Neuer Name, neue Cover

Ich habe mich vor Kurzem entschlossen, meine OUTLANDERS – Reihe in NOMADS umzubenennen. Das schien mir passender. So macht auch der Klappentext mehr Sinn, der auf jeder Romanausgabe zu lesen sein wird.

NOMADS
So werden die Menschen von den vielen Rassen der Milchstrasse genannt. Als Überlebende und Flüchtlinge, versuchen sie sich zwischen den Kulturen der Galaxis, die von ihren Bewohnern ASGAROON genannt wird, zu behaupten. Etliche von ihnen haben es geschafft, sich in der feudalen Gesellschaft ASGAROONS einen Namen zu machen. Andere fristen ein Dasein als heimatlose Wanderer. Doch ungeachtet ihres Status, begegnet man den neuen Bewohnern ASGAROONS mit Mistrauen und Verachtung…


LOVELYBOOKS – Leserunde

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Leserunde: OUTLANDERS Sammelband 1

LESEPROBE OUTLANDERS – LEGACY 1 : Der Eiserne Planet

Neugierig blickte sie sich um. Sie lag unverkennbar in einem Zimmer auf einer Krankenstation. An der Decke über ihrem Bett spreizten sich die Greifer und Zangen eines modernen Medobots. Die Maschine wirkte wie eine riesenhafte, weiße Spinne, die auf ein Opfer lauerte. Die Scanner des Medobot registrierten ihr Erwachen. Einige Lämpchen auf einem Display begannen eine Weile hektisch zu blinken, bevor sie sich wieder beruhigten. Die Matratze, auf der Christana lag, schien mit einer Art Gel gefüllt und passte sich ihren Körperkonturen an. Christana fühlte sich sicher und geborgen, während die Erinnerung an die letzten zwei Jahre, die sie unter den Okany im Koliusssektor zugebracht hatte, in ihr Gedächtnis zurückkehrten. Erst jetzt fühlte Christana, unter welchem Druck sie gestanden hatte und wie erschöpft sie war. Eine Erschöpfung, die sie nicht allein ihren Verletzungen und der anstrengenden Hyperraumpassage verdankte, die unter Narkose erfolgt war.
„Ich hoffe wir müssen meinen Beitrag zu Ihrer Tarnung nicht als Totalverlust abrechnen“, hörte sie eine schneidend sarkastische Stimme sagen. „Das wäre mehr, als ich verschmerzen könnte.“
Sie drehte den Kopf zu Seite. Im Licht der tief stehenden Sonne leuchtete das bleiche Gesicht von Raynand Skorw noch fahler, als es ohnehin schon war.
„Ich fürchte“, antwortete Christana, „Sie werden sich damit abfinden müssen.“
Die Agentin tastete nach dem Kontrollkästchen, das am Haltegriff vor ihrem Gesicht baumelte und betätigte die Schalter, die den Teil der Matratze steuerten, der ihren Oberkörper aufrichtete. Als sie auf Augenhöhe mit dem Mann war, der die Behörde für Altertümer leitete, stand dieser auf und blickte erneut auf sie herab. Sie sah in die stechenden, hellblauen Augen des hageren Mannes, der stets eine eng anliegende, schwarze Uniform trug, die seine Gestalt mit den langen Armen und Beinen wie ein großes Insekt wirken ließ. Eine riesige, schwarze Fangheuschrecke, kam es Christana in den Sinn und schauderte. Die Augenbrauen des Behördenleiters waren buschig und so weiß wie die eines Albinos. Ebenso die langen Haare, die ihm bis auf die Schultern reichten. Er besaß scharf hervorstechenden Wangenknochen und eine markante Nase, die sich über seinem Mund wölbte. Aber sie waren nicht die einzigen, auffälligen Merkmale in seinem Gesicht. Hinter den dünnen Lippen blitzten kleine Eckzähne, die einen unvorbereiteten Gesprächspartner irritieren und einen gehörigen Schreck einjagen konnten. Die kleinen Fänge waren das Erbe seiner Oponivorfahren, die sich vor langer Zeit mit Menschen eingelassen hatten.
„Was haben Sie herausgefunden?“, drängte Skorw.
„Eine Menge“, antwortete Christana. „Aber ich sollte das besser mit dem Kaiser und meinem Vorgesetzten besprechen.“
„Arren Sandory?“ Der Behördenleiter spuckte den Namen förmlich aus. „Vertrauen Sie ihm?“
„Warum sollte ich nicht?“
„Ich frage anders.“ Seine Fangzähne blitzen. „Halten Sie ihn für kompetent.“
Christana überlegte ihre Worte.
„Also nicht“, folgerte Skorw.
„Das habe ich nicht gesagt.“
„Oh doch, das haben Sie. Sehr deutlich sogar.“
Christana versuchte ihre Verlegenheit zu überspielen. „Er gilt als ein nüchterner Betrachter.“
Raynand Skorws Mine blieb versteinert. Nur seine Lippen bewegten sich. „Werden Sie präziser.“
„Ich bin lediglich der Meinung, dass er einen unverstellten Blick für die Dinge hat. Er ist ein Mann der Fakten.“
„Und ich nicht?“
„Das habe ich nicht gesagt.“
„Sie verwenden viel Zeit darauf, etwas nicht zu sagen, stelle ich fest. Und außerdem wiederholen Sie sich.“
Der Mann machte sie nervös. Er war zweifellos niemand, den man sich als Gegner wünschte. „Ich meine, er ist leidenschaftslos und hat eine andere Sichtweise als Sie, oder der Kaiser.“
„Und welche Sichtweise wäre das?“
„Eine Nüchterne.“
Skorw studierte jede Regung auf Christanas Gesicht. „Die nüchterne Sichtweise. Wie sieht die aus. Wie ist das, wenn man ganz ohne Leidenschaft ist? Erleuchten Sie mich.“
Die Agentin kam nicht dazu, ihre Antwort zu formulieren. Raynand Skorw trat näher heran und überragte sie, wie ein drohender, schwarzer Schatten.
„Besagt sie, wir sollten alle Erkenntnisse ignorieren und versuchen, der Meinung eines Bürokraten zu entsprechen?“, fuhr er fort und seine Stimme verriet den unterdrückten Zorn. „Jemanden, dessen Fantasie so großen Beschränkungen unterliegt, dass er unfähig ist Folgerungen zu ziehen, die von gewohnten Pfaden abweichen? Ich könnte das auch Feigheit nennen, was dann als Charakterschwäche noch erschwerend hinzukäme.“
„Ich will nur sicher sein, nicht zu viel in eine Sache hinein zu interpretieren.“
„Ihre Antwort implementiert, dass Sie mehr erlebt haben, als ihr Verstand zu akzeptieren bereit ist. An Mut mangelt es Ihnen jedenfalls nicht.“
Christana musste zugeben, dass er richtig gefolgert hatte. Der Verstand blendet Fakten aus, die nicht zum Weltbild seines Besitzers passen. Womöglich ein Schutzmechanismus, der einen davor bewahrte verrückt zu werden. Skorw, besaß offenbar genügend Fantasie, um sich in Christanas Gedankenwelt hineinzuversetzen und die Zweifel nachzuvollziehen, die ihre Realität bedrohten.


