Outlanders 9 – Verräter und Rebellen (unlektorierter Textauszug)

Viel Behördenkram zu erledigen. Kaum Zeit zum Schreiben. Dennoch habe ich eine Passage zuende gebracht.

Der Akkato war nicht alleine. Zusammen mit drei anderen Artgenossen stand er im Schein einiger Schwebelichter zwischen einem Stapel Kisten und wartete darauf, seine Lieferung an den Empfänger zu übergeben. Er zeigte keinen Ärger, obwohl die letzten Verhandlungen, die dieses Geschäft betrafen, hitzig verlaufen waren und mit einem Kompromiss endeten, den er nur widerwillig akzeptiert hatte. Auch die dunkle Umgebung, in einem der verlassenen Teile der Durana, schien ihm nicht aufs Gemüt zu schlagen. Dawid Andracek hingegen fühlte sich unwohl. Er hasste das Schiff, auf dem er nun seit fast zehn Jahren gefangen war. Er hasste den Modergeruch, der von Tag zu Tag unerträglicher wurde. Er hasste die fließenden Formen der Konstruktion, die ihn an das Innere eines verrottenden Baumes erinnerte. Manchmal fragte er sich, ob er der Einzige war, der diese Veränderung bemerkte. Oder war das seiner guten Nase zu verdanken, die ihm auf der Erde den Ruf eines exzellenten Weinkenners eingebracht hatte und ihn jetzt wissen ließ, dass er in einem fauligen Fass durchs Weltall trieb. Das Pantaholz schützte zwar vor der kohärenten Weltraumstrahlung und nahm dabei sogar an Widerstandkraft zu. Doch die Feuchtigkeit aus der Atemluft von abermillionen Besatzungsmitgliedern, begann ihm zuzusetzen. Und in diesem Teil der Durana war das deutlicher zu spüren als in anderen Sektoren des Schiffes. Er hasste es, wenn das Kondenswasser von der Decke tropfe, und ihm, wie jetzt gerade in den Kargen fiel. Und obwohl er all das verabscheute, war dies mehr und mehr zu seiner gewohnten Umgebung geworden.
Er war gerade vierzig geworden, als er sich dem Aufruf folgte, sich den Akkato im Kampf gegen die Keymon anzuschließen. Damals fiel es ihm noch leicht, mit den Umständen fertig zu werden. Wenn er jetzt in den Spiegel sah, fiel sein Blick auf die zahlreichen Sorgenfalten, die sich in sein schmales Gesicht gegraben hatten. Die tiefliegenden, blauen Augen hatten nach zehn Jahren der Entbehrungen an Strahlkraft eingebüßt.
Mit den Freunden, die in den Kämpfen fielen, gingen auch die Illusionen verloren, die ihn über die Jahre mit Hoffnung erfüllten. Die Hoffnung auf eine Zukunft zwischen den Welten Asgaroons. Ein Traum, der mehr und mehr verblasste. Nur das Monster, dass ihn in die Schlacht begleitete war ihm geblieben. Wenn Andracek ihn nicht gerade in die Schlacht rief, hielt sich Yiran, sein Splinter, für gewöhnlich hier auf. Das passende Habitat für ein Ungeheuer, überlegte er. Eine feuchte, finstere Drachenhöhle. Auch wenn diese Kreatur ein Teil von ihm war, fiel es ihm schwerer als den meisten Menschen, eine Beziehung zu diesem Wesen aufzubauen. Dennoch. Im Augenblick schätzte er die Gewissheit, dass sein monströser Beschützer ganz in der Nähe war, um einzugreifen, sollte es gefährlich werden. Mehr als seinen Begleitern, die zu den fähigsten Kriegern seiner Einheit gehörten, vertraute er auf die Krallen und Zähne von Yiran, die ihm mehr als einmal das Leben gerettet hatten.
