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Grüße 

Euer Allan/Andy

STAR WARS ist groß! STAR WARS ist größer!

Da Star Wars nicht nur groß ist, sondern geradezu gewaltig, sind auch die Ansprüche der Fans an das Epos dementsprechend hoch. Ansprüche, die in den seltensten Fällen ganz befriedigt werden können. Woran liegt es, dass Disney die Erwartungen immer wieder nicht erfüllt, obwohl so viele kreative Köpfe an der Fortführung der Saga arbeiten. Filme und Serien, etc. Inzwischen gibt es schon eine ganze Menge Sachen, die den Fan erfreuen sollten. Doch mehr als einmal scheinen die Anhänger des Star Wars Kultes nicht glücklich.

Fans und Fans

Ein Fan ist nicht gleich dem anderen Fan. Ich bezeichne mich als Fan. Und ich kann sagen ich tue das schon seit 1978, als ich den KRIEG der STERNE in einem Vorstadtkino sah. Der Streifen prägte mich als Cineast. Zu den Filmen, die ich schon damals, im Alter von 10 Jahren bewunderte gehörten alle Filme von Sir David Lean. Dem Meister des Epos. Ich hatte auch schon alle Bondfilme gesehen, liebte Godzilla und Der Mann der König sein wollte. Nun kam Star Wars hinzu und beeinflusste mein Leben und mich als musisch Begabten auf völlig neue Wege führte. Als 1983 dann erst mal mit der Saga schluss war, gab es nichts weiter, als sich das vorhandene Material immer wieder anzusehen und darin eine gewisse Erfüllung zu finden. Da man sich veränderte und allmählich erwachsen wurde, veränderte sich die Sichtweise auf verscheidene Aspekte der Handlung, die einem als Kind nicht so sehr aufgefallen sind.

Fans, die später dazukamen und sich mit Büchern und Comics befassten, entwickelten einen ganz anderen Blickwinkel auf Star Wars. Für sie trat der künstlerische Aspekt mehr und mehr in den Hintergrund, oder spielte nie eine Rolle. Für sie ging es um das ganze Drumherum, das man heute Lore (Überlieferung) nennt. Ein komplexer Hintergrund, erdacht von etlichen Autoren, denen Lucas freie Hand ließ, sich in seinem Universum auszutoben. Inzwischen ist diese Lore zu einer fast heiligen Sache geworden. Einer Art Bibel für Star Wars Gläubige.

Lore, Filmkunst oder Beides?

Vieles, was man in der Überlieferung findet, ist für die Leinwand, oder ein Drehbuch ungeeignet. Ich gehe jetzt nicht im einezelnen darauf ein, aber es gint Etliches, dass lächerlich oder irgendwie untypisch für Star Wars ist. Den Lore Fans scheint dies jedoch egal zu sein. Sie wollen es einfach auf der Leinwand verwirklicht sehen. Künsterlische oder cineastische Aspekte sind gleichgültig.

Man mag von Disney halten was man will, aber genau diese Unverfilmbarkeit von Lore Geschichten, veranlasste den Mauskonzern sie zu Legends zu erklären. Ich empfinde das als gute Entscheidung. Die Lore Fans natürlich nicht. Natürlich wundert es mich, dass Disney im Gegenzug damit begonnen hat selbst etliche Lächerlichkeiten in die Saga einzubringen. Absurditäten, die einen großen Teil der Fans in Rage brachten.

Mich ärgert die stilistische Irrfahrt der Macher, mit dem Star Wars Schiff. Ich kann auf Lore gerne verzichten. Oder bessergesagt, stelle ich den cineastisch – künstlerischen Wert deutlich über die sogenante Werkstreue. Man soll auf die Leinwand zaubern, was sich dort gut macht und als Filmepos Wert hat. Lucas hatte bei der Erschaffung seines Epos keine ausgefeilten Hintergründe ausgearbeitete. Er verwirklichte, was ihm visuell gefiel, ohne dafür extra ein Lexikon zu schreiben. Tatsächlich entwickelte sich die Story aus rein künstlerischen Erwägungen weiter. Entscheidungen, die in A New Hope und The Empire Strikes Back, vom Standpunkt eines Filmemachers alle richtig waren.

Fazit

Wenn es möglich ist, sowohl den verbliebenen Rest an leinwandtauglicher Lore, mit ansehnlicher Filmkunst zu verbinden, soll es mir recht sein. Ansonsten ist mir das Filmhandwerk wichtiger als die Abhandlung historischer Fakten.


ENGLISH

 

STAR WARS is big! STAR WARS is bigger!

Star Wars is not only big, but downright huge, the fans’ demands on the epos are correspondingly high. Expectations that are rarely fully satisfied. Why is it that Disney repeatedly fails to meet expectations, even though so many creative minds are working on the continuation of the saga. Movies and series. In the meantime, quite a lot. And more than once, the followers of the Star Wars cult do not seem happy.

