Geheimprojekt (Arbeitstitel: HYPER ORBIS – Der Held)

Hier ein unektorierter Auszug aus einem Geheimprojekt.
 
Der Held
 
Thomas Weadon war das perfekte Abbild eines idealistischen Revolutionärs. Stünde ein Autor vor der Herausforderung einen Helden ohne Fehl und Tadel zu erschaffen, Thomas Weadon wäre die Referenzmarke, für eine solche Schöpfung. Hochgewachsen, mit der muskulösen Statur eines Kriegers. Die kantigen Gesichtszüge unterstrichen einen zielstrebigen, eisernen Willen, wobei ein kaum wahrnehmbares Lächeln seine Mundwinkel umspielte. Eine Andeutung, dass er weder Tod noch Teufel fürchtete. Dem Blick seiner blauen Augen hielt kaum jemand lange stand. Er erinnerte an den eines jagenden Tigers und ließ jeden erschauern, den er ins Visier genommen hatte.
Als Kopf der Ganimed Einheit, die zu den gefürchtetsten und effektivsten revolutionären Gruppen zählte, leitete er Operationen gegen alle, die nach seiner Weltsicht nichts weiter als Ausbeuter und Parasiten waren. Unter den Militärexperten, die die meisten Firmen und Unternehmen berieten, galt Weadons kleine Armee als die gefährlichste Terrorgruppe. Thomas Weadon wusste das und genoss den Ruf, den er hatte. Gewissensbisse kannte er bislang nicht, denn seine Unternehmungen zeugten von perfekter Planung, sodass niemand zu Schaden kam, der das nicht auch verdiente.
Gerade las er die Schlagzeile der News Plattform Interplan – Networks, die seine letzte Operation als das geniale Glanzstück eines kriminellen Geistes bezeichnete.
„Was hältst du davon?“, fragte er Janina, die gerade sein Quartier betrat.
Janina gehörte zu den Kampfgefährten, die am längsten bei ihm waren. Die blonde Frau mit den großen grünen Augen trug die goldenen Insignien einer Brigadeleiterin auf den Schulterklappen. Drei Sterne, mit roten Edelsteinen im Zentrum. Der olivgrüne Kampfanzug stand ihr hervorragend und schmeichelte ihrer Figur. Auch sie entsprach der Idealvorstellung einer Kämpferin und stand ihrem Anführer auch in seiner Weltanschauung in nichts nach. Die Martian – Vogue hatte Weadon und Janina Baker als das Traumpaar des Terrors bezeichnet. Und eine Kolumnistin, desselben Blattes verstieg sich sogar zu der Aussage, dass der Terror durch dieses Paar ein erotisches Lächeln zeigte.
„Eine Glanzleistung“, lobte Janina. „Was nicht anders zu erwarten war. Wir steigern uns mit jeder Mission.“
Ihre Stimme besaß etwas Raues. Ein Timbre, das Thomas Weadon die Nackenhaare aufstellte. Das Einzige auf der Welt, was bei ihm eine Gänsehaut verursachte.
„Der Artikel erwähnt nicht, wie hart wir das Konsortium getroffen haben.“
„Jeder der genügend Verstand hat, wird zwischen den Zeilen die Wahrheit finden.“
„Genügend Verstand ist nicht jedermanns Sache.“
„Um das wettzumachen, gibt es eben die großen Buchstaben. Die stanzen jedem Idioten die Bedeutung der Sache ins Hirn, ohne dass er sich zu sehr damit befassen muss.“
„Ich bin gepannt, wie viele sich uns nach dieser Sache bei uns melden werden.“
Rosalie Bancroft schien das Eigenlob der Beiden nicht länger ertragen zu können. Sie wirbelte in ihrem Drehstuhl-Ei herum, das sie bislang den Blicken Janinas verborgen hatte.
„Wenn ich nicht an die Daten gekommen wäre“, meinte sie ärgerlich, „hätten wir keine so große Schlagzeile bekommen. Ohne meine Arbeit wäre das Ganze nur ein kleiner Raubzug gewesen. Eine Randnotiz, nichts weiter.“
Rosalie Bancroft war körperlich das genaue Gegenteil von Janina Baker. Klein, untersetzt, mit viel zu großen, hängenden Brüsten, die ihre Uniform unvorteilhaft ausbeulten. Das dünne, rote Haar hing in Strähnen um das rundliche Gesicht herab und sah immer irgendwie feucht und fettig aus. Blasse Haut mit Sommersprossen, dünne Lippen. Lediglich die strahlend blauen Augen, eingerahmt von langen, dunklen Wimpern, stachen angenehm hervor. Die Augen waren so außergewöhnlich schön, dass irgendwer in der Truppe scherzhaft behauptete, die “Hexe“ hätte eine Fee ermordet und ihr die Augen gestohlen. Rosalie “The Witch“ nannte man sie seither. Sie hatte nichts dagegen und sah diesen Namen als Respektbezeugung an, wie sie Thomas einmal anvertraut hatte. Er klang wie gemacht für jemanden, mit dem man sich besser nicht anlegte. Mit ihrem wachen, scharfen Verstand, war “The Witch“ ein unentbehrlicher Teil des Kommandostabes der Ganimed Brigade. Ein besser informierter Journalist hätte daher nicht nur Wheedons und Bakers Rolle in der Führungsriege gesehen, sondern auch Rosalie Bancroft berücksichtigt. Es war falsch vom Führungsstab der Ganimed Brigade von einem Traumpaar des Terrors zu sprechen, den es handelte sich genau genommen um eine Menage-a-Trois des Grauens.
 
