Interview mit Literatopia.

Hier der Link zu einem Interview, das ich mit Judith, vom Literaturportal Literatopia, geführt habe. Es geht hierbei natürlich in erster Linie um Asgaroon und seine Entstehungsgeschichte, aber auch um die aktuelle Bedeutung von Fantasy und Science Fiction.

http://goo.gl/RhIap3

Heftserie – Update

Die Asgaroon Heftserie nimmt mich inzwischen gefangen. Die Ideen um den Protagonisten Dominic Porter fließen mir nur so zu. Gerade trifft er seine Familie (Vater, Mutter und seine vier Geschwister). Die Ausbildung auf der Militärschule hat er hinter sich gebracht. Und nun diskutiert er mit seinem Bruder Benjamin über Sinn und Unsinn des Militärdienstes. Benjamin verachtet die Heimatflotte, die den sich bekämpfenden Keymon und Akkato nichts entgegenzusetzen hat. Die Menschheit droht zwischen den Fronten aufgerieben zu werden und Benjamin Porter findet es sinnvoller Zuhause zu bleiben, wo er die Familie unmittelbar beschützen kann, anstatt sich um Fremde Menschen zu kümmern, die auf den fernen Kolonien im Sol-System leben. Doch der unerfahrene und noch naive Dominic, betrachtet die Sache von seinem idealistischen Standpunkt aus. Er ist bereit alles zu geben und zu einem gefährlichen Einsatz aufzubrechen…

 

The Asgaroon booklet series captures me now. The ideas about the protagonists Dominic Porter flow to me just like that. Especially wgen he meets his family (father, mother and four siblings). The training at the military school he brought behind. And now he discussed with his brother Benjamin about sense and nonsense of the military service. Benjamin despises the home fleet, which has the warring Keymon and Akkato nothing to oppose. Mankind threatens to be wiped out between the fronts and Benjamin Porter finds it meaningful to remain at home where he can protect the family directly, rather than worrying about Strangers in the distant colonies in the Sol system. But the inexperienced, Young and naive Dominic, viewed from the matter of his idealistic point of view. He is ready to give everything and set off on a dangerous mission …

Der Unendliche Traum / The infinite Dream

Der Unendliche Traum ist eine von ca. 5 kurzen Geschichten, die einige Aspekte des Asgaroon Universums beleuchten. Sie spielt einige Jahrtausende vor der aktuellen Handlung von Asgaroon Band 1: Der Stählerne Planet, in der Zeit Sargons, des Herrschers von Asgaroon. In “Der Unendliche Traum“ geht es hauptsächlich um Sareena, eine Tengiji Kriegerin, die es auf die Gefängniswelt Kassun verschlägt und die dort um ihr Überleben kämpft. In dieser Geschichte werden diese Gefängnisplaneten, die man auch “die Hölle der Gerechten“ nennt beschrieben, als auch die Wirkungsweise der Balori – Transmitter oder der Fayroo – Sternspringertore. Weiters lernt man auch die Rasse der Oponi und der Akkato kennen, die in Asgaroon eine wichtige Rolle spielen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sich Schemajah Schuppmann (Papierverzierer Verlag) dazu entschlossen hat, dieses Buch ins Englische zu übersetzen.

Es dürfte speziell eine bestimmte Leserschaft ansprechen. Eine Leserschaft, die das Motto liebt: Kein Held ist sicher. Alle werden sterben – Valar Morghulis! 🙂

 

The Infinite Dream is a short one of about 5 stories, that highlight some aspects of the Asgaroon Universe. It plays several millennia before the current action of Asgaroon Volume 1: The Planet of Steel, in the time of Sargon, the ruler of Asgaroon. „The Infinite Dream“ is mostly about Sareena, a Tengiji warrior who is imprisoned on the Prison World of Kassun and struggling there for her survival. In this story, this prison planet, which is also called „the hell of the righteous“ is described as well as the function of the Balori – Transmitter, or Fayroo – Starjumper Gates. Furthermore, you get to know the Race of the Oponi and Akkato which play an important role in Asgaroon. I am very happy that Shemaiah Schuppmann (Papierverzierer Verlag) has decided to translate this book into English.