Fans and fans

One fan is not the same as another fan. I call myself a fan. And I can say I’ve been doing so since 1978, when I saw WAR OF THE STARS in a suburban movie theater. The flick shaped me as a cineaste. Among the films I admired even then, at the age of 10, were all the films of Sir David Lean. The master of the epic. I had also seen all the Bond films, loved Godzilla and The Man Who Wanted to Be King. Now Star Wars came along and influenced my life and led me as a musically gifted person on completely new ways. When the saga ended in 1983, there was nothing else to do but watch the existing material again and again and find a certain fulfillment in it. As one changed and gradually grew up, one’s view of various aspects of the plot that one didn’t notice so much as a child changed.

Fans who came along later and got involved with books and comics developed a very different perspective on Star Wars. Für sie trat der künstlerische Aspekt mehr und mehr in den Hintergrund, oder spielte nie eine Rolle. Für sie ging es um das ganze Drumherum, das man heute Lore (Überlieferung) nennt. Ein komplexer Hintergrund, erdacht von etlichen Autoren, denen Lucas freie Hand ließ, sich in seinem Universum auszutoben. Inzwischen ist diese Lore zu einer fast heiligen Sache geworden. Einer Art Bibel für Star Wars Gläubige.

Lore, Art of Moviemaking oder both?

Much of what you find in the lore is unsuitable for the screen, or a screenplay. I won’t go into it individually, but there is a lot that is ridiculous or somehow untypical for Star Wars. But the lore fans don’t seem to care. They just want to see it realized on the screen. Artistic or cinematic aspects are indifferent.

 

You may think what you want of Disney, but it was precisely this unfilmability of Lore stories that caused the mouse corporation to declare them Legends. I feel this is a good decision. The Lore fans, of course, do not. Of course, I’m surprised that Disney, in turn, has started to introduce a lot of ridiculousness into the saga. Absurdities that made a large part of the fans in a rage.

.I’m annoyed by the stylistic odyssey of the creators, with the Star Wars ship. I can happily do without lore. Or better said, I put the cineastic – artistic value clearly above the so-called work fidelity. One should conjure up on the screen what does well there and has value as a film epic. Lucas had not worked out any sophisticated backgrounds when he created his epic. He realized what he liked visually without writing an extra lexicon for it. In fact, the story evolved from purely artistic considerations. Decisions that in A New Hope and The Empire Strikes Back, from a filmmaker’s point of view, were all correct.

 

Conclusion

If it is possible to combine both the remaining lore suitable for the screen, with respectable cinematography, it shall be fine with me. Otherwise, the film craft is more important to me than the treatise of historical facts.

The Book of Boba Fett – ein Resümee.

German

Was gibt es über Star Wars: Das Buch von Boba Fett (The Book of Boba Fett) zu sagen?

Bin ich enttäuscht?

Ich bin anfänglich sehr offen an die ganze Serie herangegangen. Die ersten beiden Folgen hatten alles, was ich von Star Wars erwarte. Tolle Bilder, das typische Star Wars Setting und rasante Action. Allerdings hat sich das Bild inzwischen ein wenig gewandelt. Warum? Für Star Wars, beziehungsweise für George Lucas waren Western und Samurai Filme immer das Vorbild. Wichtig für die Charaktere und für die Geschichten, die sich im Star Wars-Universum abspielen. Diese Vorbilder zeichneten sich immer durch kantige unangepasste Helden oder Antihelden aus. Hartgesottene Typen, die niemandem einen Gefallen taten, oder nur dann, wenn sie davon profitierten. Während des Handlungsverlaufes machten die diversen Protagonisten oft eine Wandlung durch. Das geschah in angemessenem und glaubwürdigem Tempo. Und selbst wenn sie keine Läuterung erfuhren, war es gute Unterhaltung, die ohne plakative Botschaft auskam. Was zählt, ist die Glaubwürdigkeit, mit der sich die Charaktere in ihrem Biotop bewegen.

Was macht mir Spass?

Ich ziehe durchaus meinen Spaß daraus, diesen eher unangenehmen Zeitgenossen als Voyeur bei ihren Spielchen zuzusehen. Ich tauche gerne mit ihnen in eine Welt ab, in der es vor Schurken nur so wimmelt. Und wenn der Held kein Engel ist, wen soll das schon kümmern? Mich nicht. Solange er nur interessant und schillernd ist.

Boba Fett bewegt sich in einer kriminellen Gesellschaft und kein Drehbuchautor sollte versuchen, ihn in die Rolle des Friedensengels zu drängen. Alle Himmel! Er ist kein Ghandi. Und wenn er schon eine Läuterung erfahren soll, warum fängt das schon zu Beginn der Serie an. Er hätte sich gerne etwas länger gegen diese Wandlung wehren können. Das hätte eine schöne Spannung erzeugt, die man mit einer Prise Humor erzählen könnte.

Eine Täuschung?

Im Teaser, in dem Boba Fett Bib Fortuna einfach mal so vom Thron blastert, erhielt ich den Eindruck eine kompromisslose Serie mit dunkleren Tönen zu bekommen. Eine erwachsenere Geschichte. Eine Serie, die das Milieu einer gesetzlosen Unterwelt perfekt beschreibt, ohne irgendetwas zu beschönigen.
Ok. Es sind noch drei Folgen, die die Sache noch herumbiegen können. Ich hoffe also, dass die Protagonisten noch irgendwie ihre Fasson finden, in der sie glaubwürdiger oder stimmiger wirken.