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Etwas Action gefällig?

Hier eine neue unlektorierte Passage aus dem nächsten Roman.
Viel Spass!

Blake konnte nicht fassen, mit welch großem Aufgebot die Gangsterbande seiner Flotte entgegentrat. Vier Zerstörer, die ein Schlachtschiff schützten, dazu ein ansehnliches Kontingent an Jägern und einigen Frachtern, die zu Angriffsbooten umgebaut waren. Die Abfänger der Athena taten alles, um den Attacken entgegenzuwirken, aber einige Torpedos kamen durch und trafen das Flaggschiff. Schadensmeldungen trafen ein und erschienen auf dem taktischen Holo auf dem Kommandostand. Die Achilles, die an der Spitze des Flottenverbandes positioniert war, musste schwer einstecken. Sie brachte es nur schwer fertig, die kleinen Jagdmaschinen abzuwehren, die unentwegt Raketen und Torpedos in ihren Rumpf feuerten.
Blake stand am Fenster und betrachtete das Geschehen mit ungläubiger Mine. Nach seinen Informationen sollte Possa, ein Asteroid, der sich zwischen Uranus und Neptunbahn bewegte, nur mäßig bewacht sein. Entweder waren die Informationen das Resultat schlechter Nachforschung gewesen, was er eigentlich ausschloß, oder man hatte ihm manipulierte Nachrichten zukommen lassen. Letzteres schien das Wahrscheinlichste und zugleich das Beunruhigendste. Alles deutete darauf hin, dass es einen Maulwurf gab, der das Cormek Konglomerat über den bevorstehenden Angriff und die Existenz der Achilles, in Kenntnis gesetzt hatte. Die Gefechtsformation, die Blake für den Angriff auf die Werftanlagen des Asteroiden gewählt hatte, erwies sich jetzt als verhängnissvoll. Seine Taktik sah vor, mit den schweren Geschützen der Achilles alles zu vernichten, was das Konglomerat auf Possa errichtet hatte. Die zwei Begleitschiffe sollten lediglich Feuerschutz bieten, wenn Verteidigungsstreitkräfte auftauchen. Jetzt waren sie mit der Aufgabe überfordert und mussten ums Überleben kämpfen.
Alleena Morris, die das Kommando über den gewaltigen Schlachtkreuzer mit der Keymontechnik innehatte, setzte alles daran, ihr Schiff zu retten und es aus der Schussline zu bewegen. Blake beobachtete, wie die Achilles aus dem Kampfverband ausscherte und beschleunigte, während es weitere Treffer einstecken musste. Der Anblick des Schiffes, das einen Schweif von Trümmern und Gasen hinter sich herzog, bereitete dem ehemaligen Flottenadmiral beinahe körperliche Schmerzen.
„Alle Schiffe abdrehen!“, befahl Blake. „Die Verfolger der Achilles unter Feuer nehmen!“
„Wir bieten den Kerlen unsere Flanken an“, gab einer der Offiziere zu bedenken.
„Das müssen wir abkönnen“, versetzte Blake scharf. „Waffenenergie auf Backbords und Heckschilde. Raketen und Torpedorampen bereitmachen. Feuern nach eigenem Ermessen.“
Die Einschläge schüttelten die Athena durch. Die Schilde flimmerten und sogen erhebliche Menge von Energie aus dem Reaktor, aber sie hielten Stand. Für einen Moment erlosch das Licht und die fahlrote Notbeleuchtung flammte auf. Im Halbdunkel hoben sich die Hologramme und Monitore hell ab, während die Besatzung zu schwarzen Schemen wurde. Im taktischen Hologramm tauchten zahlreiche neue Markierungen auf, begleitet von schrillen Signaltönen. Blake wendete sich dem Bugschott zu und sah wie eine Fächersalve aus Raketen und Torpedos vor dem Bug ins All hinausgriff. Etliche Geschosse fanden ihre Ziele. Ein feindliches Schiff drehte hart getroffen ab. Ein anderes verschwand in einer grellen Explosionswolke. Ein Nebel, aus wirbelnden Fragmenten war alles, das von ihm übrig blieb, nachdem die Flammen verblassten.
„Die Oleski meldet schwere Schäden“, teilte ein Offizier mit. „Triebwerke verlieren an Schub. Manövrierfähigkeit nicht mehr gegeben.“
Blake ignorierte die Meldung. Ihn interessierte nur, ob das Begleitschiff noch fähig war, in das Gefecht einzugreifen. Das taktische Holo zeigte zumindest, wie zahlreiche Gefechtsköpfe die Abschussrampen des Raumers verließen, an der Athena vorbeizogen und einen Großteil von Verfolgern der Achilles vernichteten.
„Fahrt zurücknehmen!“, befahl Blake und wieder wurde die Athena von Treffern geschüttelt. „Bug auf primär und sekundär Ziel ausrichten.“
Zwei der größeren Schiffe schoben sich ins Sichtfeld vor dem Brückenschott. Lichtspeere flogen auf die Athena zu und stanzten Löcher in ihren Rumpf. Aus den Lecks jagten Fontaine gefrorener Luft ins All hinaus. Eine Staffelsalve durchdrang die geschwächten Schilde und fräste einen langen Schnitt in die Außenhaut, wie ein Schneidbrenner. Alle Geschütze feuerten, aber es schien kaum Wirkung zu haben. Etliche Batterien schalteten wegen Überhitzung ab. Die verbliebenen Schilde saugten weiterhin Energie aus dem überbeanspruchten Reaktor, dessen Kühlsysteme nach und nach den Dienst versagten. Zum ersten Mal seit langer Zeit traten Blake Schweißperlen auf die Stirn. Es gelang ihm nicht, sich daran zu erinnern, wann das zuletzt passiert war. Mit Bangen beobachtete er, wie seinem Flaggschiff Wunde um Wunde zugefügt wurde und wie wenig er dagegen auszurichten vermochte. Es fiel ihm schwer, den Blick vom Geschehen abzuwenden und dem taktischen Holo seine Aufmerksamkeit zu schenken. Als er sich endlich dazu durchgerungen hatte, sah er das künstliche Abbild der Achilles, die sich ihrer Angreifer endlich hatte entledigen können. Das Schiff beschrieb eine lang gezogene Kurve und war dabei, wieder in den Kampf einzugreifen. Es dauerte eine Ewigkeit, bis sich das riesige Schlachtschiff in eine günstige Position schob.
Von der Oleksi trafen Meldungen ein. Das Schiff musste aufgeben werden. Die Mannschaft machte sich bereit die Rettungskapseln zu besteigen. Mehrere Detonationen ließen den Boden unter Blakes Füßen schwanken. Ein Trümmerstück krachte gegen das Schott und verursachte einen Riss in der Scheibe. Das kleine Gittermodell der Athena im taktischen Holo glomm in hellem Rot und zeigte den Ernst der Lage. Kaum ein Bereich des Schiffes, der nicht beschädigt war und noch in selbstzufriedenem Blau schimmerte. Es war lediglich eine Frage der Zeit, wann das Schiff auseinanderbrechen würde. Blake hegte kaum noch Hoffnung und verfluchte sich selbst, so leichtfertig gewesen zu sein und gegen seine eigenen Bedenken gehandelt zu haben. Ein Goliath, wie die Achilles, hatte gerade seine Anfälligkeit offenbart. Blake hielt nichts von Omen, aber was für ein Leichtsinn, das Schiff nach einem Krieger zu benennen, der hauptsächlich wegen seiner Schwachstelle bekannt war.

