors, or only when they benefited. During the course of the plot, the various protagonists often underwent a transformation. This happened at an appropriate and believable pace. And even when they didn’t undergo any purification, it was good entertainment that got by without a striking message. What counts is the credibility with which the characters move in their biotope.

What am I enjoying?

I definitely derive my enjoyment from watching these rather unpleasant contemporaries play their games as a voyeur. I enjoy diving with them into a world teeming with villains. And if the hero is no angel, who cares? Not me. As long as he’s interesting and dazzling.

Boba Fett moves in a criminal society and no screenwriter should try to push him into the role of the angel of peace. All heavens! He’s no Ghandi. And if he’s going to undergo a purification, why does it start at the beginning of the series. He could have happily resisted this transformation a little longer. That would have created a nice tension that could be told with a touch of humor.

A deception?

In the teaser, with Boba Fett just blasting Bib Fortuna off the throne, I got the impression of getting an uncompromising series with darker tones. A more adult story. A series that perfectly describes the milieu of a lawless underworld without glossing over anything.
Ok. There are still three episodes left to bend things around. So I hope that somehow the protagonists will still find their likeness in which they seem more believable or coherent.

Meine Neue Seite!

       

German:

Warum habe ich neben den Seiten YoungArts und Nomads Legacy nun diese neue Seite erstellt? www.allanjstark.com Hauptsächlich deshalb, weil ich sie unmittelbar mit meinem Autorennamen verbinden kann. Hier widme ich mich nur meiner schriftstellerischen Arbeit und der Vermarktung meiner Romane. Ich bin zudem noch als Illustrator beschäftigt, was mitunter zu Missverständnissen geführt hat. Um nun klarzustellen, dass meine Haupttätigkeit das Verfassen von Romanen ist, habe ich mich entschlossen die Themen voneinander zu trennen. Auf www.allanjstark.com findet ihr nun ausschließlich Informationen zu meinen Romanen und den Motiven, die mich antreiben, mein Leben als Autor zu bestreiten.

English:

Why have I now created this page in addition to the YoungArts and Nomads Legacy pages? Mainly because I can connect it directly with my author name. Here I dedicate myself only to my writing work and the marketing of my novels. I also work as an illustrator, which has sometimes led to misunderstandings. To make it clear that my main activity is writing novels, I have decided to separate the topics. On www.allanjstark.com you will now only find information about my novels and the motives that drive me to make a living as an author.

Hier gibt es Gratis und Sonderangebote!

Hin und wieder entschließe ich mich einige meiner Romane gratis oder zum Preis von 99.- Cent anzubieten.

OUTLANDERS LEGACY 2 Welten in Flammen

Leseprobe.

Ich bin gerade dabei, den zweiten Band der Outlnaders Legacy – Reihe zu überarbeiten. Dabei kam ich zu dem Schluss, dass ich zumindest einer Person noch mehr Hintergrung verleihen muss – Samuel (Sam) Blumfeldt. Hier nun ein Teil der Passage, in der er eine etwas zwielichtige Vergangenheit erhält.