English

What is there to say about Star Wars: The Book of Boba Fett?

Am I disappointed?

I initially approached the whole series with a very open mind. The first two episodes had everything I expect from Star Wars. Great pictures, the typical Star Wars setting and fast-paced action. However, the picture has changed a bit in the meantime. Why? For Star Wars, respectively for George Lucas, Western and Samurai movies were always the model. Important for the characters and for the stories that take place in the Star Wars universe. These role models were always characterized by edgy, non-conformist heroes or antiheroes. Hard-boiled types who did no one any favors, or only when they benefited. During the course of the plot, the various protagonists often underwent a transformation. This happened at an appropriate and believable pace. And even when they didn’t undergo any purification, it was good entertainment that got by without a striking message. What counts is the credibility with which the characters move in their biotope.

What am I enjoying?

I definitely derive my enjoyment from watching these rather unpleasant contemporaries play their games as a voyeur. I enjoy diving with them into a world teeming with villains. And if the hero is no angel, who cares? Not me. As long as he’s interesting and dazzling.

Boba Fett moves in a criminal society and no screenwriter should try to push him into the role of the angel of peace. All heavens! He’s no Ghandi. And if he’s going to undergo a purification, why does it start at the beginning of the series. He could have happily resisted this transformation a little longer. That would have created a nice tension that could be told with a touch of humor.

A deception?

In the teaser, with Boba Fett just blasting Bib Fortuna off the throne, I got the impression of getting an uncompromising series with darker tones. A more adult story. A series that perfectly describes the milieu of a lawless underworld without glossing over anything.
Ok. There are still three episodes left to bend things around. So I hope that somehow the protagonists will still find their likeness in which they seem more believable or coherent.

Schlechte Kritik? Wie muss ich reagieren?

German – English

Affen als Kunstkritiker – Neue Pinakothek München – Apes as Art-Critics (Neue Pinakothek Munich)

Dinge die ein Autor erwägen sollte, wenn sich die schlechte Kritik häuft. Sich ein anderes Hobby suchen oder einen guten Lektor leisten. Da ich das Gefühl habe, dass Letzteres für die Überzeugungstäter nicht in Frage kommt (bedeutet es doch sich ernster Kritik auszusetzen) wird man sich wohl noch sehr lange über die verzweifelten Werbepostings amüsieren, wundern oder ärgern, die beinahe stündlich auf Facebook oder Twitter in den Äther gesendet werden.

Werbung hilft – nicht

Um eines klarzustellen: Werbung ist notwendig! Aber Schrott wird nicht besser, auch wenn man ihn unentwegt anpreist. Um nicht unglaubwürdig zu sein, habe ich mir ein Buch geleistet, dass im Eigenverlag und – wie ich zuerst vermuten und später erfahren konnte – ohne jegliche Einflussnahme kompetenter Testleser oder Lektoren zustande gekommen war. Lustige Dialoge, klischeehafte Protagonisten, vorhersehbare Handlungsabläufe, Wortwiederholungen und absonderliche Wendungen, die keinerlei Sinn ergaben und später auch keine Berücksichtigung im Lauf der wild dahingaloppierenden Geschichte fand, durfte ich bei der Erkundung dieses neuen Fantasy Kosmos erleben. Zum Lachen, wenn es nur nicht so Bierernst gemeint wäre.
Das hat mich letztendlich dazu veranlasst meinen Senf dazuzugeben. Denn – wen zitiere ich hier eigentlich ? – „Das Leben ist zu kurz um sie mit schlechten Büchern zu verbringen.“

Ein paar Ratschläge

Hier einige Tipps, die nur für den normalbegabten Schreiberling gelten. Supertalente unter den Autoren haben das nicht nötig. Die finden ihren Weg in den Olymp der Schriftsteller, ganz ohne die die Klugscheisserei von Leuten wie mir.

1. Leistet euch einen Lektor!
Wenn jemand sagt, das sei zu teuer, dann ist sein Geschreibsel offenbar auch keinen Cent wert. Wenn er meint er wisse schon alles über Stil, Rechtschreibung und Textgestaltung, wird ihn die Zusammenarbeit mit einem Lektor schnell auf den Boden der Tatsachen zurückführen und ihm helfen sein Talent realistisch zu bewerten. Wer das schafft hat schon einen grossen und richtigen Schritt gewagt.

2. Kritik annehmen.
Daran hapert es wohl am meisten. Betrachtet der Autor seine Ergüsse doch als den Nektar und das Ambrosia seines bewegten Geistes, die über alle Zweifel erhaben sein müssen und deren göttliche Schmackhaftigkeit jeder Leser kritiklos anzuerkennen hat.
Wer sich berechtigter Kritik stellen kann und sie beim Schreiben berücksichtigt, hat den Pfad der Weisheit betreten.