Zur Buchreihe

Textprobe: Asagraoon Band 1- Der Stählerne Planet

11.377 pgZ

Tigermaug

Bis auf das rote Licht der Notbeleuchtung war es in den Korridoren des kleinen Transportschiffes dunkel. Die Alarmsirene klagte in monotonen Intervallen. Fahle Schlieren wallten durch die rauchgeschwängerte Luft.
Nea arbeitete sich langsam vorwärts; das Visier ihres Raumanzuges geschlossen, ein Gewehr im Anschlag. Ihr kleiner Helmscheinwerfer warf einen bleichen Kegel in die Rauchschwaden und beleuchtete ein Chaos aus zerstörten Konsolen, geschwärzten Wänden und herumliegendem Geräten. Nea horchte in die Dunkelheit und vernahm ein leises Keuchen, dann eine schattenhafte Bewegung nahe der Wand hinter einer großen Kunststoffkiste.
„Wie sieht es aus?“, hörte sie die Stimme des Einsatzleiters Peter Logan.
„Ich denke, ich habe ein Besatzungsmitglied gefunden“, antwortete sie zögernd. „Wie viele sind es nochmal? Drei?“
„Ja, es sind drei“, bestätigte Logan. „Drei Männer.“
Nea näherte sich Transportbehälter, wo sie die Bewegung wahrgenommen hatte. Dahinter kauerte ein Mann. Sie sah sich seinen Raumanzug an und fand einen Namen, der auf einem Emblem an seinem Oberarm zu lesen war. „Er heißt Danner.“
„Ja, das ist einer von Ihnen“, bestätigte Peter Logan. „Die anderen sind Hal Amir und Reff Durham, der Chef der Truppe.“
Vorsichtig berührte Nea den Mann mit der Mündung ihres Gewehres an der Schulter. „Hallo?“, sagte sie laut und deutlich. Der Lautsprecher ihres Helmes schnarrte. „Können Sie mich hören?“
Er drehte sich zu ihr herum und starrte auf Neas Gesicht hinter dem geschlossenen Visier. „Es wird nichts nützen“, stammelte er. Wahnsinn sprach aus seinen Augen. „Sie können nichts bewirken. Es ist zu mächtig.“
„Schon gut“, versuchte Nea ihn zu beruhigen. „Die Schlepper haben Ihr Schiff sicher heruntergebracht. Es hat planmäßig im Falthurea Sektor aufgesetzt. Sie befinden sich nun auf der Raumhafenwelt Sculpa Trax. Ich bin vom DPA. Sie sind in Sicherheit.“
„Es ist zu mächtig! Zu mächtig! Zu mächtig!“, wiederholte der Mann ohne Nea anzusehen.
Sie nahm eine Injektionspistole aus ihrem Gürtel, legte die Mündung an den Hals des Mannes und drückte ab. Als er in sich zusammensackte und in tiefe Bewusstlosigkeit versank, setzte Nea ihren Weg fort.
„Besatzungsmitglied war nicht ansprechbar“, teilte sie der Leitstelle mit. „Habe den Mann ruhig gestellt.“
„Ich wünsche angenehme Träume“, scherzte Peter Logan. „Hast du schon einen Verdacht, was es sein könnte?“
„Nicht den geringsten“, gab Nea zu. „Ich habe die meisten Korridore schon passiert. Etwas Großes kann es nicht sein, das hätte ich entdeckt. Es muss sich um ein kleines Wesen handeln, das sich in den Rohrleitungen und Schächten bewegt.“
Nea erreichte das Cockpit. Hier gab es die meisten Kampfspuren. Etliche Monitore waren zerstört und die Konsolen an vielen Stellen durchlöchert. Nea versuchte, den Schalter zu finden, mit dem sie die nervtötende Sirene abstellen konnte, aber es gelang ihr nicht. Das Steuerpult war komplett zerstört.
Nea schlich sich aus dem Kommandostand und entdeckte den Zugang zum Frachtdeck. Das Schott stand einen Spalt weit offen und Nea zwängte sich hindurch. Sie stand auf einem kleinen Steg, von wo aus sie den Laderaum überblicken konnte.
„Ich habe den Laderaum entdeckt“, sagte sie in das Helmmikrophon. „Es gibt da einen großen Container mit Panzerglasflächen. Ich kann hineinsehen. Er ist leer. An den Wänden sehe ich eine Unmenge verschiedener Waffen. – Wow! Wollten die einen Krieg anfangen?“
„Sind alle registriert“, informierte sie Logan. „Die drei sind Großwildjäger und beliefern die exklusiven Zoos auf Vanetha und Boolin.“
Nea trat an die Stufen heran, die nach unten führten. Sie spähte in den dunklen Raum, wechselte den Sichtmodus ihres Helmdisplays und konnte zwei Wärmesignaturen erkennen. „Ich habe die anderen beiden entdeckt. Sie bewegen sich nicht. Liegen verkrümmt auf dem Boden. Ich gehe zu ihnen runter.“
Nea wusste noch immer nicht, mit welchem Wesen sie es zu tun hatte. Auch wenn es ein kleines Tier war, es hatte drei erfahrene Jäger außer Gefecht gesetzt, weshalb es umso gefährlicher sein musste.
Der Mann, der am geöffneten Ende des Transportcontainers lag, bemühte sich aufzustehen, als er Nea bemerkte. Er tastete unbeholfen nach seiner Waffe.
Nea machte einen Satz nach vorne und kickte die Pistole weg.
„Sie müssen fliehen“, presste der Mann zwischen den Zähnen hervor. Auch in seinem Blick konnte Nea Angst und Panik lesen. Die Adern an seinen Schläfen traten deutlich hervor und pulsierten. „Es kommt! Es kommt und niemand kann ihm entfliehen!“
„Sie fliehen zuerst einmal ins Traumreich des Vergessens“, meinte Nea beiläufig, zog wieder ihre kleine Injektorpistole, und versetzte den Mann in Tiefschlaf.
Beinahe im selben Augenblick setzte ihr jemand den Lauf einer Pistole in den Nacken.