It will especially appeal to a certain audience. A readership that loves the motto: No hero is safe. All will die – Valar Morghulis! 🙂

Game of Thrones is the new Standart!

Mit Game of Thrones hat G.R.R. Martin neue Maßstäbe gesetzt und hat zu recht den ersten Platz unter den Fantasy und Science Fiction Autoren unserer Zeit. Ich bin sogar der Meinung, er hat Tolkien den Rang abgelaufen und seine Romane müssen nun als Messlatte für die heutige phantastische Literatur gelten. Und es ist nicht die drastische Gewalt und der Sex, die den Erfolg seiner Bücher und nicht zuletzt auch der Fernsehserie ausmachen. Obwohl sich natürlich Viele – besonders die Fernsehgemeinde-  sich an der expliziten Darstellung dieser Szenen ergötzt. Würde man die Beliebtheit seiner Werke jedoch allein darauf reduzieren, täte man G.R.R. Martin unrecht. Der Erfolg liegt eher an der Komplexität des gesamten Werkes und der Vielschichtigkeit seiner Protagonisten, deren Handlungsweise, wie erst kürzlich in einem ARD Beitrag so trefflich bemerkt wurde, so erschreckend nachvollziehbar sind. Ob es nun gute oder böse Taten betrifft, man kann sich in den Figuren wieder erkennen.  Dies sind, meiner Ansicht nach die hauptsächlichen Aspekte, die Game of Thrones zu erfolgreich machen.

Wer Michael Köhlmeier kennt – er ist der etwas verschroben wirkende Mythen und Geschichtenerzähler auf BR-Alpha – wird wissen, dass es das Wesen der klassischen Mythen (ich würde sie als Fantasy bezeichnen) ist, den Leser, bzw. Hörer an der Hand zu nehmen, ihm Sonderliches, Spannendes, Schönes und Erschreckendes zu zeigen, ohne eine Wertung abzugeben. Es ist wie es ist und im Betrachten findet sich der Betrachter wieder, gelangt vielleicht zur Selbsterkenntnis oder gar zur Erleuchtung.

In diesem Licht sehe ich Game of Thrones: A Song of Ice and Fire. Und ich setze auch gar nicht voraus, dass es ein Happy  End geben könnte- was ohnehin zu bezweifeln ist. Ich will, dass mich die Helden mit auf ihre Reise nehmen und ich am Ende sagen kann:  „Ich bin mit Riesen gewandelt.“

„Dann müsst Ihr mit jemand anderem gewandert sein !“, würde Tyrion jetzt wohl sagen.

Wie auch immer. Ich hoffe mit meinem Asgaroon Kosmos in die Nähe von G.R.R. Martins Werken zu gelangen. Ich gebe mir jedenfalls Mühe mit meiner Welt und denke dass es bislang sehr gut läuft.

 

With Game of Thrones G.R.R. Martin has set new standards and rightly ranks first among the Fantasy and science fiction authors of our time. I even think he has outstripped Tolkien and his novels have to apply as a benchmark for today's fantastic literature. And it is not the dramatic violence and sex, which account for the success of his books, and not least the television series. Although, of course, many - especially the Fernsehgemeinde TV Viewers - be comforted in the explicit representation of these scenes. If one, however, only reduce the popularity of his works on this aspects you did GRR Martin wrong. Success is more likely due to the complexity of the whole work and the complexity of its protagonists, their actions, as recently post has been so well noticed in an ARD are so shockingly understandable. Whether it relates to good or evil deeds, you can recognize in the figures again. These are, in my opinion, the main aspects that make Game of Thrones to be successful.

Who knows Michael Köhlmeier - he's the little cranky acting myths and storyteller on BR-alpha - will know that it is the essence of the classical myths (I'd describe it as Fantasy) is to take the reader or listener by the hand, to show exciting, beautiful and terrifying, things without making a vote. It is what it is and in viewing the viewer will again, inadvertently gets to self-knowledge, or even enlightenment.

In this light I see Game of Thrones: A Song of Ice and Fire. And I put not require that there be a happy ending could-which is doubtful anyway. I want to take me with the heroes on their journey, and I can say at the end: "I have walked with giants."

"Then you must be with someone else!" Tyrion would probably say now.

