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Auf www.allanjstark.com geht es wie gewohnt weiter, mit Neuigkeiten, Tipps und Anregungen zum Thema Phantastik.

Grüße 

Euer Allan/Andy

The Book of Boba Fett – ein Resümee.

German

Was gibt es über Star Wars: Das Buch von Boba Fett (The Book of Boba Fett) zu sagen?

Bin ich enttäuscht?

Ich bin anfänglich sehr offen an die ganze Serie herangegangen. Die ersten beiden Folgen hatten alles, was ich von Star Wars erwarte. Tolle Bilder, das typische Star Wars Setting und rasante Action. Allerdings hat sich das Bild inzwischen ein wenig gewandelt. Warum? Für Star Wars, beziehungsweise für George Lucas waren Western und Samurai Filme immer das Vorbild. Wichtig für die Charaktere und für die Geschichten, die sich im Star Wars-Universum abspielen. Diese Vorbilder zeichneten sich immer durch kantige unangepasste Helden oder Antihelden aus. Hartgesottene Typen, die niemandem einen Gefallen taten, oder nur dann, wenn sie davon profitierten. Während des Handlungsverlaufes machten die diversen Protagonisten oft eine Wandlung durch. Das geschah in angemessenem und glaubwürdigem Tempo. Und selbst wenn sie keine Läuterung erfuhren, war es gute Unterhaltung, die ohne plakative Botschaft auskam. Was zählt, ist die Glaubwürdigkeit, mit der sich die Charaktere in ihrem Biotop bewegen.

Was macht mir Spass?

Ich ziehe durchaus meinen Spaß daraus, diesen eher unangenehmen Zeitgenossen als Voyeur bei ihren Spielchen zuzusehen. Ich tauche gerne mit ihnen in eine Welt ab, in der es vor Schurken nur so wimmelt. Und wenn der Held kein Engel ist, wen soll das schon kümmern? Mich nicht. Solange er nur interessant und schillernd ist.

Boba Fett bewegt sich in einer kriminellen Gesellschaft und kein Drehbuchautor sollte versuchen, ihn in die Rolle des Friedensengels zu drängen. Alle Himmel! Er ist kein Ghandi. Und wenn er schon eine Läuterung erfahren soll, warum fängt das schon zu Beginn der Serie an. Er hätte sich gerne etwas länger gegen diese Wandlung wehren können. Das hätte eine schöne Spannung erzeugt, die man mit einer Prise Humor erzählen könnte.

Eine Täuschung?

Im Teaser, in dem Boba Fett Bib Fortuna einfach mal so vom Thron blastert, erhielt ich den Eindruck eine kompromisslose Serie mit dunkleren Tönen zu bekommen. Eine erwachsenere Geschichte. Eine Serie, die das Milieu einer gesetzlosen Unterwelt perfekt beschreibt, ohne irgendetwas zu beschönigen.
Ok. Es sind noch drei Folgen, die die Sache noch herumbiegen können. Ich hoffe also, dass die Protagonisten noch irgendwie ihre Fasson finden, in der sie glaubwürdiger oder stimmiger wirken.



English

What is there to say about Star Wars: The Book of Boba Fett?

Am I disappointed?

I initially approached the whole series with a very open mind. The first two episodes had everything I expect from Star Wars. Great pictures, the typical Star Wars setting and fast-paced action. However, the picture has changed a bit in the meantime. Why? For Star Wars, respectively for George Lucas, Western and Samurai movies were always the model. Important for the characters and for the stories that take place in the Star Wars universe. These role models were always characterized by edgy, non-conformist heroes or antiheroes. Hard-boiled types who did no one any favors, or only when they benefited. During the course of the plot, the various protagonists often underwent a transformation. This happened at an appropriate and believable pace. And even when they didn’t undergo any purification, it was good entertainment that got by without a striking message. What counts is the credibility with which the characters move in their biotope.

What am I enjoying?

I definitely derive my enjoyment from watching these rather unpleasant contemporaries play their games as a voyeur. I enjoy diving with them into a world teeming with villains. And if the hero is no angel, who cares? Not me. As long as he’s interesting and dazzling.