„Andrasch!“, knurrte der Akkato, als der Mensch und dessen Kameraden in den Schein der Schwebeleuchter traten. „Wir haben mitgebracht, was du wolltest.“ Er öffnete eine der Kisten, in der sich Gewehre und Pistolen befanden. „Die Munition ist natürlich auch dabei. Und das Risiko, dass ich bei der ganzen Sache eingehe, schwebt über unseren Köpfen.“
Das Joru Kabara das Offensichtliche so betonte, verärgerte Andracek. Genauer gesagt rief es Besorgnis in ihm hervor. „Haben wir darüber nicht eingehend verhandelt?“
Der Akkato warf einen geflissentlichen Blick auf den Inhalt der Behälter, die die Menschen vor seine Füsse gestellt und geöffnet hatten. Im Licht der Lampen glänzten die pechschwarze Gothrekschuppen, mit denen sie gefüllt waren. „Ich möchte nachverhandeln.“
Genau das hatte Andracek befürchtet. „Wir hatten uns geeinigt.“
Der Pferdekopf schnaubte verächtlich. „Ich frage mich, was dir deine Ideale wert sind.“
„Das kannst du getrost meine Sorge sein lassen.“
„Womöglich gibt es andere, die ihren Zielen weit größeren Wert beimessen.“
Einer von Andraceks Begleitern drängte sich an ihm vorbei. „Du verrätst deine eigenen Leute und wagst es uns zu belehren?“
Andracek hob beschwichtigend die Hand. „Wir wollen nicht ermitteln, wer von uns die besseren Ideale hat. Hier geht es nur ums Geschäft.“
„Das ist die Sprache, die jeder in der Galaxis versteht“, sagte Joru Kabara. „Sollte Euch eure Flucht von der Durana gelingen, müsst ihr lernen sie zu sprechen. Gewöhnt euch schon mal dran.“
„Das wird uns leichter fallen als Sie vielleicht denken.“ Dawid Andracek verschränkte die Arme vor der Brust. „Wir haben natürlich einen großen Vorrat an Gothrekschuppen, wenn es das ist, was du möchtest. Du willst also mehr als ausgemacht? Kein Problem. Ich werde mich darum kümmern.“
Der Akkato zeigte sich unbeeindruckt.
„Auch Fangzähne haben wir, die seltener sind“, bot Andracek an. „Hier und da auch etwas Edelmetall, dass die Kameraden aufgesammelt haben und an Bord schmuggeln konnten.“
„Diamanten“, unterbrach der Waffenschieber. „Kachu. Oponi-Diamanten.“
„Wir haben so etwas nicht.“
Kabara trat so nahe an den Menschen heran, dass dieser zu ihm aufsehen musste. „Ich weiss, dass ihr sie habt.“
Andracek besaß keinen einzigen Edelstein. Geschweige denn, einen Diamanten aus Oponiproduktion. Er wusste auch nicht, wer solche Steine besitzen konnte. Von den Oponi hörte man ab und zu, aber man begegnete ihnen nie. „Du verlangst einen Preis, den wir nicht zahlen können.“
„Du musst nur ein wenig mehr Einsatz zeigen. Schließlich tue ich das ja auch. Und ich brauche etwas, das mein Gewissen beruhigt.“
„Was soll das heißen?“
„Die Loyalität zu meinen Vorgesetzten ist nicht so leicht auszulöschen. Ich fühle mich noch immer verpflichtet. Aber ich bin auch gläubig. Ich sehe Euer Auftauchen, als den Fingerzeig Otayns. Und den Neuen Zweig als einen richtigen Weg. Als einen Pfad, von Otayn für eure und unsere Rasse verfügt. Du siehst also, in was für einem Zwiespalt ich mich befinde.“
„Und dieser Zwiespalt muss mit gepresstem Kohlenstoff gefüllt werden.“
Der Akkato grinste breit.
Andracek grinste zurück. „Unsere Spezies sind gar nicht so verschieden. Wir werden die “Sprache“, von der Sie geredet haben gut zu sprechen wissen.“
„Wir nehmen die Waffen wieder mit.“ Kabara schloss die Kiste. „Wenn ihr die Diamanten habt, kommen wir bestimmt ins Geschäft.“
Andracek zog eine kleine Pistole aus der Innentasche seiner Jacke. „Ich kann nicht zulassen, dass du mit unseren Waffen verschwindest.“
