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Hallo an alle Abonnenten und regelmäßigen Besucher.

Da sich mein Provider außerstande sieht meine Seite zu verwalten, werde ich www.YoungArts.de demnächst vom Netz nehmen.

Auf www.allanjstark.com geht es wie gewohnt weiter, mit Neuigkeiten, Tipps und Anregungen zum Thema Phantastik.

Grüße 

Euer Allan/Andy

NOMADS – Merchandise

Auch Nomads hat Fans. Natürlich bei weitem nicht so viele wie Star Wars, aber das wird noch. Immerhin habe ich genügend Motive um damit T-Shirts und andere Sachen zu bedrucken. Tassen, Mützen, Iphone-Hüllen etc. Ich habe einen Accout bei Spreadshirt. Schaut mal rein.

Perry Rhodan Stammtisch Aftermath!

GERMAN

Wie nennt man das Resümieren auf Neudeutsch? Aftermath? Ja. Ich denke so nennt man das. Ich befinde mich also im Aftermath. Hierbei lasse ich alle Informationen Revuepassieren, die ich an diesem Abend erhielt.

Neue Pläne

Ich überlege ernsthaft, ob ich mich einer weiteren Serie widmen soll, die sich weniger mit politisch, philosophischen Fragen beschäftigt. Jedenfalls nicht zu Beginn. Mir schwebt eine Reihe von ca. 10 Romanen a 200 Seiten vor. Es geht um eine Flotte, aus acht Schiffen. Einem großen Kommandoschiff und sieben Begleitern. Sie sind im Auftrag einer nicht näher beschriebenen Macht unterwegs, um rebellierende Welten in die Knie zu zwingen. Mir schwebt ein hartgesottenes Team von ca. 10 Menschen vor, die Befehle ausführen ohne zu fragen und erst schießen, bevor sie sich Gedanken machen was sie da eigentlich machen. Im ersten Drittel kümmert die Protagonisten ihr Tun wenig, bis garnicht. Zum Ende hin treten immer größerer Spannungen auf und jeder Einzelne muss sich entscheiden.

Ok. Es ist ein absehbarer Plott. Aber die meisten Geschichten folgen den gängigen Schemata. Wichtig ist nur, sie mit Protagonisten zu erzählen, die durch ihre Zeichnung fesseln und den Leser dazu anmieren am Ball zu bleiben. Im Gegensatz zu vielen meiner Freunde, macht es mir nichts aus Teile einer Geschichte zu erfahren oder sogar ihren Ausgang. Für mich besteht das Interesse darin zu verfolgen, wie es dazu kam. Mir gefallen die inneren Konflikte einer Person. Das Setting des Charakters und wie er sich behauptet, oder ob er bricht. Ich finde es spannend einen Protagonisten mit starker religiöser Gesinnung zu erschaffen, der plötzlich mit ethischen Fragen konfrontiert wird, die seine Glaubenssätze in Frage stellen. Oder genau das Gegenteil. Ein Mensch ohne moralische Grundsätze, der nach und nach zu der Überzeugung gelangt, ohne feste Wertvorstellungen nicht überleben zu können. Diese Personen möchte ich in ein Raumschiff zusammenpferchen und auf eine Mission schicken, die sie an ihre Grenzen bringt. Etwas ähnliches bechreibe ich zwar schon in NOMADS. Aber ich hätte Spass daran, eine Story zu schreiben, die etwas radikaler mit ihren Protagonisten umgeht.

So ein Stammtisch, bei dem man sich über die gemeinsame Liebe an phantstischen Stoffe austauscht, ist wirklich inspirierend.


ENGLISH

What do you call summing up in new German? aftermath? Yes. I think that’s what it’s called. So I am in the aftermath. Here I am reviewing all the information that ihc received that evening.