Boba Fett moves in a criminal society and no screenwriter should try to push him into the role of the angel of peace. All heavens! He’s no Ghandi. And if he’s going to undergo a purification, why does it start at the beginning of the series. He could have happily resisted this transformation a little longer. That would have created a nice tension that could be told with a touch of humor.

A deception?

In the teaser, with Boba Fett just blasting Bib Fortuna off the throne, I got the impression of getting an uncompromising series with darker tones. A more adult story. A series that perfectly describes the milieu of a lawless underworld without glossing over anything.
Ok. There are still three episodes left to bend things around. So I hope that somehow the protagonists will still find their likeness in which they seem more believable or coherent.

Schlechte Kritik? Wie muss ich reagieren?

German – English

Affen als Kunstkritiker – Neue Pinakothek München – Apes as Art-Critics (Neue Pinakothek Munich)

Dinge die ein Autor erwägen sollte, wenn sich die schlechte Kritik häuft. Sich ein anderes Hobby suchen oder einen guten Lektor leisten. Da ich das Gefühl habe, dass Letzteres für die Überzeugungstäter nicht in Frage kommt (bedeutet es doch sich ernster Kritik auszusetzen) wird man sich wohl noch sehr lange über die verzweifelten Werbepostings amüsieren, wundern oder ärgern, die beinahe stündlich auf Facebook oder Twitter in den Äther gesendet werden.

Werbung hilft – nicht

Um eines klarzustellen: Werbung ist notwendig! Aber Schrott wird nicht besser, auch wenn man ihn unentwegt anpreist. Um nicht unglaubwürdig zu sein, habe ich mir ein Buch geleistet, dass im Eigenverlag und – wie ich zuerst vermuten und später erfahren konnte – ohne jegliche Einflussnahme kompetenter Testleser oder Lektoren zustande gekommen war. Lustige Dialoge, klischeehafte Protagonisten, vorhersehbare Handlungsabläufe, Wortwiederholungen und absonderliche Wendungen, die keinerlei Sinn ergaben und später auch keine Berücksichtigung im Lauf der wild dahingaloppierenden Geschichte fand, durfte ich bei der Erkundung dieses neuen Fantasy Kosmos erleben. Zum Lachen, wenn es nur nicht so Bierernst gemeint wäre.
Das hat mich letztendlich dazu veranlasst meinen Senf dazuzugeben. Denn – wen zitiere ich hier eigentlich ? – „Das Leben ist zu kurz um sie mit schlechten Büchern zu verbringen.“

Ein paar Ratschläge

Hier einige Tipps, die nur für den normalbegabten Schreiberling gelten. Supertalente unter den Autoren haben das nicht nötig. Die finden ihren Weg in den Olymp der Schriftsteller, ganz ohne die die Klugscheisserei von Leuten wie mir.

1. Leistet euch einen Lektor!
Wenn jemand sagt, das sei zu teuer, dann ist sein Geschreibsel offenbar auch keinen Cent wert. Wenn er meint er wisse schon alles über Stil, Rechtschreibung und Textgestaltung, wird ihn die Zusammenarbeit mit einem Lektor schnell auf den Boden der Tatsachen zurückführen und ihm helfen sein Talent realistisch zu bewerten. Wer das schafft hat schon einen grossen und richtigen Schritt gewagt.

2. Kritik annehmen.
Daran hapert es wohl am meisten. Betrachtet der Autor seine Ergüsse doch als den Nektar und das Ambrosia seines bewegten Geistes, die über alle Zweifel erhaben sein müssen und deren göttliche Schmackhaftigkeit jeder Leser kritiklos anzuerkennen hat.
Wer sich berechtigter Kritik stellen kann und sie beim Schreiben berücksichtigt, hat den Pfad der Weisheit betreten.