„Euren Waffen?“
„Du hast die Ware gebracht. Die Bezahlung ist hier. Der Deal ist damit erledigt, oder willst du einen Beleg?“ Andracek hoffte insgeheim, dass Yiran aus einer dunklen Ecke hervorspringen und dem Akkato an die Gurgel gehen würde. Aber der Gothrek rührte sich nicht. Auch die Emotionen des Splinters vermochte er nicht wahrzunehmen.
Kabara gab sich gleichgültig. „Was soll das werden? Möchtest du Probleme mit den Greifern bekommen?“
Bei den Greifern handelte es sich um Kommissare. Menschen und Akkato gehörten dieser Einheit an. Ausgerüstet mit weitreichenden Befugnissen und ohne Skrupel, ermittelten sie bei Kapitalverbrechen.
„Die Probleme unter der Besatzung haben zugenommen“, bemerkte Andracek. „Die Ermittler kommen kaum noch mit der Arbeit nach. Du wärst nur ein Fall von Vielen.“
Kabara ging mit geballten Fäusten auf Andracek zu, als der Schuss fiel. Der Akkato sank mit ausdruckslosem Gesicht zu Boden und noch ehe seine Begleiter reagieren konnten fiel eine Horde Gothreks über sie her. Das Gemetzel dauerte nur ein paar Sekunden, dann lagen vier weitere tote Akkato vor Andraceks Füssen.
Eine Frau in Andraceks Alter, mit kurzen grauen Haaren, stellte sich an seine Seite. Angela Brady. Sie betrachtete die Szene eine Weile und scheuchte ihren Splinter zurück ins Dunkel. „Das geht vielleicht als Notwehr durch“, meinte sie mit gelassenem Tonfall. „Aber für dich sieht es nicht gut aus.“
Andracek konnte nicht widersprechen. „Ihr hängt da alle mit drin“, konterte er. „Sammelt die Knarren ein und bringt sie ins Versteck.“
„Was machen wir mit den Leichen?“
„Vorschläge?“
„Ich kenne da einen Bereich. Wabenkammer nenne ich ihn. Da ist es kalt und es sieht nicht so aus, als würde da in den nächsten Jahren mal was eingebaut werden.“
Dawid Andracek bedauerte den Vorfall. Warum der Akkato plötzlich mit unerfüllbaren Forderungen aufwartete, erschien ihm rätselhaft, widersprüchlich. Durch Kabaras Hilfe strotzte das Waffenarsenal der Truppe, die Andracek befehligte, vor Waffen und Munition. Die vielen Transaktionen liefen reibungslos und es hätte noch eine ganze Zeit so weitergehen können. Es grenzte an ein Wunder, dass ihnen noch niemand auf die Schliche gekommen war. Mehr als einmal beschlich Andracek der Verdacht, dass jemand seine schützende Hand über die Vorgänge hielt. Konnte es sein, dass Kabara plötzlich kalte Füße bekommen hatte, sich noch einen fetten Fisch an Land ziehen und aus dem Staub machen wollte, ehe die Angelegenheit aufflog? Mit einem Mal fühlte sich Andracek beobachtet. Ein Gefühl der Unsicherheit überkam ihn.
„Wir werden bald handeln müssen“, kam es unvermittelt über seine Lippen. „Vielleicht schneller als uns lieb sein kann.“
Angela seufzte. „Wir sind noch nicht so weit“, warf sie ein. „Die anderen Parteien machen mir Sorgen. Die Verhandlungen. Die sind ein Witz. Und alleine losschlagen? Das wäre doch Wahnsinn.“
„Dann müssen wir die Verhandlungen eben intensivieren.“ Andracek schwindelte es angesichts der Aufgabe, Horden von Meuterern zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. Aber es gab keinen anderen Weg. Alle Gruppen, die sich gegen die Akkato Wenden und die Durana unter Kontrolle bringen wollten, mussten sich unter einem Banner vereinen.
„Soll ich Unterhändler schicken?“
„Ja. Je schneller desto besser.“