Kapitel 1

Samuel Blumfeldt starrte durch das kreisrunde Bohrloch in die Dunkelheit hinab. Es war nicht das erste Mal, dass er vor dieser Öffnung stand, und zögerte. Wie immer gingen ihm dabei tausend Gedanken durch den Kopf. Ängste, Neugier, Abenteuerlust. Der Wunsch Geheimnisse zu entdecken. Antworten zu finden. Der Drang, alle Bedenken über Bord zu werfen und sich ins Unbekannte zu stürzen war groß. Doch genauso dominant riet ihm eine Stimme zur Besonnenheit. Rief ihm ins Gedächtnis, dass er eine Verantwortung gegenüber seiner Familie trug. Frau und Tochter, von denen er zwar getrennt lebte, die aber dennoch Erwartungen an ihn stellten, die er erfüllen wollte. Seine Karriere, hier auf Scutra, die gerade einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht, und ihn zur rechten Hand des Sektorverwalters erhoben hatte. Diesmal kostete es ihn mehr Überwindung als üblich, das lange Karbonseil zu ergreifen, welches vor ihm die Tiefe baumelte und daran hinunter zu gleiten. Hinab ihn die geheimnisvolle Unterwelt des Hafenplaneten. Das Seil hing von einem dreibeinigen Kran herab, dessen Stelzen sich über dem kreisrunden Abgrund spreizten. Es war eines von etlichen Löchern, das die Digger in die gepanzerte Kruste des Planeten gebohrt hatten. Bei den Diggern handelte es sich um Schatzsucher, die in ständigem Streit mit den imperialen Behörden lagen. Und die kaiserlichen Instanzen sprangen nicht gerade zimperlich mit ihnen um. Hin und wieder hörte man von Gefechten, zwischen größeren Digger Gruppen und imperialen Einheiten. Kein Wunder also, dass man diese Leute von Scutra fernhalten wollte.
Das besondere Interesse der Digger galt Relikten aus dem großen Zeitalter, als der sagenhafte Sargon Asgaroon beherrschte. Und es gab das Gerücht, dass unter der Betondecke von Scutra eine alte Zivilisation verschüttet lag, die es zu erkunden und auszuräubern galt. Für Sam war das inzwischen kein Gerede mehr. Er war oft genug in den Stollen unterwegs gewesen, um die Tatsachen zu kennen.
Sam gehörte nicht zu den Diggern, die plünderten und ihre Funde auf den Märkten der Galaxis verhökerten. Er hatte nie ein Artefakt an sich genommen. Weder um es für sich zu behalten, noch um es in bare Münze zu verwandeln. Aber auch ihn trieb die Abenteuerlust in die unterirdischen Tunnel. Sich in Gefahr zu begeben und für eine Weile dem drögen Alltagsleben zu entkommen, war eine Abwechslung, die er hin und wieder brauchte.
„Bist du zur Statue erstarrt?“
Die Worte rissen Sam aus seinen Gedanken. Sie kamen von einem etwas stämmigen Mann, mit langen grauen Haaren und einem kurzen Bart von gleicher Färbung. Er trug einen grüngrauen Overall, der viele Male geflickt worden war, gesprenkelt von Flecken alter Erde, sowie salzigen Schweißrändern an Kragen und unter den Achseln. Er trug eine speckige lederne Schirmmütze, die in der Mittagsonne einen Schatten über ein Gesicht legte, in dem helle blaue Augen glitzerten. Der Mann, der diese abgewetzten Klamotten seine Diggerhaut nannte, hieß Thomas van Veyden. Sam hatte ihn vor einigen Jahren kennen gelernt, als er die großen Schrottplätze im Hevronsektor nach Ersatzteilen für eine Reparatur durchstöberte. Eine ganze Woche hatte er sich auf dem Schiffsfriedhof herumgetrieben, bis er auf den Alten traf, der gerade aus einem der Schächte stieg. Da dieser sich offenbar ertappt fühlte, unterbreitete er Sam ein Angebot, damit er seine Diggeraktivitäten nicht meldete. Van Veyden behauptete, der Verwalter der gewaltigen Areale zu sein, die mit den Leibern abertausender, verrottender Schiffsleichen gefüllt waren, aber Sam hatte seine Zweifel. Auch später vermochte er nicht herauszufinden, worin van Veydens Funktion eigentlich bestand. Schon möglich, dass er jede Schraube