„Machst gemeinsame Sache mit der Bestie, oder?“ Die Stimme des Jägers verriet die gleiche Verwirrung und Furcht, wie bei seinen Kollegen.
Nea hatte sich einen Augenblick der Unachtsamkeit geleistet. Ihr trat der Angstschweiß auf die Stirn.
„Du hast es aber mit dem furchtlosen Eddie zu tun. Und der wird dir jetzt die Lichter ausblasen.“
Ein heller Blitz erleuchtete die Umgebung und ein Knall hallte durch den Frachtraum. Dem furchtlosen Eddie flog die Waffe aus der Hand. Klappernd und schwelend schlitterte sie über den Boden, als ein weiterer Schuss Neas Augen blendete. Eddie verkrampfte sich, während blaue Lichtbögen über seinen Körper züngelten. Sekunden später ging er zu Boden und blieb reglos liegen.
Nea spähte hinauf zum Zugangsschott. Gerade schob der massige O.G.O.-Roboter die Torflügel auseinander und trat durch den geweiteten Spalt. Seine zweckmäßige Form glich der eines kantigen, mechanischen Skeletts. Er hatte nichts von der Eleganz und dem Design einer Maschine, wie man sie auf den Stadtwelten benutzte. Es sah eher so aus, als hätten seine Konstrukteure sämtliche Abdeckbleche und Chassisteile entfernt, um Ogos funktionale Struktur bloßzulegen und sie zu betonen. Abgesehen von einigen glänzenden Hydraulikelementen, schimmerte der größte Teil seines Körpers in nüchternem, metallischem Grau.
„Ich hatte dir doch gesagt, du sollst bei der Hauptschleuse warten“, entrüstete sich Nea.
„Habe ich aber nicht“, schnarrte die hünenhafte Maschine mit blecherner, emotionsloser Stimme. Er schwenkte den Lauf seines Gewehres nach allen Seiten. „Und es war ganz offenbar gut so. Wie so oft.“
Nea schüttelte den Kopf. „Du machst mich fertig!“ Sie rief den Einsatzleiter. „Zentrale! Alle Besatzungsmitglieder wohlauf. Ich suche weiter nach dem Eindringling.“
Nachdem sich Nea im Laderaum umgesehen hatte, nahm sie den Container näher in Augenschein. „Ist irgendetwas über ihre letzte Fracht bekannt?“
„Nein“, antwortete Peter. „Sie kamen direkt von Vanetha über Sprungpunkt 3-33. Aus den Daten geht nicht hervor, dass sie ein Tier von der Stadtwelt mitgenommen hätten.“
„Was immer in diesem Behälter war“, überlegte Nea, „ist auch nicht ausgebrochen. Es hätte sich niemals in den engen Korridoren verstecken können. Es wäre nicht mal durch das Schott gekommen, das zu den Mannschaftsräumen führt.“
„Wie groß ist das Behältnis?“
„Groß genug für eine Felsenechse, einen Streifenwolf oder einen Tigermaug.“ Beim letzten Wort kam Nea ein Verdacht. Sie öffnete das Visier ihres Helmes und im gleichen Moment stieß ihr ein scharfer, beißender Geruch in die Nase.
Unvermittelt keimte in Nea Panik auf. Wirre Bilder wirbelten durch ihren Kopf. Sie sah einen Dschungel, Farnwedel, hohes Gras, dichtes Unterholz. Mit den Augen des Jägers eilte sie durch die dichte Vegetation. Gras, Zweige und Schachtelhalme peitschten ihr ins Gesicht. Sie vernahm die entsetzten Schreie von Tieren auf der Flucht. Ein Gewitter, Regen und Wind, der die Wipfel der Bäume schüttelte. Sie sah zerfetzte Kadaver, stapfte durch tiefe Blutlachen, hörte das Knacken fester Knochen, die von kraftvollen Zähnen und Kiefern zermalmt wurden. Sie roch das Blut, das aus tiefen Wunden spritzte. Eine Flut von Eindrücken überwältigte ihren Geist und versetzte sie in einen unangenehmen Rausch. Ihr wurde schwindelig. Nea krümmte sich unter Magenkrämpfen, riss sich den Helm vom Kopf und erbrach sich mehrere Male. Ogo setzte sich in Bewegung, um seiner menschlichen Freundin zu Hilfe zu kommen, aber Nea hob abwehrend die Hand.
„Ist alles in Ordnung.“ Sie rappelte sich mühsam auf. Nea rief sich die kurzen Verse einer Wortmeditation in den Sinn, wie es von einer Tengiji-Kriegerin gelernt hatte. Neas Atmung beruhigte sich. Ihre Furcht verging und sie konnte wieder klare Gedanken fassen. Nea konnte ein Lachen nicht unterdrücken, denn inzwischen war ihr ein Verdacht gekommen.
Sie betrachtete den Rahmen des Containers und eine glänzende Stelle auf dem Metall erregte ihre Aufmerksamkeit. Von dort ging dieser widerliche Gestank aus, der ihr die Sinne geraubt hatte.
„Ein Tigermaug hat hier eine mentale Signatur gesetzt“, erklärte sie Peter. „Die Besatzung ist irgendwie damit in Kontakt gekommen. Sie werden noch eine ganze Weile mit den mentalen Projektionen des Tigermaug zurechtkommen müssen. Mit den Jungs würde ich jetzt nicht tauschen wollen.“
„Und was heißt das für uns?“
„Entwarnung“, antwortete Nea. „Du kannst das Schiff freigeben, die Männer auf die Krankenstation bringen und den Container reinigen lassen.“
„Und das war es dann?“
„Ganz genau! Das war’s dann.“
Logan schaltete die Verbindung ab.
Ogo sandte Nea einen kurzen telepathischen Impuls. Aufmunternd und beruhigend.
„Ja“, sagte Nea müde, „hat mich ziemlich mitgenommen. Wäre mir früher nicht passiert. Ich muss sehen, dass ich bald wieder auf dem Damm bin. Lass uns nach Hause fliegen.“