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Etwas Action gefällig?

Hier eine neue unlektorierte Passage aus dem nächsten Roman.
Viel Spass!

Blake konnte nicht fassen, mit welch großem Aufgebot die Gangsterbande seiner Flotte entgegentrat. Vier Zerstörer, die ein Schlachtschiff schützten, dazu ein ansehnliches Kontingent an Jägern und einigen Frachtern, die zu Angriffsbooten umgebaut waren. Die Abfänger der Athena taten alles, um den Attacken entgegenzuwirken, aber einige Torpedos kamen durch und trafen das Flaggschiff. Schadensmeldungen trafen ein und erschienen auf dem taktischen Holo auf dem Kommandostand. Die Achilles, die an der Spitze des Flottenverbandes positioniert war, musste schwer einstecken. Sie brachte es nur schwer fertig, die kleinen Jagdmaschinen abzuwehren, die unentwegt Raketen und Torpedos in ihren Rumpf feuerten.
Blake stand am Fenster und betrachtete das Geschehen mit ungläubiger Mine. Nach seinen Informationen sollte Possa, ein Asteroid, der sich zwischen Uranus und Neptunbahn bewegte, nur mäßig bewacht sein. Entweder waren die Informationen das Resultat schlechter Nachforschung gewesen, was er eigentlich ausschloß, oder man hatte ihm manipulierte Nachrichten zukommen lassen. Letzteres schien das Wahrscheinlichste und zugleich das Beunruhigendste. Alles deutete darauf hin, dass es einen Maulwurf gab, der das Cormek Konglomerat über den bevorstehenden Angriff und die Existenz der Achilles, in Kenntnis gesetzt hatte. Die Gefechtsformation, die Blake für den Angriff auf die Werftanlagen des Asteroiden gewählt hatte, erwies sich jetzt als verhängnissvoll. Seine Taktik sah vor, mit den schweren Geschützen der Achilles alles zu vernichten, was das Konglomerat auf Possa errichtet hatte. Die zwei Begleitschiffe sollten lediglich Feuerschutz bieten, wenn Verteidigungsstreitkräfte auftauchen. Jetzt waren sie mit der Aufgabe überfordert und mussten ums Überleben kämpfen.
Alleena Morris, die das Kommando über den gewaltigen Schlachtkreuzer mit der Keymontechnik innehatte, setzte alles daran, ihr Schiff zu retten und es aus der Schussline zu bewegen. Blake beobachtete, wie die Achilles aus dem Kampfverband ausscherte und beschleunigte, während es weitere Treffer einstecken musste. Der Anblick des Schiffes, das einen Schweif von Trümmern und Gasen hinter sich herzog, bereitete dem ehemaligen Flottenadmiral beinahe körperliche Schmerzen.
„Alle Schiffe abdrehen!“, befahl Blake. „Die Verfolger der Achilles unter Feuer nehmen!“
„Wir bieten den Kerlen unsere Flanken an“, gab einer der Offiziere zu bedenken.
„Das müssen wir abkönnen“, versetzte Blake scharf. „Waffenenergie auf Backbords und Heckschilde. Raketen und Torpedorampen bereitmachen. Feuern nach eigenem Ermessen.“
Die Einschläge schüttelten die Athena durch. Die Schilde flimmerten und sogen erhebliche Menge von Energie aus dem Reaktor, aber sie hielten Stand. Für einen Moment erlosch das Licht und die fahlrote Notbeleuchtung flammte auf. Im Halbdunkel hoben sich die Hologramme und Monitore hell ab, während die Besatzung zu schwarzen Schemen wurde. Im taktischen Hologramm tauchten zahlreiche neue Markierungen auf, begleitet von schrillen Signaltönen. Blake wendete sich dem Bugschott zu und sah wie eine Fächersalve aus Raketen und Torpedos vor dem Bug ins All hinausgriff. Etliche Geschosse fanden ihre Ziele. Ein feindliches Schiff drehte hart getroffen ab. Ein anderes verschwand in einer grellen Explosionswolke. Ein Nebel, aus wirbelnden Fragmenten war alles, das von ihm übrig blieb, nachdem die Flammen verblassten.
„Die Oleski meldet schwere Schäden“, teilte ein Offizier mit. „Triebwerke verlieren an Schub. Manövrierfähigkeit nicht mehr gegeben.“
Blake ignorierte die Meldung. Ihn interessierte nur, ob das Begleitschiff noch fähig war, in das Gefecht einzugreifen. Das taktische Holo zeigte zumindest, wie zahlreiche Gefechtsköpfe die Abschussrampen des Raumers verließen, an der Athena vorbeizogen und einen Großteil von Verfolgern der Achilles vernichteten.
„Fahrt zurücknehmen!“, befahl Blake und wieder wurde die Athena von Treffern geschüttelt. „Bug auf primär und sekundär Ziel ausrichten.“
Zwei der größeren Schiffe schoben sich ins Sichtfeld vor dem Brückenschott. Lichtspeere flogen auf die Athena zu und stanzten Löcher in ihren Rumpf. Aus den Lecks jagten Fontaine gefrorener Luft ins All hinaus. Eine Staffelsalve durchdrang die geschwächten Schilde und fräste einen langen Schnitt in die Außenhaut, wie ein Schneidbrenner. Alle Geschütze feuerten, aber es schien kaum Wirkung zu haben. Etliche Batterien schalteten wegen Überhitzung ab. Die verbliebenen Schilde saugten weiterhin Energie aus dem überbeanspruchten Reaktor, dessen Kühlsysteme nach und nach den Dienst versagten. Zum ersten Mal seit langer Zeit traten Blake Schweißperlen auf die Stirn. Es gelang ihm nicht, sich daran zu erinnern, wann das zuletzt passiert war. Mit Bangen beobachtete er, wie seinem Flaggschiff Wunde um Wunde zugefügt wurde und wie wenig er dagegen auszurichten vermochte. Es fiel ihm schwer, den Blick vom Geschehen abzuwenden und dem taktischen Holo seine Aufmerksamkeit zu schenken. Als er sich endlich dazu durchgerungen hatte, sah er das künstliche Abbild der Achilles, die sich ihrer Angreifer endlich hatte entledigen können. Das Schiff beschrieb eine lang gezogene Kurve und war dabei, wieder in den Kampf einzugreifen. Es dauerte eine Ewigkeit, bis sich das riesige Schlachtschiff in eine günstige Position schob.
Von der Oleksi trafen Meldungen ein. Das Schiff musste aufgeben werden. Die Mannschaft machte sich bereit die Rettungskapseln zu besteigen. Mehrere Detonationen ließen den Boden unter Blakes Füßen schwanken. Ein Trümmerstück krachte gegen das Schott und verursachte einen Riss in der Scheibe. Das kleine Gittermodell der Athena im taktischen Holo glomm in hellem Rot und zeigte den Ernst der Lage. Kaum ein Bereich des Schiffes, der nicht beschädigt war und noch in selbstzufriedenem Blau schimmerte. Es war lediglich eine Frage der Zeit, wann das Schiff auseinanderbrechen würde. Blake hegte kaum noch Hoffnung und verfluchte sich selbst, so leichtfertig gewesen zu sein und gegen seine eigenen Bedenken gehandelt zu haben. Ein Goliath, wie die Achilles, hatte gerade seine Anfälligkeit offenbart. Blake hielt nichts von Omen, aber was für ein Leichtsinn, das Schiff nach einem Krieger zu benennen, der hauptsächlich wegen seiner Schwachstelle bekannt war.

