Schreiben oder nicht Schreiben, das ist hier die Frage!

Wenn ein Autor, trotz mehrmaliger Hinweise auf deutliche Defizite und Mängel in seinem Stil, der Logik in seiner Geschichte, der Charakterzeichnung seiner Protagonisten, der Schlichtheit seiner Dialoge etc. erhält, dann gibt es nur zwei Dinge die er erwägen sollte. Sich ein anderes Hobby suchen oder einen guten Lektor leisten. Da ich das Gefühl habe, dass Letzteres für die Überzeugungstäter nicht in Frage kommt (bedeutet es doch sich ernster Kritik auszusetzen) wird man sich wohl noch sehr lange über die verzweifelten Werbepostings amüsieren, wundern oder ärgern, die beinahe stündlich auf Facebook oder Twitter in den Äther gesendet werden.

Um eines klarzustellen: Werbung ist notwendig! Aber Schrott wird nicht besser, auch wenn man ihn unentwegt anpreist. Und um nicht unglaubwürdig zu sein, habe ich mir ein Buch geleistet, dass im Eigenverlag und – wie ich zuerst vermuten und später erfahren konnte – ohne jegliche Einflussnahme kompetenter Testleser oder Lektoren zustande gekommen war. Lustige Dialoge, klischeehafte Protagonisten, vorhersehbare Handlungsabläufe, Wortwiederholungen und absonderliche Wendungen, die keinerlei Sinn ergaben und später auch keine Berücksichtigung im Lauf der wild dahin galoppierenden Geschichte fand, durfte ich bei der Erkundung dieses neuen Fantasy Kosmos erleben. Zum Lachen, wenn es nur nicht so Bierernst gemeint wäre.
Das hat mich letztendlich dazu veranlasst meinen Senf dazuzugeben. Denn – wen zitiere ich hier eigentlich ? – „Das Leben ist zu kurz um sie mit schlechten Büchern zu verbringen.“

Hier einige Tipps, die nur für den normalbegabten Schreiberling gelten. Supertalente unter den Autoren haben das nicht nötig. Die finden ihren Weg in den Olymp der Schriftsteller, ganz ohne die die Klugscheisserei von Leuten wie mir.

1. Leistet euch einen Lektor!
Wenn jemand sagt, das sei zu teuer, dann ist sein Geschreibsel offenbar auch keinen Cent wert. Wenn er meint er wisse schon alles über Stil, Rechtschreibung und Textgestaltung, wird ihn die Zusammenarbeit mit einem Lektor schnell auf den Boden der Tatsachen zurückführen und ihm helfen sein Talent realistisch zu bewerten. Wer das schafft hat schon einen grossen und richtigen Schritt gewagt.

2. Kritik annehmen.
Daran hapert es wohl am meisten. Betrachtet der Autor seine Ergüsse doch als den Nektar und das Ambrosia seines bewegten Geistes, die über alle Zweifel erhaben sein müssen und deren göttliche Schmackhaftigkeit jeder Leser kritiklos anzuerkennen hat.
Wer sich berechtigter Kritik stellen kann und sie beim Schreiben berücksichtigt, hat den Pfad der Weisheit betreten.

3. Verlag suchen.
Eigenverleger werden jetzt bestimmt aufschreien. Ich habe auch nichts gegen Eigenverleger. Ist ne tolle Sache, wenn es funktioniert. In der Regel haben die Autoren jedoch nicht genügend Zeit sich um das Geschäftliche zu kümmern. Ich jedenfalls kann das nicht. Ein Verlag (ein guter Verlag) macht Werbung, organisiert, kennt sich auf dem Markt aus, ermittelt Trends, bedient Ebook-Plattformen und hat – vor allem – einen Leserstamm und nützliche Kontakte zu Bloggern, Lesekreisen, etc. Wer plant einen Eigenverlag aufzubauen, wird sich mit all diesem Beiwerk beschäftigen müssen, was Zeit und Energie in Anspruch nimmt, die dann für das Schreiben abgeht.