und Niete katalogisierte. Dennoch hielt er es für unwahrscheinlich, dass jemand, der beabsichtigte sich an einem der Wracks zu bedienen, van Veyden erst um Erlaubnis bat. Hin und wieder zerlegte man eines der Schiffsgerippe, um es in den Hochöfen im Norden einzuschmelzen. Natürlich konnte man so eine Aktion nicht ohne erhebliche Formalitäten durchführen. Aber die Prozedur wurde immer von Computern und Robotern erledigt und erfolgte gänzlich ohne menschliches Zutun. Auch Blumfeldts Vorgesetzter verwies nicht auf irgendeine Verwaltungsmaßnahme, als Sam andeutete, sich auf den Schrottplätzen Ersatzteile besorgen zu wollen. Vielleicht hatte der Alte van Veyden hier mal eine Aufgabe erfüllt, doch man schien ihn im Laufe der Zeit einfach vergessen zu haben. Sam wollte es dabei belassen. Es wäre ihm nie in den Sinn gekommen, van Veyden zu verraten. Er zog es jedoch vor, ihn im Unklaren darüber zu lassen und das Angebot, das ihn schließlich in die geheimen Areale der Hafenwelt brachte, anzunehmen.
„Hats dir die Sprache verschlagen“, setzte van Veyden nach.
„Ich grüble nur“, antwortete Samuel Blumfeldt endlich.
„Was gibt es denn zu Grübeln?“
„Ich setzte gerade eine Menge aufs Spiel. Ich könnte in absehbarer Zeit Sektorenleiter werden.“
„Und?“
„Was wenn jemand erfährt, dass ich mich auf Diggerpfaden bewegt und gegen das Gesetz verstoßen habe.“
„Es gibt kein Gesetz gegen das Graben.“
Damit hatte van Veyden recht. Aber es gab auch keine Erlaubnis dafür.
„Ich denke“, fuhr van Veyden fort, „dass man einen Chef mit ein paar dunklen Flecken in seiner Vita, mehr respektiert als langweilige, aalglatte Aufsteiger.“
„Das ist deine Ansicht.“
Van Veyden winkte ab. „Man merkt dir deine Jugend an. Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche.“
Van Veyden schloss die Schnalle seines Gürtels, an dem allerlei Werkzeuge klimperten. Zwei Taschen mit Energiepatronen befanden sich ebenfalls daran. Nahrung für die schwere Plasmapistole, die in ihrem Holster an van Veydens Schenkel hing. Auch Sam hatte eine ähnliche Waffe bei sich, sowie entsprechende Munition.
Digger lebten gefährlich. Man sah sie allgemein als Diebe oder Plünderer an. Samuel Blumfeldt wusste, dass es einen heimlichen Krieg zwischen den Diggern und der Greifertruppe von Scutra gab, die Jagd auf sie machte. Allerdings hielten sich die Aktionen gegen die Abenteuer in Grenzen. Scutra besaß ein gutes Überwachungssystem, das auf Infraschallimpulse reagierte und Signale an die Greifereinheiten sendete, sobald es eine illegale Bohrung detektierte. Zumindest die weniger wohlhabenden Digger wurden regelmäßig von den Greifern gefasst. Die kostspieligen Verschleierungsgeräte, die in der Lage waren, das Abhörsystem zu täuschen, konnten sich nur reiche Digger leisten. Auch Bestechung galt als eine gängige Praxis, doch dafür musste man ebenfalls viel Geld aufbringen.
Sam Blumfeldt musterte das ebenmäßige Bohrloch zu seinen Füssen. Van Veyden hatte es vor zehn Jahren zufällig entdeckt, behauptete er, aber Sam hegte den Verdacht, dass der Alte selber mal Mitglied einer Diggerbande gewesen war. Er hatte ihn einmal danach gefragt, aber van Veyden bestritt, jemals Verbindung zu diesen Leuten gehabt zu haben.
„Also, was ist jetzt?“, wollte van Veyden wissen und ließ seinen Handschlitten um das Karbonseil einrasten. „Ich mach mich jedenfalls auf den Weg.“
Der Alte krallte sich in die Griffe des Gerätes, sprang über die Kante des Loches und sauste in die Tiefe hinab.
Sam schob alle Bedenken beiseite, schloss seine Gleitvorrichtung ebenfalls um das Seil und folgte van Veyden in die Unterwelt. Das kleine Räderwerk in der Apparatur surrte, während das Tageslicht verblasste und die Kälte mit zunehmender Dunkelheit Blumfeldts Körper umschlang.