3. Verlag suchen.
Eigenverleger werden jetzt bestimmt aufschreien. Ich habe auch nichts gegen Eigenverleger. Ist ne tolle Sache, wenn es funktioniert. In der Regel haben die Autoren jedoch nicht genügend Zeit sich um das Geschäftliche zu kümmern. Ich jedenfalls kann das nicht. Ein Verlag (ein guter Verlag) macht Werbung, organisiert, kennt sich auf dem Markt aus, ermittelt Trends, bedient Ebook-Plattformen und hat – vor allem – einen Leserstamm und nützliche Kontakte zu Bloggern, Lesekreisen, etc. Wer plant einen Eigenverlag aufzubauen, wird sich mit all diesem Beiwerk beschäftigen müssen, was Zeit und Energie in Anspruch nimmt, die dann für das Schreiben abgeht.

 

HOW TO REACT ON BAD CRITICS

ENGLISH

Things an author should consider, if more negative criticism rises. Finding another hobby or getting a good editor. Since I have the feeling that the latter is out of the question for those with conviction (after all, it means exposing oneself to serious criticism), one will probably be amused, surprised or annoyed for a very long time to come by the desperate advertising postings that are sent into the ether on Facebook or Twitter almost every hour.

Advertising will help – not

Let’s get one thing straight: Advertising is necessary! But junk doesn’t get any better, even if you advertise it incessantly. And in order not to be untrustworthy, I afforded a book that was self-published and – as I first suspected and later learned – without any influence from competent test readers or editors. There appear Funny dialogues, clichéd protagonists, predictable plots, repetition of words. Outlandish twists came up that made no sense and later found no consideration in the course of the wildly galloping story, i was allowed to experience in the exploration of this new fantasy cosmos. Laughable, if only it wasn’t meant to be serious like hell. With a wise editor this work could be a very funny Satire.
That’s what finally prompted me to add my two cents. Because – who am I actually quoting here ? – “Life is too short to spend it reading bad books.”

A few pieces of advice

Here are some tips that apply only to the normally gifted scribbler. Super talented writers don’t need this. They will find their way to the Olympus of writers, without the smart-ass attitude of people like me.

  1. hire an editor!
    If someone says it’s too expensive, then his writing obviously isn’t worth a dime either. If he thinks he already knows everything about style, spelling, and copywriting, working with an editor will quickly bring him back down to earth and help him evaluate his talent realistically. If you can do that, you’ve already taken a big and right step.
  2. accept criticism.
    This is probably the most difficult part. The author regards his outpourings as the nectar and ambrosia of his moving spirit, which must be beyond all doubt and whose divine palatability every reader must acknowledge without criticism.
    He who can face justified criticism and take it into account in his writing has entered the path of wisdom.
  3. seek for publishers.
    Self-publishers are bound to cry out now. I have nothing against self-publishers. It’s a great thing when it works. But usually authors don’t have enough time to take care of business. I for one can’t. A publisher (a good publisher) advertises, organizes, knows the market, identifies trends, serves ebook platforms and – most importantly – has a reader base and useful contacts with bloggers, reading groups, etc. Anyone planning to set up a self-publishing company will have to deal with all this ancillary work, which takes up time and energy that then goes into writing.

So much for my experience.

Meine Neue Seite!

       

German:

Warum habe ich neben den Seiten YoungArts und Nomads Legacy nun diese neue Seite erstellt? www.allanjstark.com Hauptsächlich deshalb, weil ich sie unmittelbar mit meinem Autorennamen verbinden kann. Hier widme ich mich nur meiner schriftstellerischen Arbeit und der Vermarktung meiner Romane. Ich bin zudem noch als Illustrator beschäftigt, was mitunter zu Missverständnissen geführt hat. Um nun klarzustellen, dass meine Haupttätigkeit das Verfassen von Romanen ist, habe ich mich entschlossen die Themen voneinander zu trennen. Auf www.allanjstark.com findet ihr nun ausschließlich Informationen zu meinen Romanen und den Motiven, die mich antreiben, mein Leben als Autor zu bestreiten.

English:

Why have I now created this page in addition to the YoungArts and Nomads Legacy pages? Mainly because I can connect it directly with my author name. Here I dedicate myself only to my writing work and the marketing of my novels. I also work as an illustrator, which has sometimes led to misunderstandings. To make it clear that my main activity is writing novels, I have decided to separate the topics. On www.allanjstark.com you will now only find information about my novels and the motives that drive me to make a living as an author.