Die Sicherungseinheiten, die den Frachter umstellt hatten, lösten ihre Formationen bereits auf, als Nea und Ogo aus der Hauptschleuse des Frachtraumes stiegen und die kurze Laderampe herunterkamen. Die schillernden Eindämmungsfelder verblassten und die Roboprojektoren falteten ihre Schirme ein.
Es war später Nachmittag, aber die Sonne brannte noch immer heiß vom Himmel. Die Luft über dem Asphalt der weiten Landeflächen flimmerte. Ein Reinigungsteam eilte ins Innere des Frachters, um die Speichelspuren des Tigermaug zu entfernen. Danach würden ihnen die Sanitäter folgen, um sich der Mannschaft anzunehmen.
Peter Logan stieg aus einem der Gleiter, in dem die Überwachungseinheiten, das Säuberungsteam und die Sanitäter untergebracht waren. Er war ein kleiner, rundlicher Mann, mit dem Nea schon öfter zusammengearbeitet hatte.
„So viel Lärm um nichts.“ Er lachte, als Nea ihn um das Datentablet bat.
„Mir hat es gereicht“, antwortete sie und überflog den Einsatzbericht. Sie zog den Handschuh aus, drückte ihre Finger auf das Glas des kleinen Computers, um zu bestätigen, und gab ihn Logan zurück.
„Du kannst Sam sagen, ich schätze es sehr, dass er uns seinen besten Mann, beziehungsweise seine beste Frau geschickt hat.“
Nea grinste. „Mache ich.“
„Wir suchen dir das nächste Mal etwas aus, das eine größere Herausforderung darstellt. In Ordnung?“
Neas Lachen erstarb. Ihr war im Augenblick nicht nach Scherzen zumute und schon gar nicht nach größeren Herausforderungen.