Outlanders 9 – Verräter und Rebellen. Ab dem 6. Juni erhältlich

Outlanders 9 – Verräter und Rebellen

Hier der Klappentext:

Verräter und Rebellen 
Der Sieg über die Keymon ist in greifbarer Nähe. Doch anstatt in Triumphgeschrei zu verfallen, macht sich an Bord der Durana Unruhe breit. Das Misstrauen gegenüber den Akkato wächst und Gruppen bilden sich, die zum Ziel haben, das Kommando über das riesige Schiff zu übernehmen. Dominic Porter hat diese Entwicklungen lange ignoriert und nun scheinen sie ihn zu überrollen…

Outlanders
So werden die Menschen von den vielen Rassen der Milchstrasse genannt. Als Überlebende und Flüchtlinge, versuchen sie sich zwischen den Kulturen der Galaxis, die von ihren Bewohnern ASGAROON genannt wird, zu behaupten. Etliche von ihnen haben es geschafft, sich in der feudalen Gesellschaft ASGAROONS einen Namen zu machen. Andere fristen ein Dasein als heimatlose Wanderer. Doch ungeachtet ihres Status, begegnet man den neuen Bewohnern ASGAROONS mit Mistrauen und Verachtung…

Outlanders 7 Leseprobe

Hoffnungen, Wünsche und Religion

Brooks wartete im “Allerheiligsten“. Einem Bereich, der sich den oberen Decks der Rakana befand. Ein ehemaliger Hangar, der komplett ausgeschlachtet war. Die fließenden Formen der Holzkonstruktion und die geheimnisvolle Beleuchtung durch Glasbehälter mit biolumineszierender Flüssigkeit, verliehen dem Raum etwas Entrücktes, Überirdisches. Ein einziger Strahl hellen Sonnenlichtes fiel durch ein rundes Loch im Deckenschott und traf eine riesige, silberne Gothrekstatue, die Dominic als den Höhepunkt der Blasphemie betrachtete, die Zurak hier betrieb. Gothra lautete der Namen, den ihr die Akkato verliehen hatten und den sie nicht immer ehrfürchtig aussprachen. Dominic wagte zu vermuten, dass Brooks inzwischen ebenfalls ein wenig Unwohlsein befiel, angesichts der okkulten, babylonischen Atmosphäre, welche die Rakana erfüllte. Dieser sakrale Raum, bildete das pulsierende, heidnische Herz des Schiffes, dessen Kraft in die Adern all jener hineinströmte, die ihre Ausbildung beendet und eine empfängliche Seele für archaische Kulte besaßen. Die Priester, die sich bei der finalen Zeremonie abwechselten, gingen nicht auf den Gothrek ein, dessen gewaltiges Standbild zweifellos die Gedanken aller Absolventen bewegte. Und genau das lag in der Absicht der Geistlichen, die dafür sorgten, dass kleinere Figuren und Bilder dieser Monster auf dem Schiff allgegenwärtig waren. Es würde nicht ausbleiben, dass sich die Rekruten und Soldaten Fragen stellten, was es mit den Gothreks auf sich hatte. Fragen, denen die militärischen Ausbilder sowie die Priester mit Schweigen begegnen würden. Das war eine vereinbarte Taktik. Die Antworten sollten nur diejenigen bekommen, deren Neugierde sie antrieb, mehr darüber herauszufinden. Und nur den Priestern war es erlaubt ihre Neugier zu befriedigen. Dominic wusste, dass es unter diesen Menschen eine genügend große Anzahl von Individuen gab, die in der Verwandlung in eines dieser Ungeheuer, den Aufstieg zu einer höheren Daseinsstufe sahen. Menschen zeigten sich zu vielen Perversionen bereit, wenn man ihnen die Unsterblichkeit versprach oder den Status einer Gottheit.