Soweit meine Erfahrungen.

Deutsche Phantastik – tot !?

Eines muss man zugeben! Die Übermacht der angloamerikanischen Phantastik ist schier erdrückend. Star Wars, Herr der Ringe, Star Trek, Harry Potter, Game of Thrones, das Marvel Universum. Wenn man diese Begriffe irgendwo auf der Welt erwähnt, finden sich sie Nerds zusammen, wie auf das Hornsignal eines Elben. Würde ich dort Raumpatroullie Orion, oder Perry Rhodan erwähnen – was ich schon getan habe – erntet man nur betretenes Schweigen und erreicht, dass sich die Augen des Gegenübers zu Spiegeleigröße weiten. Da sich die zuvor erwähnten angloamerikanischen Phantastik-Monster in der Popkultur gerade so herumtreiben, wie die Dinos in der Jurassic World, nimmt sich die europäische, bzw. deutsche Phantastik  verhältnismässig ameisenhaft aus. Obwohl die Franzosen durch ihre Comic-Kultur, auf dem internationalen Parkett schon etwas Vorsprung haben. Aber zweifellos zählen auch die Ameisen zu den Lebewesen, auch wenn sie klein sind. Man muss nur genauer hinsehen um das Gewimmel zu erkennen. Natürlich tut sich etwas im deutschen Fantasy/SF Teritorium. Allein die Namen Andreas Eschbach und Frank Schätzing zeigen dass der Ameisenstaat in Bewegung ist.

Vielleicht ist das Gejammere über den bevorstehenden Tod der deutschen Phantastik auch den Alt-Fans geschuldet, die verzweifelt versuchen ihre Kinder an althergebrachte Serien heranzuführen. Angesichts der bunten, effektvollen Übermacht aus USA, ist das ein beinahe sinnloses Unterfangen. Doch viele der jungen Phantastik- Fans wenden sich neuen Ufern zu, schreiben selbst, entwickeln Spiele, etc. Möglicherweise ist das Gejammere auch lediglich der Abgesang an alte Tage, gesungen von alten Fans. Ich habe vor kurzem einen Kommentar gelesen, der einer deutschen SF – Reihe galt und besagte, dass es abseits von PR (man weiss welche Serie gemeint ist), nichts an deutscher Phantastik gäbe, dass sich lohnte gelesen zu werden. Dieser Kommentar zeigt nur eines: Dass es manche nicht schaffen neue Wege zu gehen oder sich damit zu befassen, aus der Angst heraus, etwas Neues könne ihnen besser schmecken, als ihr gewohnter Brei. Sie können Liebgewordenes nicht in das Regal stellen und nach neuem Ausschau halten.

Tot ist die deutsche Phantastik nicht. Nur eben kleiner als die Armada aus Übersee 🙂


 

Den Personen Tiefe geben.

Ein wichtiger Faktor, der den Protagonisten Tiefe gibt, ist es ihnen Eigenheiten zu geben. Marotten, Ticks, Ängste. Gerade bin ich in einem Buch fündig geworden, dass mir eine gute Inspiration ist, Personen mit diversen Eigenheiten auszustatten, welche Rückschlüsse auf ihre Vergangenheit und Denkweise zulassen. Das Buch heisst „Die Sieben Säulen der Weisheit“ von T.E. Lawrence.

Ich habe mich entschlossen dem Leadman der Söldnergilde eine abergläubische Ader zu verpassen. Er trägt ein Amulett mit sich herum, in dem er eine kleine Mikrobibel eingeschlossen hat. Es soll ihm Unverwundbarkeit verleihen. Diese Eigenheit, wird es ihm später leicht machen sich Nea anzuschließen, aber schwer ihr dauerhaft zu folgen.

 

It is an important Factor to give the protagonist depth of Personality. Quirks , ticks , fears . I have just found some inspiration in an old book, to equip people with diverse characteristics, what makes conclusions about their past and mindset. The book is called " The Seven Pillars of Wisdom " by TE Lawrence.