New plans

I’m seriously considering devoting myself to another series that deals less with political, philosophical issues. At least not at the beginning. I have in mind a series of about 10 novels of 200 pages each. It is about a fleet of eight ships. A large command ship and seven escorts. They are on a mission for an unspecified power to bring rebellious worlds to their knees. I envision a hard-boiled team of about 10 people who follow orders without question and shoot first before thinking about what they are doing. In the first third, the protagonists care little or nothing about their actions. Towards the end, greater and greater tensions arise and each individual must make a decision.

Ok. It’s a predictable plot. But most stories follow the usual schemes. The only important thing is to tell them with protagonists who captivate by their drawing and encourage the reader to stay on the ball. Unlike many of my friends, I don’t mind learning parts of a story or even its outcome. For me, the interest is in following how it came to be. I like the inner conflicts of a character. The setting of the character and how he holds his own, or if he breaks. I find it exciting to create a protagonist with strong religious beliefs who is suddenly confronted with ethical questions that challenge his beliefs. Or just the opposite. A person without moral principles who gradually comes to the conclusion that he cannot survive without firm values. I would like to cram these people into a spaceship and send them on a mission that will push them to their limits. I already write something similar in NOMADS. But I’d have fun writing a story that’s a bit more radical with its protagonists .

Such a gathering of regulars, sharing a common love of phantasmagorical material, is truly inspiring.

Perry Rhodan Stammtisch – München

Gestern Abend besuchte ich den Perry Rhodan Stammtisch in München. Ich war dort, um mein Exemplar von “60 Jahre Perry Rhodan” abzuholen. In diesem Buch wird meine recht marginale Tätigkeit bei Perry, ab Seite 227, mit immerhin 6 Seiten gewürdigt. Eine große Ehre.

Nostalgie und Aktuelles

Neben einem guten Essen, gab es gestern Abend auch gute Konversation. Es ging um viele aktuelle und alte Themen, die das Perryversum betreffen. Projekte wie einen Spielfilm, zum Beispiel. Nun gut. Es gibt einen der “Perry Rhodan – SOS aus dem Weltrall“ heisst. Er sorgt stets für Gesprächstoff und irgendwie versuchen die Fans das Werk für sich einzuordnen. Die Bandbreite reicht von Zorn über Scham, bis hin zur Begeisterung für Meister-Trash. Immerhin- es gibt einen Film! Es soll danach noch diverse Ansätze zu weiteren cineastischen Vorhaben gegeben haben, die jedoch nie verwirklicht wurden. Dieser Umstand wurde von den Fans zum Teil beklagt, zu Teil bgrüsst. Die eine Fraktion stellt Perry Rhodan in die rein literarische Ecke, die Andere sieht durchaus eine Zukunft für den Weltraumhelden auf der Leinwand. Ich erfuhr eine Menge spannender Details, um ein steckenweise verwirklichtes Projekt, das sich um Atlan dreht und auf Youtube zu bewundern ist.

Hier ein kleiner Trailer. Mehr ist auf Youtube zu sehen. Scheint ein ambitioniertes Projekt gewesen zu sein.

Viele andere Themen

Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass sich das Fandom mit vielen anderen Franchises auseinandersetzt. Das betrifft Bücher, Filme und Serien. Daher gab es eine Vielfalt von Themen, die diskutiert wurden. Boba Fett, bzw. The Mandalorian wurde eingehend behandelt und was man sich in Bezug auf Streaming Dienste von Perry wünscht. Das Angebot an fantastischen Stoffen wächst und man befürchtet, Perry könnte abgehängt werden. Wieder ging die Diskussion um Literatur oder Film. Schließlich schwenkte das Thema wieder auf Bücher zurück. Meine Romanreihe NOMADS gefiel einigen Fans, nachdem ich erklären konnte, worum es dabei ging. Ich erfuhr von den Vorlieben der Fans für ungewöhnliche Kurzgeschichten. Auch ich konnte mit meiner Kurzgeschichte ONEYUN, Interesse erwecken, die sich einem sehr aktuellen Thema widmet.