3. Verlag suchen.
Eigenverleger werden jetzt bestimmt aufschreien. Ich habe auch nichts gegen Eigenverleger. Ist ne tolle Sache, wenn es funktioniert. In der Regel haben die Autoren jedoch nicht genügend Zeit sich um das Geschäftliche zu kümmern. Ich jedenfalls kann das nicht. Ein Verlag (ein guter Verlag) macht Werbung, organisiert, kennt sich auf dem Markt aus, ermittelt Trends, bedient Ebook-Plattformen und hat – vor allem – einen Leserstamm und nützliche Kontakte zu Bloggern, Lesekreisen, etc. Wer plant einen Eigenverlag aufzubauen, wird sich mit all diesem Beiwerk beschäftigen müssen, was Zeit und Energie in Anspruch nimmt, die dann für das Schreiben abgeht.

 

HOW TO REACT ON BAD CRITICS

ENGLISH

Things an author should consider, if more negative criticism rises. Finding another hobby or getting a good editor. Since I have the feeling that the latter is out of the question for those with conviction (after all, it means exposing oneself to serious criticism), one will probably be amused, surprised or annoyed for a very long time to come by the desperate advertising postings that are sent into the ether on Facebook or Twitter almost every hour.

Advertising will help – not

Let’s get one thing straight: Advertising is necessary! But junk doesn’t get any better, even if you advertise it incessantly. And in order not to be untrustworthy, I afforded a book that was self-published and – as I first suspected and later learned – without any influence from competent test readers or editors. There appear Funny dialogues, clichéd protagonists, predictable plots, repetition of words. Outlandish twists came up that made no sense and later found no consideration in the course of the wildly galloping story, i was allowed to experience in the exploration of this new fantasy cosmos. Laughable, if only it wasn’t meant to be serious like hell. With a wise editor this work could be a very funny Satire.
That’s what finally prompted me to add my two cents. Because – who am I actually quoting here ? – “Life is too short to spend it reading bad books.”

A few pieces of advice

Here are some tips that apply only to the normally gifted scribbler. Super talented writers don’t need this. They will find their way to the Olympus of writers, without the smart-ass attitude of people like me.

  1. hire an editor!
    If someone says it’s too expensive, then his writing obviously isn’t worth a dime either. If he thinks he already knows everything about style, spelling, and copywriting, working with an editor will quickly bring him back down to earth and help him evaluate his talent realistically. If you can do that, you’ve already taken a big and right step.
  2. accept criticism.
    This is probably the most difficult part. The author regards his outpourings as the nectar and ambrosia of his moving spirit, which must be beyond all doubt and whose divine palatability every reader must acknowledge without criticism.
    He who can face justified criticism and take it into account in his writing has entered the path of wisdom.
  3. seek for publishers.
    Self-publishers are bound to cry out now. I have nothing against self-publishers. It’s a great thing when it works. But usually authors don’t have enough time to take care of business. I for one can’t. A publisher (a good publisher) advertises, organizes, knows the market, identifies trends, serves ebook platforms and – most importantly – has a reader base and useful contacts with bloggers, reading groups, etc. Anyone planning to set up a self-publishing company will have to deal with all this ancillary work, which takes up time and energy that then goes into writing.

So much for my experience.

Meine Neue Seite!

       

German:

Warum habe ich neben den Seiten YoungArts und Nomads Legacy nun diese neue Seite erstellt? www.allanjstark.com Hauptsächlich deshalb, weil ich sie unmittelbar mit meinem Autorennamen verbinden kann. Hier widme ich mich nur meiner schriftstellerischen Arbeit und der Vermarktung meiner Romane. Ich bin zudem noch als Illustrator beschäftigt, was mitunter zu Missverständnissen geführt hat. Um nun klarzustellen, dass meine Haupttätigkeit das Verfassen von Romanen ist, habe ich mich entschlossen die Themen voneinander zu trennen. Auf www.allanjstark.com findet ihr nun ausschließlich Informationen zu meinen Romanen und den Motiven, die mich antreiben, mein Leben als Autor zu bestreiten.

English:

Why have I now created this page in addition to the YoungArts and Nomads Legacy pages? Mainly because I can connect it directly with my author name. Here I dedicate myself only to my writing work and the marketing of my novels. I also work as an illustrator, which has sometimes led to misunderstandings. To make it clear that my main activity is writing novels, I have decided to separate the topics. On www.allanjstark.com you will now only find information about my novels and the motives that drive me to make a living as an author.

Book of Boba Fett: Episode 2 Breakdown

 

 

 

 

The Book of Boba Fett

…macht, in meinen Augen, vieles richtig. Man scheint den Machern viel künstlerischen Freiraum zu geben und weniger daran interessiert zu sein, auf plakative Weise eine gesellschaftliche Botschaft zu vermitteln. Eine ethische Message deutet der Zuschauer ohnehin so, wie er kulturell und sozial geprägt ist. Zumindest ist der Held ist kein Bösewicht, dem alle Regeln gleichgültig sind. Er erfüllt die Kriterien eines Antihelden, der seinen eigenen Moralkodex besitzt und dessen Hauptziel es ist, in einer harschen Welt zu überleben. Natürlich werden hier und da gewisse Werte vermittelt. Schließlich sind die Autoren und Regisseure keine Psychopaten – hoffe ich zumidest. Daher findet Fett zunächst Anerkennung, Respekt und später gewiss auch Freundschaft unter den Tusken, die ihn zunächst als Sklaven halten, der für sie nach Wasser gräbt. Eigentlich eine klassische Erzählung, in welcher der Held erst durch die Hölle gehen muss, um die Aufmerksamkeit und das Interesse des Zusehers zu gewinnen. Die Geschichte ist in groben Zügen absehbar, was sie, Dank des Settings und der möglichen Abzweigungen, die sie noch gehen mag, nicht uninteressant macht. Wie gewohnt, bereichern zahllose fanatsievolle Details den Star Wars Kosmos, was  die Handlung um den Aufstieg des einstigen Kopfgeldjägers zum einflussreichen Gangsterboss,  großen Schauwert verleiht.