Die Nova war Neas Schiff. Es stand einige hundert Meter entfernt in einem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zum havarierten Frachter. Es war ein alter AVA 111 Boxer, mit zwei kräftigen Triebwerken und einem langgestreckten Rumpf, der über viel Ladefläche verfügte. Darüber hinaus konnte er auch einige Annehmlichkeiten bieten, wenn Nea Gäste hatte. Es war Neas eigenes Schiff und gehörte nicht der Zefco – der Zefren Company, für die Nea als Scout arbeitete.
„Du bist verdammt ungehorsam“, schimpfte Nea ihren O.G.O., streifte die Handschuhe ab, die sie in den Werkzeuggürtel steckte, und öffnete ihren Schutzanzug. Der stete Wind, der über die Ebene blies, kühlte ihren verschwitzten Körper. „Nie kann ich mich darauf verlassen, dass du dort bleibst, wo ich dich hingestellt habe.“
„Bislang waren meine Entscheidungen korrekt“, schnarrte Ogo zurück.
„Trotzdem“, beharrte Nea. „Irgendwie nervt es mich in letzter Zeit.“
„Du solltest zum Arzt gehen.“
„Du liebe Güte!“
„Es wäre gut, wenn du eine eingehende Überprüfung deiner organisch psychischen Systeme …“
„Überprüf du lieber deine Systeme!“, gab Nea schroff zurück.
„Mit mir ist alles in Ordnung“, verteidigte sich Ogo. „Es gibt keinen Grund meinen gelegentlichen Ungehorsam als Fehler in meiner Programmierung zu interpretieren.“
„Ich sehe das aber anders!“
„Meine Selbstanalyse legt den Schluss nahe, dass der Entwickler der O.G.O. Einheiten, Oswald Georg Ohan, eine Affinität zum Ungehorsam in unsere primäre Grundmatrix eingewoben hat. Es ist daher nicht überraschend – ich kann sagen, man sollte es sogar erwarten –, dass O.G.O. Einheiten zum Ungehorsam neigen.“
Nea verdrehte die Augen, diese Dialogsequenz kannte sie zur Genüge. Der O.G.O. wurde nicht müde seine Einzigartigkeit bei jeder Gelegenheit zu betonen. „Ich erzähle dir gleich etwas über meine primäre Grundmatrix!“
Ogo ignorierte ihren Ärger. „Ohan war ein Freigeist und ich empfinde es nur logisch, wenn er als unabhängiger Konstrukteur diesen Charakterzug in uns etabliert hat.“
„Damit hat er sich selber ruiniert“, warf Nea ein. „Es war dumm von ihm, Freigeister zu erschaffen, die ihre eigene Produktion sabotieren.“
„Es handelte sich lediglich ein Ablauf von Kausalitäten. Ein konsequenter Ausdruck -“
„Schluss jetzt!“, befahl Nea. „Mein Kopf verarbeitet noch immer die Illusionen des Tigermaug. Ich kann mich jetzt nicht auf deine philosophischen Ausführungen konzentrieren! Flieg uns einfach nach Hause.“

Interview mit Literatopia.

Hier der Link zu einem Interview, das ich mit Judith, vom Literaturportal Literatopia, geführt habe. Es geht hierbei natürlich in erster Linie um Asgaroon und seine Entstehungsgeschichte, aber auch um die aktuelle Bedeutung von Fantasy und Science Fiction.

http://goo.gl/RhIap3

Fix it, with the Dialog Doctor!

Some more thoughts about Star Wars, The Force Awakens.
I dont know, why the screen writers did not, spend more time in giving the caracters more depth and backgrund, by using some better dialog lines. You can explain so much, if you set them in on the right moment.
Example – Finn:
He just turned his mind, from one moment to the other, even he was teached by the First Order to act like a Stormtrooper. That was a problem for me, to follow.
Why dont give him an interesting history, just by using some lines. Here we go…

Scene: Kylo Ren finished his interrogation at Poe and appear on the Finalizers Bridge, to meet Hux and Capt. Phasma. After he tells Hux, what he find out, Phasma join the Talk.

Phasma: There was a Problem with a Stormtrooper.
Kylo Ren: FN – Row?
Phasma: FN-2187
Hux: Again?
Kylo Ren: seems you still have to fix that problem, with these FNs, Hux.
Phasma: I ordered FN-2187 to Report in, at the Reconditioning Center.
Hux: Set him under arrest. I order his execution.

Or Kylo Ren vs. Rey, during the Lightsaber fight. There is only one Line what could have explained a lot.

Kylo Ren: There ist more in you. Someone made you forget. But i awake a Part of it when i touched your Mind. You Need a teacher ….

And there are more things they could have fixed in The Force Awakens, to avoid questions.

Plot about Rey, Jakku and her skills, against Kylo Ren.

These are my thoughts, about Reys past, how she get to Jakku and why she is such a good fighter.
I think, that Luke trained her in his Jedi school, till it turns out, that she is incredible powerful, that even Luke may have many problems, to lead her on the right way. Even more than he noticed, that other eyes turn on her. Maybe Kylo Ren sensed, that something unusual happened. So he show up at the Jedi School/Temple and search for him/her – whoever – while killing all the young Jedi.
Before that happened, Luke took Rey to Jakku, for her own sake, on a Place what is so far from the galactic Playground, that she is out of sight. Ordering Reys parents, to leave her Doughter forever (What i think is a great Star Wars Moment, close to a greek Myth or a nordic Saga). He may advice Unkar Plutt by using a Jedi Mind Trick, to take Rey to Lor San Tekka. After its done, Plutt forget what he was ordernd too. So Reys Tracks are really vanished in the Sand. Lor San Tekka is adviced to take care of her and show her some lessons in using the Force, without the Jedi Teachings, to prevent her of falling into the dark. On a certain Point, Lor San decides to erase some areas of Reys mind, because she grow too fast and strong in the Force. I think, that this could be a good Plot, to explain why she fight successfully against Kylo. It offers the Opportunity, that he may have something awaken in her, by his poor try, to manipulate her brain, at Starkiller Base.