Book of Boba Fett: Episode 2 Breakdown

 

 

 

 

The Book of Boba Fett

…macht, in meinen Augen, vieles richtig. Man scheint den Machern viel künstlerischen Freiraum zu geben und weniger daran interessiert zu sein, auf plakative Weise eine gesellschaftliche Botschaft zu vermitteln. Eine ethische Message deutet der Zuschauer ohnehin so, wie er kulturell und sozial geprägt ist. Zumindest ist der Held ist kein Bösewicht, dem alle Regeln gleichgültig sind. Er erfüllt die Kriterien eines Antihelden, der seinen eigenen Moralkodex besitzt und dessen Hauptziel es ist, in einer harschen Welt zu überleben. Natürlich werden hier und da gewisse Werte vermittelt. Schließlich sind die Autoren und Regisseure keine Psychopaten – hoffe ich zumidest. Daher findet Fett zunächst Anerkennung, Respekt und später gewiss auch Freundschaft unter den Tusken, die ihn zunächst als Sklaven halten, der für sie nach Wasser gräbt. Eigentlich eine klassische Erzählung, in welcher der Held erst durch die Hölle gehen muss, um die Aufmerksamkeit und das Interesse des Zusehers zu gewinnen. Die Geschichte ist in groben Zügen absehbar, was sie, Dank des Settings und der möglichen Abzweigungen, die sie noch gehen mag, nicht uninteressant macht. Wie gewohnt, bereichern zahllose fanatsievolle Details den Star Wars Kosmos, was  die Handlung um den Aufstieg des einstigen Kopfgeldjägers zum einflussreichen Gangsterboss,  großen Schauwert verleiht.

Das Konzept der Serie besitzt nicht den geschliffenen Stil von The Mandalorian. Ich nehme an, dass dies beabsichtigt ist, da sich die Reihe stark an die Italowestern der 60er und 70er anlehnt. Ein aspekt, der Boba Fett umso spannender macht.

Zu erwähnen bleibt auch das ungewöhnliche und eingängige musikalische Thema der Serie, von Ludwig Göranson, der sich offenbar mehr und mehr in seine Arbeit als Filmkomponist einfindet.

Wie immer finde ich etliche Anregungen für NOMADS – meine eigene Spaceopera Reihe – die natürlich nur deswegen existiert, weil ich mit zehn Jahren (1978) Krieg der Sterne gesehen hatte. Ich bin sehr dankbar, dass ich in einer Zeit Lebe, in der Star Wars ein beeindruckendes Revival erlebt.

Ein fröhliches, glückseeliges und erfolgreiches neues Jahr 2022

Ich hoffe es wird für uns alle ein besseres Jahr, als die vergangenen Zwei. Die Situation verlangt uns viel ab. Ein kleines Virus, mit großem Effekt. Bedeutet der Umgkehrschluss, dass es bei größeren Unglück kleinere Probleme geben wird? Der Einschlag eines 10km Asteroiden eventuell?

Ok. Spass beiseite. Man soll den Teufel nicht an die Wand malen.

Zumindest geht es mit dem Schreiben an NOMADS gut weiter. Allerdings gab es auch coronabedingte Probleme, die mir das Verfassen meiner Texte schwergemacht haben. Weniger mit dem Schreiben ansich, als vielmehr mit den Begleitumständen. So war der Zugang, zu meinem Lieblicngscafe, wo ich mich oft zur Textkomposition zurückziehe, nicht uneingeschränkt möglich.

Wie auch immer. NOMADS 12 nähert sich seiner Vollendung und wird in den nächsten 2 Monaten erhältlich sein.

Auch Mexico!

Meine englischen Übersetzungen der NOMADS Reihe finden weltweit anklang. Meine Leserschaft teilt sich auf in 43% deutschsprachige Leser und 57% englischsprachige, bzw. internationale Leser. Mexico ist mit 13% bei den Internationalen Lesern dabei.

Ich freue mich sehr.