Das Konzept der Serie besitzt nicht den geschliffenen Stil von The Mandalorian. Ich nehme an, dass dies beabsichtigt ist, da sich die Reihe stark an die Italowestern der 60er und 70er anlehnt. Ein aspekt, der Boba Fett umso spannender macht.

Zu erwähnen bleibt auch das ungewöhnliche und eingängige musikalische Thema der Serie, von Ludwig Göranson, der sich offenbar mehr und mehr in seine Arbeit als Filmkomponist einfindet.

Wie immer finde ich etliche Anregungen für NOMADS – meine eigene Spaceopera Reihe – die natürlich nur deswegen existiert, weil ich mit zehn Jahren (1978) Krieg der Sterne gesehen hatte. Ich bin sehr dankbar, dass ich in einer Zeit Lebe, in der Star Wars ein beeindruckendes Revival erlebt.

Hier gibt es Gratis und Sonderangebote!

Hin und wieder entschließe ich mich einige meiner Romane gratis oder zum Preis von 99.- Cent anzubieten.

Outlanders 9 – Verräter und Rebellen. Ab dem 6. Juni erhältlich

Outlanders 9 – Verräter und Rebellen

Hier der Klappentext:

Verräter und Rebellen 
Der Sieg über die Keymon ist in greifbarer Nähe. Doch anstatt in Triumphgeschrei zu verfallen, macht sich an Bord der Durana Unruhe breit. Das Misstrauen gegenüber den Akkato wächst und Gruppen bilden sich, die zum Ziel haben, das Kommando über das riesige Schiff zu übernehmen. Dominic Porter hat diese Entwicklungen lange ignoriert und nun scheinen sie ihn zu überrollen…

Outlanders
So werden die Menschen von den vielen Rassen der Milchstrasse genannt. Als Überlebende und Flüchtlinge, versuchen sie sich zwischen den Kulturen der Galaxis, die von ihren Bewohnern ASGAROON genannt wird, zu behaupten. Etliche von ihnen haben es geschafft, sich in der feudalen Gesellschaft ASGAROONS einen Namen zu machen. Andere fristen ein Dasein als heimatlose Wanderer. Doch ungeachtet ihres Status, begegnet man den neuen Bewohnern ASGAROONS mit Mistrauen und Verachtung…

Outlanders 9 – Verräter und Rebellen (unlektorierter Textauszug)

Viel Behördenkram zu erledigen. Kaum Zeit zum Schreiben. Dennoch habe ich eine Passage zuende gebracht.