Anyway. I hope with my Asgaroon cosmos to reach GRR Martins works. I give myself a lot of trouble in creating my world and think that it is going very well so far.

Genug Universen? Noch ein Kosmos?

Was gibt es nicht schon alles an Scifi und Fantasy Welten. Lord of the Rings, Star Wars, Star Trek, Perry Rhodan, Game of Thrones und etliche mehr. Kann man da auf einen weiteren Kosmos verzichten? Na klar. Man kann immer auf etwas verzichten! Vielleicht kann man sich ja auch alleine von Pizza ernähren. Oder von Lasagne, wenn einem das lieber ist. Wenn ich also nun meinen Beitrag zum popkulturellen Genuss darbiete, tue ich das als Überzeugungstäter. Ich bin der Meinung dass jede gut durchdachte Fantasy oder Scifi Welt ihre Leserschaft findet. Was man bei dem einem Kosmos vermisst, wird in einem anderen gefunden. Was man dort bemängelt, wird hier geliebt, usw. etc. Ausserdem wächst die Welt weiter und neue Generationen von Lesern werden sich neue Welten suchen, in die sie eintauchen können. Schön wenn Asgaroon diese Leser bedienen kann.

Warum das Fantasy Universum eines  deutschen Autoren? Muss sich Deutschland hinter den anglo – amerikanischen Autoren verstecken? Zugegeben, der Markt ist kleiner und dieser Umstand ist der Sprache geschuldet. Deshalb ist die Übersetzung eines deutschen Textes ins Englische natürlich ein immenser  Vorteil und wird von den Autoren und den Verlagen natürlich angestrebt. Was den Ideenreichtum der deutsch/germanischen Kultur angeht, halte ich sie für die ergiebigste Quelle für Schriftsteller, die sich der modernen Phantastik widmen. Oft wird behauptet, Tolkien habe seine Inspiration hauptsächlich aus der Artus Sage bezogen, aber ich halte dagegen, dass er die Hauptmotive eher aus dem Nibelungenlied entnommen hat. Da der Herr der Ringe als das Schlüsselwerk der modernen Fantasy gesehen wird, ist es daher nur legitim dem alten deutschen Sagenschatz seinen gebührenden Platz als Nahrungsgeber dieses Genres zuzuerkennen. So gesehen ist die neue Fantasy Serie Asgaroon, die vor einer Scifi Kulisse spielt, in den Händen eines deutschen Autoren gut aufgehoben, der sich ebenfalls aus den Motiven des germanischen und griechischen Sagenwelt orientiert.

Was Asgaroon betrifft – es es ist bestimmt was für dich.

 

Is there not enough of Scifi and fantasy worlds? Lord of the Rings, Star Wars, Star Trek, Perry Rhodan, Game of Thrones and several more. Can we live without another cosmos? Sure, of course. You can always give up something! Maybe you can indeed alone feed yourself on pizza. Or lasagne if this is better. If now i do my contribution to pop culture enjoyment, I’m doing this as a conviction. I think that any thoughtful fantasy or scifi world finds its audience. What is missing in a cosmos is found in another. What is criticized here, loved here. etc. etc. In addition, the world continues to grow and new generations of readers will be looking for new worlds, in which you can immerse yourself. Good if Asgaroon can serve this kind of reader.

Why the fantasy universe of a german author? Must be german Fantasy stay behind the Anglo – American writers in hiding? Admittedly, the market is smaller and this circumstance is due to the language. Therefore, the translation of a German text into English is of course an enormous advantage and is sought by the authors and publishers of course. With regard to the imagination of the German / Germanic culture, I think they are the most fertile source of writers who are devoted to the modern fantasy. It is often said, Tolkien had his inspiration based mainly of the Arthurian legends, but I consider, however, that he has taken the main motives rather from the Nibelungenlied. The Lord of the Rings is seen as the key work of modern fantasy, it is only legitimate to award its rightful place as a food donor in this genre the old German legends treasure. From this perspective, the new fantasy series Asgaroon, that plays before a scifi setting, is in good hands, when it is found in the hands of German authors, who has his Ideas also based in the motives of the Germanic and Greek mythology.

What Asgaroon concerns – it maybe something made for you.