Genug der Eigenwerbung. Nach einer eingehenden Betrachtung von Starship Troopers und der politisch fragwürdigen Einstellung des Autoren Robert A. Heinlein, folgte ein amüsanter Abstecher in einen weiteren phantastischen Kosmos. Hierbei ging es um ein Raumschiff, kommandiert von Vampiren, die andere Planeten mittels Zombie-Invasionen erobern. Ok. Nicht mein Thema. Alles in allem ein anregender Abend, mit vielen spannenden Gesprächen. Es wird wieder Zeit für eine größere Con. Garching würde mir, für den Anfang, genügen.

Dave Filoni – Ich habe ein Problem mit ihm!

 

GERMAN

Ich habe ein Problem mit dem Stil von Dave Filoni. Seine Dramaturgie ist so behäbig, dass ich mich wundere, wie sich die Story überhaupt vom Fleck bewegt. Es mag ihm ja gefallen, die Jedi Szenen ziemlich mit Pausen zu füllen, in denen sich die Darsteller überlegen, wie es weitergeht. So jedenfalls mein Empfinden. Mir kommen dabei immer die Anweisungen von George Lucas an die Schauspieler in den Sinn. Laut Samuel L. Jackson gab es nur eine Anweisung des Filmemachers “Speed it up!”. Und irgendwie mach das Sinn. Im normalen Leben spricht niemand so bedeutungsschwer, dass es ihm fast die Sprache verschlägt, oder sich übelegen muss, mit welch epischen Worten er zu antworten hat.

In Episode 6, von The Book of Boba Fett, scheinen ihm die örtlichen Gegebenheiten egal zu sein. Beziehungsweise die Perspektive der Protagonoisten. Da fragt Mando den Deputy nach dem Marschall. Der Deputy sagt der Marschall sei beschäftigt und plötzlich tritt eben jener Maschall hinter ihm ins Bild. Hat Mando den nicht gesehen? Seltsam.

Bane kommt aus der Wüste. Die Einstellung ist schon beeindruckend, aber kommt der Typ ohne Schiff oder Speeder? Zumindest sollte ein Vehikel im Hintergrund stehen und sein Auftauchen für ihn weniger anstrengender machen, oder hat er die Physionomie eines Banthas dem es Spaß macht, stundenlang über den heissen Sand zu wandern. Filoni stellt die Bildwirkung über den Sinn einer Szene, obwohl man leicht beides haben kann.

Es gibt viel filonschen Fanservice. Das mag den ein oder anderen entzücken, aber ich empfinde das lange Verweilen an eher langweiligen Orten nervig. Die Anwesenheit ikonischer Charaktere macht das nicht besser. Wenn sie nicht viel wichtiges zu sagen haben – Speed it up!


ENGLISH

I have a problem with Dave Filoni‘s style. His dramaturgy is so ponderous that I wonder how the story moves from the spot at all. He may well like to fill the Jedi scenes pretty much with pauses in wich the actors can figure out what to do next. At least that’s how I feel about it. George Lucas’ instructions to the actors always come to my mind. According to Samuel L. Jackson, there was only one instruction from the filmmaker to his actors : “Speed it up!” And somehow that makes sense. In normal life, no one speaks with an epic sense that it almost makes him lose his tongue, or have to practice with what mindful words to answer.

In Episode 6, of The Book of Boba Fett, he also doesn’t seem to care about local circumstances. Or rather, the physical perspective of the protagonists. That’s when Mando asks the deputy about the marshal. The deputy says the marshal is busy and suddenly the Maschall enters the picture behind him. Did Mando not see the guy? Strange.

Bane comes out of the desert. The setting is already impressive, but does the guy come without a ship or speeder? At least there should be a vehicle in the background to make his emergence less strenuous for him, or does he have the physionomy of a Bantha who enjoys walking for hours over hot sand. I think, that Filoni put the scenery over the sense. To connect both would be easy. So there are no excuses.

There’s a lot of Filonian fanservice. This may delight some, but I find the long lingering in rather boring places annoying. The presence of iconic characters doesn’t make it any better. If they don’t have much important to say – speed it up!