Star Wars – Meine Liebe / Star Wars – my love

Als ich Star Wars 1978 in einem deutschen Kleinstadtkino sah, wusste ich sofort, wohin sich mein Leben bewegen würde. Mir wurde gegenwärtig, dass es eine Welt jenseits unserer Realität gibt. Die Welt der Fantasie. Eine lebendige, gewaltige und gefähliche Welt, die den kreativen Geist aus den konservativen Bahnen wirft und ihn auf unsichere, künstlerische Wege führt. Dem Schreiben konnte ich als Schüler bis zu diesem Zeitpunkt nichts abgewinnen. Nun aber sah ich darin eine Möglichkeit meine überbordende Vorstellungskraft auf Papier zu bannen und sie anderen näherzubringen. Schreiben wurde von einer lästigen und anstrengenen Prozedur zu einem grandiosen und schier übernatürlichen Mittel, fantastische Abenteuer zum Leben zu erwecken. Neben einigen begeisterten Lesern meiner ersten Geschichten, die ich im alter von 11 Jahren schrieb, erntete ich von bodenstänigeren Zeitgenossen besorgte Kommentare, und prophetische Vorhersagen über ein unstetes, brotloses und skandalöses Leben als Künstler. Zudem schwebte mir jenerzeit auch vor, mich in der Filmbranche zu betätigen. Ein Vorhaben, dass in meiner Familie keinerlei Unterstützung fand. Wie auch immer. Ich beschloss meine eigenen Geschichten zu schreiben und anstatt einer Kinoleinwand wählte ich die Seiten von Büchern, um meiner Fantasie Ausdruck zu verleihen. Inzwischen habe ich 11 Bücher in der NOMADS Serie, 4 Romane in der NOMADS LEGACY Reihe und 5 Legacy Kurzgeschichten, die im selben Kosmos spielen. In dieser Spaceopera folge ich dem Muster, das ich in Star Wars kennengelernt habe. Die klassische Heldenreise, welche alle Protagonisten in die tiefsten Abgründe und zu den höchsten Triumphen führt. Es macht Spass immer neue Welten und Schauplätze zu erschaffen, die den Leser in ein fremdes, beinahe magisches Reich entführen. Ganz besonders stolz bin ich auf den Planeten Dostra, dessen extreme Umaufbahn ihn im Winter zu Eis erstarren lässt und ihm einen Sommer beschert in dem Temperaturen herrschen, die Blei zum schmelzen bringen. In der Einsamkeit Dostras stranden die Helden und ein Überlebenskampf beginnt. Während der Winter zu ende geht und die ersten Feuerstürme als Vorboten des Sommers über den Planeten fegen, machen sich die Helden auf den beschwerlichen Weg zurück zur Basis. Es hat mir viel Freude bereitet, diese Passage zu inszenieren und die Konflikte zu beschreiben, die sich während der Reise entwickeln. Ich bin George Lucas sehr dankbar, dass er gezeigt hat, was Fantasie alles kann.

When I saw Star Wars in a small-town German movie theater in 1978, I knew immediately where my life was headed. I became aware that there was a world beyond our reality. The world of fantasy. A vivid, powerful, and dangerous world that throws the creative mind off its conservative tracks and leads it down uncertain, artistic paths. As a student, I had not been interested in writing up to that point. Now, however, I saw it as a way to capture my overflowing imagination on paper and bring it to others. Writing went from being a tedious and exhausting procedure to a terrific and almost supernatural means of bringing fantastic adventures to life. Besides some enthusiastic readers of my first stories, which I wrote at the age of 11, I received concerned comments from more down-to-earth contemporaries, and prophetic predictions about an unsteady, breadless and scandalous life as an artist. In addition, at that time I was also thinking of working in the film industry. A plan that found no support in my family. However. I decided to write my own stories and instead of a movie screen I chose the pages of books to express my imagination. I now have 11 books in the NOMADS series, 4 novels in the NOMADS LEGACY series, and 5 Legacy short stories set in the same cosmos. In this space opera, I’m following the pattern I learned in Star Wars. The classic hero’s journey, which leads all protagonists into the deepest abysses and to the highest triumphs. It’s always fun to create new worlds and settings that take the reader into a strange, almost magical realm. I am especially proud of the planet Dostra, whose extreme orbit turns it to ice in winter and gives it a summer with temperatures that melt lead. In the loneliness of Dostra, the heroes are stranded and a struggle for survival begins. As winter ends and the first firestorms sweep across the planet as harbingers of summer, the heroes make the arduous journey back to base. I enjoyed directing this passage and describing the conflicts that develop during the journey. I’m very grateful to George Lucas for showing what fantasy can do.