AXARABOR Produktion – Update (Leseprobe)

Im Herzen der Finsternis

Kapitel 1

Der Planet Quora zeigte sich als eine graue Perle, eingehüllt in rötliche, protoplanetare Nebel. Die Dschungelwelt lag im Licht von Arja eines jungen Sternes, der den vagabundierenden Planeten vor millionen Jahren eingefangen und in die Scheibe von rotierenden Staubwolken gezwungen hatte, die ihn umgaben. In vielen tausend Jahren würde Quora etliche neue Geschwister bekommen und doch ewig das Findelkind von Arja bleiben.
Mit all ihrer jugendlichen Kraft durchdrang Arjas Energie den purpurnen Dunstozean, der Quora umgab. Das diffuse Licht fiel durch die feuchte Atmosphäre des Planeten und legte sich auf die Kronen mächtiger Bäume und spiegelte sich im Wasser warmer Meere. Es gab nur niedrige Berge, deren Gipfel keine Gletscher oder Schneefelder besaßen und stattdessen von dichter Vegetation bedeckt waren. Hier und da glänzten Flussdeltas unterhalb des Grüns, wie silbernes Adergeflecht.
Daniel Norak, Captain der Salvatore, sah vom Kommandostand seines Schiffes nachdenklich auf die grüne Welt hinunter. Das Oberkommando der Axaraborflotte hatte ihm den Auftrag erteilt Quora anzufliegen und dort Vorräte aufzunehmen. Den Captain befielen Zweifel, denn der Raumflughafen, den die Salvatore und ihr Schwesterschiff Matka ansteuerten, verdiente die Bezeichnung Raumhafen ganz und gar nicht. Es handelte sich dabei um nichts weiter als einen kleinen Landeplatz nahe einer Steilküste, für den man einen Teil des Urwaldes gerodet hatte. Die staubige Fläche wurde eingerahmt von Baracken und Containern, die nicht den Eindruck machten, den Vorratsbedarf eines Kreuzers von der Größe der Salvatore decken zu können. Mit beiden Schiffen war der Hafen gewiss überfordert, doch der Verwalter, den die Axaraborkommandantur dort eingesetzt hatte, schien zuversichtlich und keineswegs beunruhigt. Der Tower, in dem sich der Mann und seine Crew befanden, war winzig. Eigentlich nichts weiter als ein Antennenmast, mit einem Unterkunftscontainer, den man unterhalb der Ansammlung von Radarschüsseln und Sensorkugeln festmontiert hatte. Der Kommandant war ein Mann namens Iro Tohoshi, der wie ein Geist in einer kurzen holografischen Nachricht aufgetaucht war und Noraks Geschwader willkommen hieß. Tohoshi wirkte irgendwie fehl am Platze. Seine Erscheinung machte einen akkuraten und gepflegten Eindruck. Seine Wortwahl entsprach der eines gewissenhaften Offizieres, der es gwohnt war, sich keine Nachlässigkeiten zu erlauben. Ganz anders als die Beamten, die man für gewöhnlich auf den entlegenen Außenposten zu Gesicht bekam und die es mit der Akkuratesse nicht sehr ernst nahmen.
Norak war kein Dummkopf. Das Oberkommando wusste um seine Fähigkeiten und brachte ihn immer dort zum Einsatz, wo seine Qualitäten gefordert wurden. Die Gelassenheit des Hafenkommandanten, angesichts der Ankunft von zwei riesigen Kreuzern, die versorgt werden sollten, machte ihn stutzig. Normalerweise musste jeder Kommandant, der seine Aufgabe ernst nahm, einen Auftrag dieser Größenordnung verweigern und die Verwaltung drängen, Alternativen zu suchen. Norak vermutete, dass hinter der Order Quora anzusteuern mehr steckte, als lediglich die Schiffsbestände aufzufüllen. Dass man ihm bis zu diesem Zeitpunkt irgendetwas verschwieg, beunruhigte ihn.