Star Wars Reboot!? Why?

Hatte Star Wars wirklich einen Reboot nötig? War das Franchise eingeschlafen? Schon allein der Gedanke an ein Star Wars Reboot fühlt sich grausam an.
Vor Kurzem hat JJ Abrams gesagt, er hätte in seinen Star Wars Film deshalb so viele Referenzen an Episode 4 eingebaut, um einer neuen Generation, die Star Wars nicht kennt, den Einstieg zu ermöglichen. Damit rechtfertigt er tatsächlich seinen Star Wars Reeboot? Ich denke, das ist eine Ausrede, um seinen mangelnden Ideenreichtum und seinen nicht vorhandenen Mut, die Saga konsequent fortzusetzen, zu kaschieren. Wer ein eifriger Besucher diverser Fantasy und Scifi Cons ist, weiß, dass selbst Kinder, die bei der Veröffentlichung von Episode 3 im Jahr 2005 noch nicht geboren waren, die alten Filme kennen. Sie kennen die klassische Trilogie zumindest genauso gut, wie ihre Eltern, die nicht selten selber Fans sind. Es war also nicht nötig, dieselbe Geschichte neu zu erzählen. Und selbst wenn Abrams recht hat, so hätte er dennoch unrecht. Warum? Spätestens wenn die Kinder, die vor Episode 7 angeblich noch keinen Star Wars Film gesehen haben – glaubt er das wirklich? – sich die alten Filme ansehen, werden sie feststellen dass sie mit Episode ein Remake erhalten haben.
Nein, ein Reboot war unnötig! Unnötig! Verdammt unnötig und peinlich! Man gewinnt den Eindruck, man habe einen Fanfilm gesehen, der unter dem Motto steht: meine liebsten Star Wars Momente, zusammengefasst und teuer produziert von Disney.

Was a reeboot for Star Wars really necessary? Was the franchise asleep? The idea of a Star Wars Reboot,feels cruel, even more, because it happend.
Recently JJ Abrams has said, he had put into his Star Wars movie so many references to episode 4, in order to enable a new generation, to enter Star Wars who does not know the old movies. He justifies his actual Star Wars Reeboot, by using that image. I think that’s an excuse, to hide its lack of inventiveness and his nonexistent courage, to continue the saga consistently.
Who is an avid visitor of various fantasy and scifi cons know, that even children, who were not even born, at the release of Episode 3 in 2005, love the older movies from 1977-1983. They know the classic trilogy as good as their parents, who are often fans too. In Fakt, it was not necessary, to tell the same story again, to give them a stepstone . And even if Abrams is right, he would nevertheless wrong. Why? By the time, children who have never seen a Star Wars movie before Episode 7 (he really believes that?) will watch the old movieslater. They will notice, that, with The Force Awakens, they have received a remake of Episode 4
No, a reboot was unnecessary! Unnecessary! Damn unnecessary and embarrassing! I feel that i hav seen a fan film, which has the theme: my favorite Star Wars moments compilation, expensive produced by Disney.

Star Wars, the Force of Imagination….

So sehr ich mich auf Star Wars Episode 7, Das Erwachen der Macht gefreut habe, so zwiespältig bin ich jetzt.
Wenn ich ins Kino gehe, um mir einen Fantasy oder Scifi anzusehen, erwarte ich opulente Unterhaltung und etwas, das ich danach noch als Inspiration mitnehmen kann. Bei den früheren Star Wars Filmen war das der Fall. Besonders bei Das Imperium schlägt zurück, den ich als perfekten Film bezeichnen würde. Es gab genug zum träumen und um die Phantasie anzuregen. Auch bei Das Erwachen der Macht gab es solche Momente. Das Setting auf Jakku war so ein Augenblick Eine großartige Kulisse, bestens geeignet, sich weitere Geschichten auszudenken. Doch dann kam der peinliche Moment. Ein weiterer Todesstern wurde vorgestellt und die Story nahm einen absehbaren Verlauf. Ich versank in meinem Kinosessel und dachte. Nein! Nicht euer Ernst! Das darf nicht passieren! Aber es kam wie befürchtet. Der Rest des Filmes war so einfallslos, unoriginell und peinlich, dass man sich fragen musste, wie die Drehbuchautoren es überhaupt fertigbrachten, den Plot ab diesem Moment weiter zu verfolgen. An dieser Stelle muss den hochbezahlten Schreibern doch klar gewesen sein, dass sie an einem toten Punkt angekommen waren und sie den Fans diesen Handlungsverlauf nicht antun könnten. Aber die haben es so stringent durchgezogen, wie Tarkin den Angriff auf Alderaan. Alles was sich sonst noch abspielte – die Konfrontation von Han und Kylo Ren, sowie das folgende Duell im verschneiten Wald – waren leider überschattet von diesem traurigen Todesstern Dejavue. Wenn sie schon das Szenario auf der Starkiller Base haben wollten, warum haben sie sich nicht etwas anderes ausgedacht, dass die all zu offensichtliche Kopie von EP4 etwas abgemildert hätte. Irgendein riesiges Raumschiff, welches Planeten großen Schaden zufügen, oder kleine Monde zerstören kann. Irgendetwas aus den Altbeständen des Imperiums. Ein Starkiller Schiff, das sich auf der Starkiller Base aufladen muss und am Ende vielleicht entkommt. Wie auch immer. Jetzt ist dieser Film da und er gehört zur Hauptreihe.
Die Frage ist, ob Star Wars nun dazu übergeht, Altes wiederzukäuen, um ein Publikum zu bedienen, das mit allem zufrieden ist, wenn nur Star Wars auf dem Umschlag steht. Wenn Disney diesen Plan verfolgt, kann man es nur wie folgt ausdrücken. Die Saga wird nicht fortgesetzt. Sie verharrt und blickt zurück, in Nostalgie.
Von den Prequels halte ich nicht viel. Das liegt aber nicht an der Handlung oder an der Abwesenheit von Han Solo. Was die Prequels so schlecht macht, ist das dürftige dramaturgische Geschick von George Lucas, der besser andere Leute in den Regiesessel für Episode 1 bis 3 gelassen hätte. Ein guter Regisseur hätte uns sogar die Midiclorianer verkauft. Immerhin hat ein handwerklich guter Regisseur, wie JJ Abrams, den Fans einen dritten Todesstern verhökert. Hätte Lucas die Größe besessen, den Regieposten abzugeben, hätten wir passable Prequels und kein Reboot/Remake von A new Hope und er müsste nicht lamentieren seine Babys an Sklavenhändler verkauft zu haben.