NOMADS LEGACY 2 – Welt in Flammen

Nomads Legacy 2
Welt in Flammen
Unruhe hat die Bewohner der Galaxis ergriffen. Das Gefühl einer undefinierbaren Bedrohung macht sich breit. Eine Angst, der sich auch Nea nicht länger entziehen kann und sie zwingt, ihr selbstgewähltes Exil auf der Hafenwelt Sculpa-Trax zu verlassen. In Morathu, einer luxuriösen Metropole auf einem der Monde von Sculpa-Trax, macht sie die Bekanntschaft von Zyrus Korren. Einem Mann, der offenbar Antworten auf viele Fragen hat, die Nea seit einiger Zeit benuruhigen. Eine schicksalhafte Begegnung, am Vorabend der Zeitenwende …

Outlanders Legacy 2 – Leseprobe:

Hier ein weterer Teil des 1. Kapitels. Das Ende wird jedoch auch hier nicht verraten.

Sam schob alle Bedenken beiseite, schloss seine Gleitvorrichtung ebenfalls um das Seil und folgte van Veyden in die Unterwelt. Das kleine Räderwerk in der Apparatur surrte, während das Tageslicht verblasste und die Kälte mit zunehmender Dunkelheit Blumfeldts Körper umschlang. Schließlich setzten seine Füße auf dem Boden auf. Sam wusste, dass die Sohlen seiner Stiefel ein buntes Mosaik berührten, dass ein antikes Schlachtengetümmel darstellte. Er stand auf dem Gesicht eines grimmigen Akkato, der mit einem mächtigen Strahlengewehr auf seine Gegner feuerte. Ukra hieß er. Ein Leibwächter Sargons, der nach der Verschwörung gegen seinen Herrn nur noch Rache und Vergeltung kannte. Jedenfalls lautete die Geschichte so, die ihm van Veyden erzählt hatte. Angeblich gab es noch etliche andere Versionen dieser Legende, doch van Veyden tat sie als verklärten, romantischen Unsinn ab. Sam hätte sie jedoch gerne gehört.
„Welchen Weg wollen wir diesmal nehmen?“, fragte van Veyden und richtete den Kegel des kleinen Scheinwerfers an seiner Mütze auf eine Reihe von Torbögen, die einen Steinwurf weit entfernt lagen.
Sam betrachtete die vielen Portale im Licht seiner Stirnlampe. Einige davon hatten sie schon öfter durchschritten, um tiefer in das unterirdische Labyrinth vorzudringen. Es gab Korridore und Treppen, die in weite Hallen, oder in Häuserschluchten führten, deren Gassen mit Trümmern gefüllt waren, als hätte sie ein Erdbeben getroffen. Sam deutete schließlich auf einen der Tunnel, den sie noch nie versucht hatten.
„Der Bürotrakt“, kommentierte der Alte.
„Was heißt das?“
„Links und rechts nichts als Türen. War bestimmt mal ein Verwaltungstrakt.“
„Nachgesehen was hinter den Türen ist?“
„Natürlich“, meinte van Veyden achselzuckend und etwas herablassend. „Räume. Räume mit altem Schrott. Uninteressant.“
„Möchte ich sehen.“
Der Korridor bot genau das Bild, das van Veyden beschrieben hatte. Abgesehen von den üblichen Verzierungen und Reliefs, unterschied sich das Bild tatsächlich kaum von dem eines Amtsgebäudes, wie man es überall finden konnte. Tür an Tür reihte sich endlos an den Wänden entlang. Viele davon waren geöffnet, die meisten jedoch verschlossen. Sam ließ es sich nicht nehmen in einigen der Zimmer nachzusehen, ob es darin spannendes zu entdecken gab, musste aber feststellen, dass sein alter Kumpel die Wahrheit gesagt hatte. Es gab darin nichts weiter als Tische und Stühle, sowie bizarre Apparaturen, die van Veyden einmal als antike Rechner bezeichnet hatte und die Sam schon kannte. Keiner davon war noch funktionsfähig.