Dax Henderson, der erste Offizier der Salvatore trat an Norak heran. „Man will, dass die Matka eine Stadt ansteuert, damit sie dort versorgt werden kann.“
Offenbar hatte der Hafenkommandant nun doch eine Alternative in Betracht gezogen. „Welche Stadt soll das sein?“
„Ich würde es auch nicht Stadt nennen“, bestätigte Henderson. „Sipa. Eine Siedlung mit etwa zweimillionen Einwohnern, die wohl hauptsächlich Landwirtschaft und Bergbau betreiben.“
Die Informationen über Quora konnte man ohne Untertreibung als spärlich bezeichnen. Das meiste wusste Norak aus einem Routinescan, den sie bei der ersten Umkreisung des Planeten vorgenommen hatten. Danach zu urteilen gab es außer Sipa noch dreissig weitere Orte, bestehend aus einer losen Ansammlung von Häusern, die sich eher zufällig zu dichteren Haufen ballten. Umgeben von Feldern und Minenplattformen, sprenkelten sie die grüne Oberfläche. Mit viel Fantasie konnte man sie als Städte katalogisieren, verbunden durch holprige Landstraßen. Hier und da gab es Flugfelder, die noch kleiner waren, als jenes, auf das die Matka gerade niederging.
Sipa besaß ebenfalls einige Rollfelder, auf denen hauptsächlich Blimps und kleine Zeppeline standen, zwischen die sich auch der ein oder andere Jet verirrt hatte. Die Anzahl von Raumschiffen war an einer Hand abzuzählen und die Modelle wirkten allesamt wie aus einer anderen Epoche.
„Ich hätte gerne das alte Kuba gesehen“, meinte Henderson, ironisch, indem er einen gängigen Spruch zitierte, der die Sehnsucht nach der Vergangenheit ausdrückte.
„Hoffen wir, dass wir hier keine größeren logistischen Probleme bekommen“, antwortete der Captain. „Das ist nicht der Ort, an dem ich länger bleiben möchte.“
Die Salvatore setzte auf und sogleich begann die Bodencrew damit, dem Schiff mit Maschinen und Fahrzeugen auf den Pelz zu rücken.
„Flink sind die Leute immerhin“, meinte Henderson. „Ich hätte jetzt eher eine lethargische Truppe erwartet, der man in den Hintern treten muss, damit sie sich bewegt. Er sah auf den Monitor des Nachrichtenkanals, neben seinem Sessel. „Tohoshi möchte Sie unverzüglich sehen, sobald wir gelandet sind.“
„Sagt er, worum es geht?“
„Nein.“
„Wenn es um die Abwicklung der Versorgung geht, kann er das auch mit dem zuständigen Offizier besprechen.“
Als hätte er Noraks Worte gehört, baute sich das holografische Abbild des Hafenkommandanten vor dem Captain auf.
„Ich bitte sie um ein Gespräch unter vier Augen“, sagte Tohoshi. „Ich bin mit einem Shuttle auf dem Weg nach Sipa.“
„Darf ich wissen, worum es geht?“
Tohoshi zögerte. „Treffen wir uns in Pinos Bar. Dort sind wir ungestört.“
Norak schauderte es bei dem Gedanken, sich in irgendeiner Spelunke dieser rückständigen Siedlung mit dem Hafenkommandanten zu treffen. Andererseits passte es nicht zu dem Eindruck, den Norak von Tohoshi hatte, Kaschemmen aufzusuchen, in denen sich Gesindel herumdrückte.
„Es ist etwas Offizielles, für den Fall, dass Sie Bedenken haben“, beschwichtigte der Tohoshi. „Und kommen Sie bitte alleine.“
Henderson und Norak wechselten ein paar Blicke. Der erste Offizier wirkte irritiert, aber der Captain hatte sich schon Gedanken gemacht. Sein Verdacht, dass es bei ihrem Aufenthalt um mehr ging, als Vorräte an Bord zu nehmen, erhärtete sich. Er war neugierig, was hinter der ganzen Angelegenheit steckte, welche Rolle Iro Tohoshi darin spielte und was das Oberkommando im Schilde führte.