Zur Buchreihe

Interview mit Literatopia.

Hier der Link zu einem Interview, das ich mit Judith, vom Literaturportal Literatopia, geführt habe. Es geht hierbei natürlich in erster Linie um Asgaroon und seine Entstehungsgeschichte, aber auch um die aktuelle Bedeutung von Fantasy und Science Fiction.

http://goo.gl/RhIap3

Fix it, with the Dialog Doctor!

Some more thoughts about Star Wars, The Force Awakens.
I dont know, why the screen writers did not, spend more time in giving the caracters more depth and backgrund, by using some better dialog lines. You can explain so much, if you set them in on the right moment.
Example – Finn:
He just turned his mind, from one moment to the other, even he was teached by the First Order to act like a Stormtrooper. That was a problem for me, to follow.
Why dont give him an interesting history, just by using some lines. Here we go…

Scene: Kylo Ren finished his interrogation at Poe and appear on the Finalizers Bridge, to meet Hux and Capt. Phasma. After he tells Hux, what he find out, Phasma join the Talk.

Phasma: There was a Problem with a Stormtrooper.
Kylo Ren: FN – Row?
Phasma: FN-2187
Hux: Again?
Kylo Ren: seems you still have to fix that problem, with these FNs, Hux.
Phasma: I ordered FN-2187 to Report in, at the Reconditioning Center.
Hux: Set him under arrest. I order his execution.

Or Kylo Ren vs. Rey, during the Lightsaber fight. There is only one Line what could have explained a lot.

Kylo Ren: There ist more in you. Someone made you forget. But i awake a Part of it when i touched your Mind. You Need a teacher ….

And there are more things they could have fixed in The Force Awakens, to avoid questions.

Plot about Rey, Jakku and her skills, against Kylo Ren.

These are my thoughts, about Reys past, how she get to Jakku and why she is such a good fighter.
I think, that Luke trained her in his Jedi school, till it turns out, that she is incredible powerful, that even Luke may have many problems, to lead her on the right way. Even more than he noticed, that other eyes turn on her. Maybe Kylo Ren sensed, that something unusual happened. So he show up at the Jedi School/Temple and search for him/her – whoever – while killing all the young Jedi.
Before that happened, Luke took Rey to Jakku, for her own sake, on a Place what is so far from the galactic Playground, that she is out of sight. Ordering Reys parents, to leave her Doughter forever (What i think is a great Star Wars Moment, close to a greek Myth or a nordic Saga). He may advice Unkar Plutt by using a Jedi Mind Trick, to take Rey to Lor San Tekka. After its done, Plutt forget what he was ordernd too. So Reys Tracks are really vanished in the Sand. Lor San Tekka is adviced to take care of her and show her some lessons in using the Force, without the Jedi Teachings, to prevent her of falling into the dark. On a certain Point, Lor San decides to erase some areas of Reys mind, because she grow too fast and strong in the Force. I think, that this could be a good Plot, to explain why she fight successfully against Kylo. It offers the Opportunity, that he may have something awaken in her, by his poor try, to manipulate her brain, at Starkiller Base.

Star Wars Reboot!? Why?