„Wie weit bist du hier gegangen?“, wollte Sam erfahren.
„Nicht weit“, bekannte van Veyden. „Ich hatte nie vor meine Zeit zu verschwenden.“
„Sieh das als meine Abschiedstour an. Danach bist du frei zu tun, was immer du willst.“
„Als Abschiedstour hätte es bestimmt Spannenderes gegeben.“
Sam bekam jedoch seinen Willen. Van Veyden brummte zwar ab und an einen säuerlichen Kommentar, aber am ende verstummte er. Nachdem sie einige Treppen weiter abwärts gestiegen waren, erreichten eine kreisförmige Halle, von der drei große Tunnel abzweigten. Die hohen, reich verzierten Portale, stellten an sich nichts Ungewöhnliches dar, aber aus dem Mittleren der Drei leuchtete ein gelbrötlicher Lichtschimmer. Der Schein war immerhin so hell, dass die beiden Wanderer ihre Lampen abschalten konnten.
„Digger?“, fragte Sam.
Van Veyden blieb ihm die Antwort schuldig. Stattdessen zog er seine Pistole aus dem Holster. „Lass uns mal nachsehen.“
Das Licht kam aus einem weiteren Raum am Ende des Korridores, der zu beiden Seiten mit riesenhaften Statuen gesäumt war, die in dunklen Wandnieschen standen. Hybridwesen aus Insekten und Reptilien. Sie wirkten wie versteinerte Lebewesen, die jederzeit zum Leben erwachen konnten. Sam hatte sie schon öfter zu Gesicht bekommen. Sie standen hier und da an dunklen Stellen herum, nur um ahnungslose Digger zu erschrecken. Gothreks hatte van Veyden sie genannt. Sargons Soldaten. Wesen aus archaischer Vorzeit, die dem Tyrannen halfen, sein Reich aufzubauen und zu verteidigen.
Sam hörte Stimmen. Auch van Veyden schien sie vernommen zu haben und zog seine Pistole. Jemand sprach aufgeregt. Scheinbar war eine Diskussion im Gange. Blumfeldt und van Veyden wechselten einige Blicke, bevor sie weitergingen.
Sie näherten sich dem Ende des Korridores, oberhalb eines Treppenabsatzes. Es führten etwa hundertfünfzig oder zweihundert Stufen hinunter die in einen großen Platz mündeten, auf einige Leute herumstanden. Eine Gruppe von Diggern, wie man sie sich vorstellte, ausgerüstet mit allerlei schweren Gerätschaften und einem achtbeinigen Transportgeher. Sie befanden sich inmitten eines geometrischen Musters aus feurigen Linien, das sich über den gesamten Boden ausdehnte, welches von einem großen Objekt ausging, dass wie ein abstraktes Kunstwerk aussah. Das Ding begann zu vibrieren, wie ein Triebwerk, dass allmählich hochgefahren wurde.
„Die haben einen Haupttreffer gezogen“, flüsterte van Veyden, mehr zu sich selbst und starrte fassungslos auf die Szene.
Sam konnte sich zusammenreimen, was Haupttreffer in diesem Fall bedeutete, denn für gewöhnlich konnte man den Relikten keine Reaktion abgewinnen. Sie waren tot, im Gegensatz zu dieser Maschinerie, die wie ein zum Leben erwachter Drache wirkte.
Jemand schrie auf. Ein Akkato, der vor der Maschine kauerte und sich die Hände an die Schläfen presste. Ein anderer Mann schimpfte. Allem Anschein nach der Chef der Truppe. Während er seinem Ärger noch Luft machte, krachte ein Schuss, der seine Stimme übertönte. Die Energieladung sprengte ein faustgroßes Loch in den Boden vor seinen Füssen.
Van Veyden legte sich auf den Boden und widmete Sam einen grimmigen Blick, bis dieser es ihm gleichtat. Sam hörte, wie jemand einen Befehl an die Digger richtete.
„Waffen ablegen und Hände hinter den Kopf!“