Sachen für den Spass

Als Designer mache ich nicht nur Cover für Bücher und Entwürfe für Computerspiele, sondern nutze die Illustrationen auch für T-Shirts und Accessioires

Schaut mal in die T-Shirt Shops rein

AXARABOR – UPDATE !

Ich habe hier eine Seite eingerichtet, in der ihr Links zu den „Die Raumflotte von Axarabor“ Romanen findet. Es sind 33 Titel hier online. Mehr werden folgen.

AXARABOR – SEITE auf Youngarts. de

Die Raumflotte von Axarabor

Neben einige bekannteren Autoren der SF-Szene, habe auch ich nun einen Anteil an dieser Serie. Die Raumflotte von Axarabor

Endlich !

Endlich erhältlich!
Outlanders 9 – Verräter und Rebellen.
Entschuldigung für die Verspätung. Es ist noch unklar an wem es lag. An Amazon, oder an mir.
Hier der Klappentext:
Outlanders 9 – Verräter und Rebellen
Der Sieg über die Keymon ist in greifbarer Nähe. Doch anstatt in Triumphgeschrei zu verfallen, macht sich an Bord der Durana Unruhe breit. Das Misstrauen gegenüber den Akkato wächst und Gruppen bilden sich, die zum Ziel haben, das Kommando über das riesige Schiff zu übernehmen. Dominic Porter hat diese Entwicklungen lange ignoriert und nun scheinen sie ihn zu überrollen…

Outlanders
So werden die Menschen von den vielen Rassen der Milchstrasse genannt. Als Überlebende und Flüchtlinge, versuchen sie sich zwischen den Kulturen der Galaxis, die von ihren Bewohnern ASGAROON genannt wird, zu behaupten. Etliche von ihnen haben es geschafft, sich in der feudalen Gesellschaft ASGAROONS einen Namen zu machen. Andere fristen ein Dasein als heimatlose Wanderer. Doch ungeachtet ihres Status, begegnet man den neuen Bewohnern ASGAROONS mit Mistrauen und Verachtung…

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Outlanders 9 – Verräter und Rebellen. Ab dem 6. Juni erhältlich

Outlanders 9 – Verräter und Rebellen

Hier der Klappentext:

Verräter und Rebellen 
Der Sieg über die Keymon ist in greifbarer Nähe. Doch anstatt in Triumphgeschrei zu verfallen, macht sich an Bord der Durana Unruhe breit. Das Misstrauen gegenüber den Akkato wächst und Gruppen bilden sich, die zum Ziel haben, das Kommando über das riesige Schiff zu übernehmen. Dominic Porter hat diese Entwicklungen lange ignoriert und nun scheinen sie ihn zu überrollen…

Outlanders
So werden die Menschen von den vielen Rassen der Milchstrasse genannt. Als Überlebende und Flüchtlinge, versuchen sie sich zwischen den Kulturen der Galaxis, die von ihren Bewohnern ASGAROON genannt wird, zu behaupten. Etliche von ihnen haben es geschafft, sich in der feudalen Gesellschaft ASGAROONS einen Namen zu machen. Andere fristen ein Dasein als heimatlose Wanderer. Doch ungeachtet ihres Status, begegnet man den neuen Bewohnern ASGAROONS mit Mistrauen und Verachtung…