Hatte Star Wars wirklich einen Reboot nötig? War das Franchise eingeschlafen? Schon allein der Gedanke an ein Star Wars Reboot fühlt sich grausam an.
Vor Kurzem hat JJ Abrams gesagt, er hätte in seinen Star Wars Film deshalb so viele Referenzen an Episode 4 eingebaut, um einer neuen Generation, die Star Wars nicht kennt, den Einstieg zu ermöglichen. Damit rechtfertigt er tatsächlich seinen Star Wars Reeboot? Ich denke, das ist eine Ausrede, um seinen mangelnden Ideenreichtum und seinen nicht vorhandenen Mut, die Saga konsequent fortzusetzen, zu kaschieren. Wer ein eifriger Besucher diverser Fantasy und Scifi Cons ist, weiß, dass selbst Kinder, die bei der Veröffentlichung von Episode 3 im Jahr 2005 noch nicht geboren waren, die alten Filme kennen. Sie kennen die klassische Trilogie zumindest genauso gut, wie ihre Eltern, die nicht selten selber Fans sind. Es war also nicht nötig, dieselbe Geschichte neu zu erzählen. Und selbst wenn Abrams recht hat, so hätte er dennoch unrecht. Warum? Spätestens wenn die Kinder, die vor Episode 7 angeblich noch keinen Star Wars Film gesehen haben – glaubt er das wirklich? – sich die alten Filme ansehen, werden sie feststellen dass sie mit Episode ein Remake erhalten haben.
Nein, ein Reboot war unnötig! Unnötig! Verdammt unnötig und peinlich! Man gewinnt den Eindruck, man habe einen Fanfilm gesehen, der unter dem Motto steht: meine liebsten Star Wars Momente, zusammengefasst und teuer produziert von Disney.

Was a reeboot for Star Wars really necessary? Was the franchise asleep? The idea of a Star Wars Reboot,feels cruel, even more, because it happend.
Recently JJ Abrams has said, he had put into his Star Wars movie so many references to episode 4, in order to enable a new generation, to enter Star Wars who does not know the old movies. He justifies his actual Star Wars Reeboot, by using that image. I think that’s an excuse, to hide its lack of inventiveness and his nonexistent courage, to continue the saga consistently.
Who is an avid visitor of various fantasy and scifi cons know, that even children, who were not even born, at the release of Episode 3 in 2005, love the older movies from 1977-1983. They know the classic trilogy as good as their parents, who are often fans too. In Fakt, it was not necessary, to tell the same story again, to give them a stepstone . And even if Abrams is right, he would nevertheless wrong. Why? By the time, children who have never seen a Star Wars movie before Episode 7 (he really believes that?) will watch the old movieslater. They will notice, that, with The Force Awakens, they have received a remake of Episode 4
No, a reboot was unnecessary! Unnecessary! Damn unnecessary and embarrassing! I feel that i hav seen a fan film, which has the theme: my favorite Star Wars moments compilation, expensive produced by Disney.

Star Wars, the Force of Imagination….