Sam fiel es nicht leicht herauszufinden woher die Worte kamen. Das Echo und der anschwellende Lärm, der von der Maschine ausging, machten das fast unmöglich. Aber schließlich entdeckte er eine ganze Anzahl kaiserlicher Soldaten, die hinter einem Felsgrat aus Trümmern aus der Deckung traten. Sams Blick richtete sich auf einen Mann, der gut sichtbar auf dem Sockel einer umgestürzten Statue stand und mit seinem Gewehr auf den Anführer der Digger zielte.
„Wir müssen verschwinden“, flüsterte van Veyden und machte einen vorsichtigen Schritt rückwärts. „Jetzt gleich.“
Sam hörte den Alten, aber die Neugier befahl ihm, sich nicht von der Stelle zu bewegen.
In diesem Moment schrie der gepeinigte Akkato abermals auf. Er wurde von Krämpfen geschüttelt, während sich in der sonderlichen Maschinerie ein glühender Spalt auftat. Digger, wie Soldaten schienen gleichermaßen erstaunt über den Vorgang. Auch Sam konnte seinen Blick nicht von der Szene lösen. Lediglich van Veyden schien bereit sofort die Flucht anzutreten.
Sam beobachtete, wie sich der Spalt in der Maschine weiter öffnete. Ein Körper wurde sichtbar, der nach und nach aus der Öffnung gepresst wurde. Eine bizarre Geburt, begleitet von Erdbeben und Feuer. Die Maschinerie zischte und rumpelte, wie ein alter Dampfkessel. Lichterscheinungen geisterten wie Elmsfeuer durch die Grotte. Erst als der Körper herausglitt und dem Akkato vor die Füße fiel, kehrte Ruhe ein. Das feurige Muster auf dem Boden und die fahlen Blitze erloschen. Nur die Lampen der Digger erhellten jetzt noch die Dunkelheit. Ein Zwielicht, in dem sich das neugeborene Wesen wie ein drohender Schatten vor dem kauernden Akkato aufrichtete.
Plötzlich erhellte die Leuchtspur einer Energiesalve, die Finsternis. Sie blendete Sams Augen, während der Knall des Geschosses seine Ohren klingeln ließ. Der Schuss, den van Veyden abgefeuert hatte, traf das Wesen in die Stirn, woraufhin es leblos zusammensackte.
„Jetzt nichts wie weg hier!“, befahl der alte Digger, wandte sich um und lief davon, ohne auf Sam zu warten.
Sam Blumfeldt konnte seine Augen nicht abwenden. Es war, als betrachtete er eine Theaterbühne, auf der gerade eine Horrorszene ihr abruptes Ende gefunden hatte. Er wusste nicht was den Chef der Digger veranlasste, seine Waffe zu ziehen, während all die kaiserlichen Soldaten ihn im Visier hatten. Er kam auch nicht mehr dazu, zu beobachten was danach geschah. Sam fuhr herum und folgte van Veyden, der erstaunlich schnell davoneilte. Im selben Augenblick brach hinter ihm der unvermeidliche Kampf aus. Das Donnern von Energiegeschossen und Granaten hallte durch das Gewölbe. Sam beobachtete, wie van Veyden im Laufen etwas aus einer der Schenkeltaschen seiner Hose holte und daran herumhantierte. Der Alte warf es kurz darauf gegen eine der Wände, wo es haften blieb.
Sam geriet in Panik. Immerhin half ihm die Angst, sein Tempo zu beschleunigen und den Abstand zwischen sich und dem alten Digger zu verringern. Sie hasteten einige Stufen hinauf und erreichten einen weiteren Korridor. Sam war mit van Veyden auf gleicher Höhe, als eine Explosion den Boden erschütterte. Die folgende Druckwelle brandete glühend heiß über die Beiden hinweg und schleuderte sie wie Herbstblätter durch die Luft. Sam stieß mehrmals gegen Wände, Decke und Boden, bevor ihn die Staubschleier in Schwärze hüllten.