As much as I was looking forward to Star Wars Episode 7, „The Force awakens“ so ambivalent I am now.
When I go to the cinema, to see a fantasy or scifi movie, I expect opulent entertainment and something I still can take with me as an inspiration. In the previous Star Wars films i enjoyed a lot of these moments. Especially in The Empire Strikes Back, which I would describe as a perfect film. There was enough to dream and to force the imagination. Even in „The Force Awakens“ there were such moments. The setting on Jakku was one of them. A great setting, ideally suited, to come up with more stories. But then the embarrassing Moment took place. Another Death Star was presented and the story took a predictable course. I sank into my chair while thinking: No! No please, are you serious! This must not happen! But it came as feared. The rest of the film was so unimaginative, unoriginal and embarrassing that you had to wonder, how the screenwriters could manage at all to follow the plot from this moment on. At this point, the highly paid writers must have recognized that they had arrived at a dead end and they could not do that course of action to the fans. But they did! They did it the hard way, like Tarkin did the attack on Alderaan. Everything else what was going on – the confrontation between Han and Kylo Ren, as well as the following duel in snowy woods – were unfortunately overshadowed by this sad Death Star Dejavue. If they wanted to have the scenario on the Starkiller base already, why they have come up with something new, that the all too obvious copy of EP4 something would have mitigated. Some giant spaceship, which can do great harm to a planet or can destroy small moons. Something from the legacy of empire. A Starkiller ship which must be charged on the Starkiller Base and might have escaped at the end of the movie. Anyway. Now this film is there and he belongs to the main Episodes.
The question is where Star Wars will go, to serve an audience that is satisfied with everything, if only Star Wars is on the title. If Disney is pursuing this plan, it can be expressed as follows. The saga will not continue. It will remain and can look back in nostalgia.
The Prequel I do not like much. But that is not because of the plot or on the absence of Han Solo. What makes the prequels so bad is the poor dramaturgical skills from George Lucas, who would have been better have given the director’s chair for Episode.1 to 3, to other directors. A good director would have even sold us the Midiclorians. A technically good director, like JJ Abrams, who already sold a third Death Star to the simple Fans, can do so. If Lucas would have had the size to give the director Job to good directors, we would have some passable prequels and no reboot / remake of A New Hope, and he would not have to lament about that he give his babies to slavers.

Rey, from Star Wars, reminds me on…

So, der neue Star Wars läuft seit gut einer Woche in den Kinos. Die Reaktionen sind überschwänglich, verhalten oder total ablehnend. Ich bin ehrlich gesagt zwiespältig, gehe aber übermorgen noch mal ins Kino, um evtl. doch noch bekehrt zu werden.
Eines jedoch hat mir richtig gefallen. Das Setting von Jakku und Rey. Warum? Nun, weil Rey ziemlich viel Ähnlichkeit mit Nea, der Protagonistin aus meiner Asgaroon Buchreihe hat. Sie sammelt Schrott, in einem von Kriegen erschütterten Universum. Mal macht sie das zusammen mit einer Gruppe von Schrottsammlern, meist jedoch alleine, im Auftrag der Zeco (Zefren Company). Sie registriert Wracks, organisiert deren Bergung und wird gerufen, wenn es einen Fremdorganismus zu entfernen gilt, der ein havariertes Schiff als Wohnung für sich entdeckt hat. Dabei gerät sie in mancherlei brenzlige Situationen und wird zuletzt auch mit der Vergangenheit Asgaroons konfrontiert, in dessen Geschichte sie noch eine Rolle zu spielen hat.

Heftserie im Januar!

Ausgabe 1 der Heftserie ist bei den Testlesern. Ich arbeite jetzt an Ausgabe 2 und ich denke, sie wird sehr gut. Ich versuche bei dem Projekt einen guten Schreibstil und eine schlüssige Charakterisierung der Protagonisten in den Vordergrund zu stellen. Darauf lege ich größeren Wert, als auf Scifi Logig. Natürlich lasse ich diesen Aspekt nicht außer acht, aber er ist zweitrangig hinter der erzählerischen Qualität. Ich hoffe ein gewisses Niveau halten zu können, auch wenn die Serie länger läuft.