Der Akkato war nicht alleine. Zusammen mit drei anderen Artgenossen stand er im Schein einiger Schwebelichter zwischen einem Stapel Kisten und wartete darauf, seine Lieferung an den Empfänger zu übergeben. Er zeigte keinen Ärger, obwohl die letzten Verhandlungen, die dieses Geschäft betrafen, hitzig verlaufen waren und mit einem Kompromiss endeten, den er nur widerwillig akzeptiert hatte. Auch die dunkle Umgebung, in einem der verlassenen Teile der Durana, schien ihm nicht aufs Gemüt zu schlagen. Dawid Andracek hingegen fühlte sich unwohl. Er hasste das Schiff, auf dem er nun seit fast zehn Jahren gefangen war. Er hasste den Modergeruch, der von Tag zu Tag unerträglicher wurde. Er hasste die fließenden Formen der Konstruktion, die ihn an das Innere eines verrottenden Baumes erinnerte. Manchmal fragte er sich, ob er der Einzige war, der diese Veränderung bemerkte. Oder war das seiner guten Nase zu verdanken, die ihm auf der Erde den Ruf eines exzellenten Weinkenners eingebracht hatte und ihn jetzt wissen ließ, dass er in einem fauligen Fass durchs Weltall trieb. Das Pantaholz schützte zwar vor der kohärenten Weltraumstrahlung und nahm dabei sogar an Widerstandkraft zu. Doch die Feuchtigkeit aus der Atemluft von abermillionen Besatzungsmitgliedern, begann ihm zuzusetzen. Und in diesem Teil der Durana war das deutlicher zu spüren als in anderen Sektoren des Schiffes. Er hasste es, wenn das Kondenswasser von der Decke tropfe, und ihm, wie jetzt gerade in den Kargen fiel. Und obwohl er all das verabscheute, war dies mehr und mehr zu seiner gewohnten Umgebung geworden.
Er war gerade vierzig geworden, als er sich dem Aufruf folgte, sich den Akkato im Kampf gegen die Keymon anzuschließen. Damals fiel es ihm noch leicht, mit den Umständen fertig zu werden. Wenn er jetzt in den Spiegel sah, fiel sein Blick auf die zahlreichen Sorgenfalten, die sich in sein schmales Gesicht gegraben hatten. Die tiefliegenden, blauen Augen hatten nach zehn Jahren der Entbehrungen an Strahlkraft eingebüßt.
Mit den Freunden, die in den Kämpfen fielen, gingen auch die Illusionen verloren, die ihn über die Jahre mit Hoffnung erfüllten. Die Hoffnung auf eine Zukunft zwischen den Welten Asgaroons. Ein Traum, der mehr und mehr verblasste. Nur das Monster, dass ihn in die Schlacht begleitete war ihm geblieben. Wenn Andracek ihn nicht gerade in die Schlacht rief, hielt sich Yiran, sein Splinter, für gewöhnlich hier auf. Das passende Habitat für ein Ungeheuer, überlegte er. Eine feuchte, finstere Drachenhöhle. Auch wenn diese Kreatur ein Teil von ihm war, fiel es ihm schwerer als den meisten Menschen, eine Beziehung zu diesem Wesen aufzubauen. Dennoch. Im Augenblick schätzte er die Gewissheit, dass sein monströser Beschützer ganz in der Nähe war, um einzugreifen, sollte es gefährlich werden. Mehr als seinen Begleitern, die zu den fähigsten Kriegern seiner Einheit gehörten, vertraute er auf die Krallen und Zähne von Yiran, die ihm mehr als einmal das Leben gerettet hatten.
„Andrasch!“, knurrte der Akkato, als der Mensch und dessen Kameraden in den Schein der Schwebeleuchter traten. „Wir haben mitgebracht, was du wolltest.“ Er öffnete eine der Kisten, in der sich Gewehre und Pistolen befanden. „Die Munition ist natürlich auch dabei. Und das Risiko, dass ich bei der ganzen Sache eingehe, schwebt über unseren Köpfen.“
Das Joru Kabara das Offensichtliche so betonte, verärgerte Andracek. Genauer gesagt rief es Besorgnis in ihm hervor. „Haben wir darüber nicht eingehend verhandelt?“
Der Akkato warf einen geflissentlichen Blick auf den Inhalt der Behälter, die die Menschen vor seine Füsse gestellt und geöffnet hatten. Im Licht der Lampen glänzten die pechschwarze Gothrekschuppen, mit denen sie gefüllt waren. „Ich möchte nachverhandeln.“
Genau das hatte Andracek befürchtet. „Wir hatten uns geeinigt.“
Der Pferdekopf schnaubte verächtlich. „Ich frage mich, was dir deine Ideale wert sind.“
„Das kannst du getrost meine Sorge sein lassen.“
„Womöglich gibt es andere, die ihren Zielen weit größeren Wert beimessen.“
Einer von Andraceks Begleitern drängte sich an ihm vorbei. „Du verrätst deine eigenen Leute und wagst es uns zu belehren?“
Andracek hob beschwichtigend die Hand. „Wir wollen nicht ermitteln, wer von uns die besseren Ideale hat. Hier geht es nur ums Geschäft.“
„Das ist die Sprache, die jeder in der Galaxis versteht“, sagte Joru Kabara. „Sollte Euch eure Flucht von der Durana gelingen, müsst ihr lernen sie zu sprechen. Gewöhnt euch schon mal dran.“
„Das wird uns leichter fallen als Sie vielleicht denken.“ Dawid Andracek verschränkte die Arme vor der Brust. „Wir haben natürlich einen großen Vorrat an Gothrekschuppen, wenn es das ist, was du möchtest. Du willst also mehr als ausgemacht? Kein Problem. Ich werde mich darum kümmern.“
Der Akkato zeigte sich unbeeindruckt.