I decided to give the Leadman of the mercenary guild a superstitious streak. He carries around a talisman with him, in which he stored a small micro Bible. It should make him invulnerability. This peculiarity characteristic will make it later easy for him to join Nea, but hard to follow her permanent.

SF, Fantasy and Spirituality

Man hat mich gefragt, warum ich nicht reine Science Fiction schreibe und einen ganz erheblichen Fantasy Aspekt in das Asgaroon Universum eingebracht habe? Vorausschickend muss ich sagen, dass beim Geschichten erzählen die Fantasy für mich den spirituellen Funken symbolisiert, der im Leben und Streben der Menschen eine wichtige Rolle spielt und ganz offensichtlich unser Wesen ausmacht. Der Mensch ist das Geschöpf, welches die Frage nach etwas Höherem stellen kann und bereit ist daran zu glauben, auch wenn das – bis zum heutigen Tag – zu manchen Verirrungen geführt hat.
Nun zur eingangs erwähnten Frage. Reine SF ist mir zu steril. Das Universum aus einer komplett materialistischen Sichtweise zu betrachten, ohne das Metaphysische mit einzubeziehen, wird der Realität nicht gerecht. Es wäre sehr unbefriedigend, würde es nicht eine höhere Komponente der Realität geben, die vielleicht die Ursache allen Daseins ist. Ohne diesen Aspekt hätte der Blick auf das Universum, bei aller Faszination, doch nicht mehr Tiefe oder Erhellendes, als der Blick auf eine Kiesgrube. Daher gibt es in Asgaroon eine starke Fantasy Komponente und die Protagonisten haben sich damit auseinander zu setzen. Sie staunen, zweifeln und fürchten sich, aber sie müssen anerkennen, dass in ihrem Leben Kräfte am Werk sind, die ihnen weit überlegen sind.
Ich zitiere zwei bekannte Protagonisten des phantastischen Genres.
„Ist da sonst gar nichts mehr?“ Mr. Spock, Star Trek 1, der die Sinnfrage von Viger (Voyager) wiederholt, der auf der Suche nach seinem Schöpfer ist.
„Erleuchtete Wesen sind wir, nicht nur rohe Materie.“ Yoda zu Luke Skywalker, bei dessen Ausbildung auf Dagobah.

Some asked me why I do not write pure science fiction and why i have introduced a very significant aspect of fantasy into the universe Asgaroon? As a preliminary, I must say that in storytelling,  fantasy symbolizes for me the spiritual spark, which plays an important role in the lives and aspirations of people and obviously constitutes our human essence. Man is the creature who question for something higher and is willing to believe it, even if it has led to some aberrations untill this day.
Now the input mentioned question. Pure SF – in my point of view – is too sterile. To look at the universe from a completely materialistic perspective, without taking into account the metaphysical side, the reality does not meet with the Stories you will write. It would be very unsatisfactory, would there not be a spiritual component of reality, what (maybe) is the ultimate cause of all existence. Without this aspect, the view on the Universe, with all its fascination, would have no more depth or enlightening, as the view of a gravel pit. THEREFORE in Asgaroon is a strong spiritual, metaphysic component and die protagonists have to deal with. They marvel, doubt and fear, but they must recognize facts in their life are at work who are powefull and they cant fully understand.
I quote two known protagonists of the fantastic genre.
„Is there nothing else more?“ Mr. Spock, Star Trek 1, the die question of meaning of Viger (Voyager) repeatedly, looking at the after its creator is.
„Enlightened beings are we, not just raw material.“ Yoda to Luke Skywalker, in his training on Dagobah.