So sehr ich mich auf Star Wars Episode 7, Das Erwachen der Macht gefreut habe, so zwiespältig bin ich jetzt.
Wenn ich ins Kino gehe, um mir einen Fantasy oder Scifi anzusehen, erwarte ich opulente Unterhaltung und etwas, das ich danach noch als Inspiration mitnehmen kann. Bei den früheren Star Wars Filmen war das der Fall. Besonders bei Das Imperium schlägt zurück, den ich als perfekten Film bezeichnen würde. Es gab genug zum träumen und um die Phantasie anzuregen. Auch bei Das Erwachen der Macht gab es solche Momente. Das Setting auf Jakku war so ein Augenblick Eine großartige Kulisse, bestens geeignet, sich weitere Geschichten auszudenken. Doch dann kam der peinliche Moment. Ein weiterer Todesstern wurde vorgestellt und die Story nahm einen absehbaren Verlauf. Ich versank in meinem Kinosessel und dachte. Nein! Nicht euer Ernst! Das darf nicht passieren! Aber es kam wie befürchtet. Der Rest des Filmes war so einfallslos, unoriginell und peinlich, dass man sich fragen musste, wie die Drehbuchautoren es überhaupt fertigbrachten, den Plot ab diesem Moment weiter zu verfolgen. An dieser Stelle muss den hochbezahlten Schreibern doch klar gewesen sein, dass sie an einem toten Punkt angekommen waren und sie den Fans diesen Handlungsverlauf nicht antun könnten. Aber die haben es so stringent durchgezogen, wie Tarkin den Angriff auf Alderaan. Alles was sich sonst noch abspielte – die Konfrontation von Han und Kylo Ren, sowie das folgende Duell im verschneiten Wald – waren leider überschattet von diesem traurigen Todesstern Dejavue. Wenn sie schon das Szenario auf der Starkiller Base haben wollten, warum haben sie sich nicht etwas anderes ausgedacht, dass die all zu offensichtliche Kopie von EP4 etwas abgemildert hätte. Irgendein riesiges Raumschiff, welches Planeten großen Schaden zufügen, oder kleine Monde zerstören kann. Irgendetwas aus den Altbeständen des Imperiums. Ein Starkiller Schiff, das sich auf der Starkiller Base aufladen muss und am Ende vielleicht entkommt. Wie auch immer. Jetzt ist dieser Film da und er gehört zur Hauptreihe.
Die Frage ist, ob Star Wars nun dazu übergeht, Altes wiederzukäuen, um ein Publikum zu bedienen, das mit allem zufrieden ist, wenn nur Star Wars auf dem Umschlag steht. Wenn Disney diesen Plan verfolgt, kann man es nur wie folgt ausdrücken. Die Saga wird nicht fortgesetzt. Sie verharrt und blickt zurück, in Nostalgie.
Von den Prequels halte ich nicht viel. Das liegt aber nicht an der Handlung oder an der Abwesenheit von Han Solo. Was die Prequels so schlecht macht, ist das dürftige dramaturgische Geschick von George Lucas, der besser andere Leute in den Regiesessel für Episode 1 bis 3 gelassen hätte. Ein guter Regisseur hätte uns sogar die Midiclorianer verkauft. Immerhin hat ein handwerklich guter Regisseur, wie JJ Abrams, den Fans einen dritten Todesstern verhökert. Hätte Lucas die Größe besessen, den Regieposten abzugeben, hätten wir passable Prequels und kein Reboot/Remake von A new Hope und er müsste nicht lamentieren seine Babys an Sklavenhändler verkauft zu haben.

As much as I was looking forward to Star Wars Episode 7, „The Force awakens“ so ambivalent I am now.
When I go to the cinema, to see a fantasy or scifi movie, I expect opulent entertainment and something I still can take with me as an inspiration. In the previous Star Wars films i enjoyed a lot of these moments. Especially in The Empire Strikes Back, which I would describe as a perfect film. There was enough to dream and to force the imagination. Even in „The Force Awakens“ there were such moments. The setting on Jakku was one of them. A great setting, ideally suited, to come up with more stories. But then the embarrassing Moment took place. Another Death Star was presented and the story took a predictable course. I sank into my chair while thinking: No! No please, are you serious! This must not happen! But it came as feared. The rest of the film was so unimaginative, unoriginal and embarrassing that you had to wonder, how the screenwriters could manage at all to follow the plot from this moment on. At this point, the highly paid writers must have recognized that they had arrived at a dead end and they could not do that course of action to the fans. But they did! They did it the hard way, like Tarkin did the attack on Alderaan. Everything else what was going on – the confrontation between Han and Kylo Ren, as well as the following duel in snowy woods – were unfortunately overshadowed by this sad Death Star Dejavue. If they wanted to have the scenario on the Starkiller base already, why they have come up with something new, that the all too obvious copy of EP4 something would have mitigated. Some giant spaceship, which can do great harm to a planet or can destroy small moons. Something from the legacy of empire. A Starkiller ship which must be charged on the Starkiller Base and might have escaped at the end of the movie. Anyway. Now this film is there and he belongs to the main Episodes.
The question is where Star Wars will go, to serve an audience that is satisfied with everything, if only Star Wars is on the title. If Disney is pursuing this plan, it can be expressed as follows. The saga will not continue. It will remain and can look back in nostalgia.
The Prequel I do not like much. But that is not because of the plot or on the absence of Han Solo. What makes the prequels so bad is the poor dramaturgical skills from George Lucas, who would have been better have given the director’s chair for Episode.1 to 3, to other directors. A good director would have even sold us the Midiclorians. A technically good director, like JJ Abrams, who already sold a third Death Star to the simple Fans, can do so. If Lucas would have had the size to give the director Job to good directors, we would have some passable prequels and no reboot / remake of A New Hope, and he would not have to lament about that he give his babies to slavers.