„Auch Fangzähne haben wir, die seltener sind“, bot Andracek an. „Hier und da auch etwas Edelmetall, dass die Kameraden aufgesammelt haben und an Bord schmuggeln konnten.“
„Diamanten“, unterbrach der Waffenschieber. „Kachu. Oponi-Diamanten.“
„Wir haben so etwas nicht.“
Kabara trat so nahe an den Menschen heran, dass dieser zu ihm aufsehen musste. „Ich weiss, dass ihr sie habt.“
Andracek besaß keinen einzigen Edelstein. Geschweige denn, einen Diamanten aus Oponiproduktion. Er wusste auch nicht, wer solche Steine besitzen konnte. Von den Oponi hörte man ab und zu, aber man begegnete ihnen nie. „Du verlangst einen Preis, den wir nicht zahlen können.“
„Du musst nur ein wenig mehr Einsatz zeigen. Schließlich tue ich das ja auch. Und ich brauche etwas, das mein Gewissen beruhigt.“
„Was soll das heißen?“
„Die Loyalität zu meinen Vorgesetzten ist nicht so leicht auszulöschen. Ich fühle mich noch immer verpflichtet. Aber ich bin auch gläubig. Ich sehe Euer Auftauchen, als den Fingerzeig Otayns. Und den Neuen Zweig als einen richtigen Weg. Als einen Pfad, von Otayn für eure und unsere Rasse verfügt. Du siehst also, in was für einem Zwiespalt ich mich befinde.“
„Und dieser Zwiespalt muss mit gepresstem Kohlenstoff gefüllt werden.“
Der Akkato grinste breit.
Andracek grinste zurück. „Unsere Spezies sind gar nicht so verschieden. Wir werden die “Sprache“, von der Sie geredet haben gut zu sprechen wissen.“
„Wir nehmen die Waffen wieder mit.“ Kabara schloss die Kiste. „Wenn ihr die Diamanten habt, kommen wir bestimmt ins Geschäft.“
Andracek zog eine kleine Pistole aus der Innentasche seiner Jacke. „Ich kann nicht zulassen, dass du mit unseren Waffen verschwindest.“
„Euren Waffen?“
„Du hast die Ware gebracht. Die Bezahlung ist hier. Der Deal ist damit erledigt, oder willst du einen Beleg?“ Andracek hoffte insgeheim, dass Yiran aus einer dunklen Ecke hervorspringen und dem Akkato an die Gurgel gehen würde. Aber der Gothrek rührte sich nicht. Auch die Emotionen des Splinters vermochte er nicht wahrzunehmen.
Kabara gab sich gleichgültig. „Was soll das werden? Möchtest du Probleme mit den Greifern bekommen?“
Bei den Greifern handelte es sich um Kommissare. Menschen und Akkato gehörten dieser Einheit an. Ausgerüstet mit weitreichenden Befugnissen und ohne Skrupel, ermittelten sie bei Kapitalverbrechen.
„Die Probleme unter der Besatzung haben zugenommen“, bemerkte Andracek. „Die Ermittler kommen kaum noch mit der Arbeit nach. Du wärst nur ein Fall von Vielen.“
Kabara ging mit geballten Fäusten auf Andracek zu, als der Schuss fiel. Der Akkato sank mit ausdruckslosem Gesicht zu Boden und noch ehe seine Begleiter reagieren konnten fiel eine Horde Gothreks über sie her. Das Gemetzel dauerte nur ein paar Sekunden, dann lagen vier weitere tote Akkato vor Andraceks Füssen.
Eine Frau in Andraceks Alter, mit kurzen grauen Haaren, stellte sich an seine Seite. Angela Brady. Sie betrachtete die Szene eine Weile und scheuchte ihren Splinter zurück ins Dunkel. „Das geht vielleicht als Notwehr durch“, meinte sie mit gelassenem Tonfall. „Aber für dich sieht es nicht gut aus.“
Andracek konnte nicht widersprechen. „Ihr hängt da alle mit drin“, konterte er. „Sammelt die Knarren ein und bringt sie ins Versteck.“
„Was machen wir mit den Leichen?“
„Vorschläge?“
„Ich kenne da einen Bereich. Wabenkammer nenne ich ihn. Da ist es kalt und es sieht nicht so aus, als würde da in den nächsten Jahren mal was eingebaut werden.“
Dawid Andracek bedauerte den Vorfall. Warum der Akkato plötzlich mit unerfüllbaren Forderungen aufwartete, erschien ihm rätselhaft, widersprüchlich. Durch Kabaras Hilfe strotzte das Waffenarsenal der Truppe, die Andracek befehligte, vor Waffen und Munition. Die vielen Transaktionen liefen reibungslos und es hätte noch eine ganze Zeit so weitergehen können. Es grenzte an ein Wunder, dass ihnen noch niemand auf die Schliche gekommen war. Mehr als einmal beschlich Andracek der Verdacht, dass jemand seine schützende Hand über die Vorgänge hielt. Konnte es sein, dass Kabara plötzlich kalte Füße bekommen hatte, sich noch einen fetten Fisch an Land ziehen und aus dem Staub machen wollte, ehe die Angelegenheit aufflog? Mit einem Mal fühlte sich Andracek beobachtet. Ein Gefühl der Unsicherheit überkam ihn.
„Wir werden bald handeln müssen“, kam es unvermittelt über seine Lippen. „Vielleicht schneller als uns lieb sein kann.“
Angela seufzte. „Wir sind noch nicht so weit“, warf sie ein. „Die anderen Parteien machen mir Sorgen. Die Verhandlungen. Die sind ein Witz. Und alleine losschlagen? Das wäre doch Wahnsinn.“
„Dann müssen wir die Verhandlungen eben intensivieren.“ Andracek schwindelte es angesichts der Aufgabe, Horden von Meuterern zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. Aber es gab keinen anderen Weg. Alle Gruppen, die sich gegen die Akkato Wenden und die Durana unter Kontrolle bringen wollten, mussten sich unter einem Banner vereinen.
„Soll ich Unterhändler schicken?“
„Ja. Je schneller desto besser.“