 

 

Der Unendliche Traum / The infinite Dream

Der Unendliche Traum ist eine von ca. 5 kurzen Geschichten, die einige Aspekte des Asgaroon Universums beleuchten. Sie spielt einige Jahrtausende vor der aktuellen Handlung von Asgaroon Band 1: Der Stählerne Planet, in der Zeit Sargons, des Herrschers von Asgaroon. In “Der Unendliche Traum“ geht es hauptsächlich um Sareena, eine Tengiji Kriegerin, die es auf die Gefängniswelt Kassun verschlägt und die dort um ihr Überleben kämpft. In dieser Geschichte werden diese Gefängnisplaneten, die man auch “die Hölle der Gerechten“ nennt beschrieben, als auch die Wirkungsweise der Balori – Transmitter oder der Fayroo – Sternspringertore. Weiters lernt man auch die Rasse der Oponi und der Akkato kennen, die in Asgaroon eine wichtige Rolle spielen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sich Schemajah Schuppmann (Papierverzierer Verlag) dazu entschlossen hat, dieses Buch ins Englische zu übersetzen.

Es dürfte speziell eine bestimmte Leserschaft ansprechen. Eine Leserschaft, die das Motto liebt: Kein Held ist sicher. Alle werden sterben – Valar Morghulis! 🙂

 

The Infinite Dream is a short one of about 5 stories, that highlight some aspects of the Asgaroon Universe. It plays several millennia before the current action of Asgaroon Volume 1: The Planet of Steel, in the time of Sargon, the ruler of Asgaroon. „The Infinite Dream“ is mostly about Sareena, a Tengiji warrior who is imprisoned on the Prison World of Kassun and struggling there for her survival. In this story, this prison planet, which is also called „the hell of the righteous“ is described as well as the function of the Balori – Transmitter, or Fayroo – Starjumper Gates. Furthermore, you get to know the Race of the Oponi and Akkato which play an important role in Asgaroon. I am very happy that Shemaiah Schuppmann (Papierverzierer Verlag) has decided to translate this book into English.

It will especially appeal to a certain audience. A readership that loves the motto: No hero is safe. All will die – Valar Morghulis! 🙂

Es ist nicht leicht ein Gott zu sein! It is not easy to be a god!

Als Autor weiss man beinahe alles über seine Geschöpfe, Teile der Handlung, Hintergründe, etc. Natürlich gibt es da den Aspekt des Unbekannten, der sich durch den Detailreichtum und die Vielschichtigkeit der Protagonisten ergibt und der ihren Werdegang ins Dunkel hüllt. Das Schicksal der einzelnen Personen erhellt sich daher auch für den Schriftsteller nur nach und nach. Dennoch muss man sagen dass man als der Schöpfer einer phantastischen Welt natürlich eine ganze Menge Informationen hat, die zu verwalten nicht einfach ist. Dabei geht es nicht um all jene Teile, die man kennt. Der Autor ist ja quasi der allwissende Gott, der über alles bescheid weiss und die Fäden in der Hand hält. Informationen zu verwalten schließt jedoch auch ein, herauszufinden, was man vergessen muss, bzw. was eine Person, über die man gerade schreibt, nicht wissen kann. Das ist ein ungleich schwierigerer Part als Personen zu beschreiben, die über etwas sprechen das ihnen bekannt ist. Oft findet man beim überarbeiten von Texten heraus, dass eine Person über etwas redet, dass sie eigentlich nicht mitbekommen hat. Das bedeutet in der Regel, einen ganzen Handlungsablauf zu revidieren, ihn umzugestalten oder vielleicht zu streichen. Es stellt eine Herausforderung dar, sich ab und zu dumm zu stellen und sich in Personen hinein zu versetzen, die etwas nicht wissen. Ihre Fragen und Reaktionen stimmig zu gestalten ist ein hartes Stück Arbeit.

Ja, es ist nicht leicht ein Gott zu sein.