Rey, from Star Wars, reminds me on…

So, der neue Star Wars läuft seit gut einer Woche in den Kinos. Die Reaktionen sind überschwänglich, verhalten oder total ablehnend. Ich bin ehrlich gesagt zwiespältig, gehe aber übermorgen noch mal ins Kino, um evtl. doch noch bekehrt zu werden.
Eines jedoch hat mir richtig gefallen. Das Setting von Jakku und Rey. Warum? Nun, weil Rey ziemlich viel Ähnlichkeit mit Nea, der Protagonistin aus meiner Asgaroon Buchreihe hat. Sie sammelt Schrott, in einem von Kriegen erschütterten Universum. Mal macht sie das zusammen mit einer Gruppe von Schrottsammlern, meist jedoch alleine, im Auftrag der Zeco (Zefren Company). Sie registriert Wracks, organisiert deren Bergung und wird gerufen, wenn es einen Fremdorganismus zu entfernen gilt, der ein havariertes Schiff als Wohnung für sich entdeckt hat. Dabei gerät sie in mancherlei brenzlige Situationen und wird zuletzt auch mit der Vergangenheit Asgaroons konfrontiert, in dessen Geschichte sie noch eine Rolle zu spielen hat.

Beflügelt!

Der recht schöne Erfolg meiner Fanstasy/Scifi Buchreihe Asgaroon, beflügelt auch meinen Eifer, an der geplanten Heftserie zu arbeiten. Ein gelungenes Exposee und ein spannendes Ziel, auf das die Geschichte um Dominic Porter zusteuert, tun ihren Teil, das Projekt voranzutreiben. Die Ausgabe 1 geht am Wochendene ins Lektorat. Ausgabe 2 ist zu teilen bereits fertig und dürfte den Lektor demnächst beschäftigen. Alles in allem ein guter Vorsprung für die Heftserie, die im Januar startet.

Es wird interessant zu beobachten, wie die Premiere von Star Wars 7 The Force awakens (Das Erwachen der Macht), die Phantastik – Szene befeuern wird. Dann soll auch noch ein weiterer Star Trek Film starten. Das nächste Jahr wird spannend.

 

The pretty beautiful success of my Fanstasy / scifi book series Asgaroon, also inspires my zeal to work on the proposed booklet series. A successful exposé and an exciting goal to which the story about Dominic Porter is heading, doing their part to advance the project. Issue 1 goes to the lecturer on the weekend into editing. Issue 2 is already completed in parts and is expected to deal with the lecturer soon. All in all a good advantage for the Bookletseries, which starts in January.

It will be interesting to observe how the premiere of Star Wars The Force 7 Awakens (Das Erwachen der Macht), the fantasy – and scifi Community will react. Then yet another Star Trek movie is come to start in 2016. Next year will be exciting.

Band 5, Band 6, sowie Ausgabe 1 der Heftserie + Exposse‘

Und weiter gehts! Nach dem Urlaub voll rein in die stürmischen Entwicklungen eines Autorenlebens und die chaotischen Ereignisse in der Milchstrasse, genannt Asgaroon.

Ich bin gerade dabei den Text von Band 5 und 6 der Hauptreihe von Asgaroon zu überarbeiten. Zwischendrin werde ich mir immer Zeit stehlen müssen, um mich der Heftserie zu widmen, die im Januar 2016 erscheinen soll. Ich hoffe natürlich auch, dass sich durch den Hype, der unweigerlich durch Star Wars, das Erwachen der Macht (Star Wars, The Force awakens) entstehen wird, der Focus auch auf die Literatur richten muss, die sich ähnlichen Themen widmet. Asgaroon und andere Serien werden mit Sicherheit davon profitieren. Bis dahin will ich dem Lektorat des Papierverziererverlages einige weitere brauchbare Resultate vorlegen, aus denen man kurzweilige und anspruchsvolle Bücher machen kann. An Ideen mangelt es nicht, aber man muss sich schon gehörig dahinter klemmen, sie angemessen umzusetzen. Es ist nicht einfach Geduld an den Tag zu legen, da die Visionen in meinem Kopf mit Macht an die Oberfläche drängen, um niedergeschrieben zu werden. Allerdings habe ich nicht vor die Qualität der Texte dadurch leiden zu lassen, dass ich dem Lektorat unausgegorene Ideen auf den Schreibtisch lege. Ich würde mir wünschen der Serie Qualität zu verleihen und Diese dann auch kontinuierlich beizubehalten, solange es geht. Meine Angst ist, das Termindruck und Erwartung dieses Ziel schmälern können. Mir ist es lieber eine Ausgabe zu verschieben, als einen durchschnittlichen Roman abzuliefern.

Naja, ich brüte über ungelegten Eiern. Ich sollte lieber erst abwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Manchmal läuft es ja besser als erwartet, wie die bisherige Entwicklung des Asgaroon Universums belegt.