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Geheimprojekt (Arbeitstitel: HYPER ORBIS – Der Held)

Hier ein unektorierter Auszug aus einem Geheimprojekt.
 
Der Held
 
Thomas Weadon war das perfekte Abbild eines idealistischen Revolutionärs. Stünde ein Autor vor der Herausforderung einen Helden ohne Fehl und Tadel zu erschaffen, Thomas Weadon wäre die Referenzmarke, für eine solche Schöpfung. Hochgewachsen, mit der muskulösen Statur eines Kriegers. Die kantigen Gesichtszüge unterstrichen einen zielstrebigen, eisernen Willen, wobei ein kaum wahrnehmbares Lächeln seine Mundwinkel umspielte. Eine Andeutung, dass er weder Tod noch Teufel fürchtete. Dem Blick seiner blauen Augen hielt kaum jemand lange stand. Er erinnerte an den eines jagenden Tigers und ließ jeden erschauern, den er ins Visier genommen hatte.
Als Kopf der Ganimed Einheit, die zu den gefürchtetsten und effektivsten revolutionären Gruppen zählte, leitete er Operationen gegen alle, die nach seiner Weltsicht nichts weiter als Ausbeuter und Parasiten waren. Unter den Militärexperten, die die meisten Firmen und Unternehmen berieten, galt Weadons kleine Armee als die gefährlichste Terrorgruppe. Thomas Weadon wusste das und genoss den Ruf, den er hatte. Gewissensbisse kannte er bislang nicht, denn seine Unternehmungen zeugten von perfekter Planung, sodass niemand zu Schaden kam, der das nicht auch verdiente.
Gerade las er die Schlagzeile der News Plattform Interplan – Networks, die seine letzte Operation als das geniale Glanzstück eines kriminellen Geistes bezeichnete.
„Was hältst du davon?“, fragte er Janina, die gerade sein Quartier betrat.
Janina gehörte zu den Kampfgefährten, die am längsten bei ihm waren. Die blonde Frau mit den großen grünen Augen trug die goldenen Insignien einer Brigadeleiterin auf den Schulterklappen. Drei Sterne, mit roten Edelsteinen im Zentrum. Der olivgrüne Kampfanzug stand ihr hervorragend und schmeichelte ihrer Figur. Auch sie entsprach der Idealvorstellung einer Kämpferin und stand ihrem Anführer auch in seiner Weltanschauung in nichts nach. Die Martian – Vogue hatte Weadon und Janina Baker als das Traumpaar des Terrors bezeichnet. Und eine Kolumnistin, desselben Blattes verstieg sich sogar zu der Aussage, dass der Terror durch dieses Paar ein erotisches Lächeln zeigte.
„Eine Glanzleistung“, lobte Janina. „Was nicht anders zu erwarten war. Wir steigern uns mit jeder Mission.“
Ihre Stimme besaß etwas Raues. Ein Timbre, das Thomas Weadon die Nackenhaare aufstellte. Das Einzige auf der Welt, was bei ihm eine Gänsehaut verursachte.
„Der Artikel erwähnt nicht, wie hart wir das Konsortium getroffen haben.“
„Jeder der genügend Verstand hat, wird zwischen den Zeilen die Wahrheit finden.“
„Genügend Verstand ist nicht jedermanns Sache.“
„Um das wettzumachen, gibt es eben die großen Buchstaben. Die stanzen jedem Idioten die Bedeutung der Sache ins Hirn, ohne dass er sich zu sehr damit befassen muss.“
„Ich bin gepannt, wie viele sich uns nach dieser Sache bei uns melden werden.“
Rosalie Bancroft schien das Eigenlob der Beiden nicht länger ertragen zu können. Sie wirbelte in ihrem Drehstuhl-Ei herum, das sie bislang den Blicken Janinas verborgen hatte.
„Wenn ich nicht an die Daten gekommen wäre“, meinte sie ärgerlich, „hätten wir keine so große Schlagzeile bekommen. Ohne meine Arbeit wäre das Ganze nur ein kleiner Raubzug gewesen. Eine Randnotiz, nichts weiter.“
Rosalie Bancroft war körperlich das genaue Gegenteil von Janina Baker. Klein, untersetzt, mit viel zu großen, hängenden Brüsten, die ihre Uniform unvorteilhaft ausbeulten. Das dünne, rote Haar hing in Strähnen um das rundliche Gesicht herab und sah immer irgendwie feucht und fettig aus. Blasse Haut mit Sommersprossen, dünne Lippen. Lediglich die strahlend blauen Augen, eingerahmt von langen, dunklen Wimpern, stachen angenehm hervor. Die Augen waren so außergewöhnlich schön, dass irgendwer in der Truppe scherzhaft behauptete, die “Hexe“ hätte eine Fee ermordet und ihr die Augen gestohlen. Rosalie “The Witch“ nannte man sie seither. Sie hatte nichts dagegen und sah diesen Namen als Respektbezeugung an, wie sie Thomas einmal anvertraut hatte. Er klang wie gemacht für jemanden, mit dem man sich besser nicht anlegte. Mit ihrem wachen, scharfen Verstand, war “The Witch“ ein unentbehrlicher Teil des Kommandostabes der Ganimed Brigade. Ein besser informierter Journalist hätte daher nicht nur Wheedons und Bakers Rolle in der Führungsriege gesehen, sondern auch Rosalie Bancroft berücksichtigt. Es war falsch vom Führungsstab der Ganimed Brigade von einem Traumpaar des Terrors zu sprechen, den es handelte sich genau genommen um eine Menage-a-Trois des Grauens.
 
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