As an author, you know almost everything about creatures, parts of the plot, backgrounds, etc. Of course, there is the aspect of the unknown, what results from the richness of detail and the complexity of the protagonists what cover their careers into the darkness. The fate of individuals is evident therefore also for the writer only gradually. Nevertheless, it must be said that the creator of a fantastic world of course has a lot of information to manage waht is really not easy. It's not about all those parts, you know. The author is indeed almost the omniscient God who knows about everything and holds the strings in his hand. However, to manage information including without finding out what you have to forget, or what a person about you write just can not know. This is a much more difficult part as those about what is known to them. I often find out, when revising texts, that a person is talking about something that he or she could not have really noticed. That usually means to revise a whole course of action to transform him or perhaps be deleted. It is a challenge to face from time to time into not knowing to put himself into a person that something not know. Make your questions and reactions consistent by that parameters is a tough job.

Yes, it is not easy to be a god.

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Thomas van Veyden als Don Qijote

Ich habe gerade eine ganze Passage von Asgaroon – Band 6 – 8 überarbeitet und einen recht dünnen Handlungsstrang erfolgreich mit Detailreichtum und Tiefe versehen. Ein Aspekt auf den ich besonders stolz bin und den ich für ganz gelungen halte, ist das Verhältnis zwischen Samuel Blumfeldt, dem ehemaligen Leiter des Falthurea Sektors auf der Hafenwelt Scutra und seinem alten Kumpel Thomas van Veyden. Zuvor legte ich fest, dass Blumfeldt davon wusste, dass van Veyden ein unsterblicher Solanu – ein Kind der alten Erde – ist. Aber mir schien es jetzt besser davon auszugehen, dass Samuel Blumfeldt dies nun eher für die Hirngespinste eines alten Zausels hält. Den Wahnsinn eines Sonderlings, der durch seinen enormes Wissen über das Alte Reich, den Verstand verloren hat und sich inzwischen einbildet ein Ritter aus dieser mythischen Zeit zu sein. Ein Ritter, der ein wachsames Auge auf die Hinterlassenschaften Sargons hat, und dessen Wacht schon viele Jahrtausende andauert.

I just revised a whole passage of Asgaroon Volume 6 to 8 and a thin plotline is now successfully filled with detail and depth. One aspect to which I am particularly proud of and consider all managed well, is the relationship between Samuel Blumfeldt, the former head of Falthurea sector on the Spaceportworld Scutra and his old pal Thomas van Veyden. Previously, I stipulated that Blumfeldt knew about that van Veyden is an immortal Solanu - a child of the old earth. But it seemed to me better now assumed that Samuel Blumfeldt now considers it more likely for the ravings of an old Eccentric. The madness of a very special Guy, who lost his Mind because of his vast knowledge of the “Old Kingdom“. In his mind and imagines he becomes a Knight of this mythical time. A knight who has a watchful eye on the legacies of Sargon, and his watch has lasted for many millennia.

	

Die Techno-Elite

Die Technoelite verfolgt das Ziel Mensch und Maschine zur vollkomenen Symbiose zu vereinen. Neben allerlei erstaunlichen, technischen Innovationen und Spielereien, bleibt die Schaffung des perfekten Cybernetischen Wesens das Hauptziel dieser Gemeinschaft von Technokraten. Manche unterstellen ihnen die Neuersschaffung des verfluchten Technogottes zu betreiben.

Die Wurzeln der Techno-Elite reichen zurück bis in das „Alte Reich“ oder das „Grosse Zeitalter“. Viele Techniken basieren auf den Funktionsweisen und den Erkenntnissen aus Sargons Werkstätten. Allerdings strebte Sagon nie danach eine perfekte, unumkehrbare Symbiose zwischen Maschine und Lebewesen zu erreichen. Auch wenn es bei den meisten seiner Techniken zeitweilig zu einer Vereinigung von Maschine und Kreatur kam, konnte die Verbindung jederzeit wieder gelöst werden, ohne den anderen Teil dabei zu beschädigen oder zu zerstören.

 

The techno elite pursued the goal of uniting man and machine to the perfect symbiosis . In addition to all sorts of amazing , technical innovations and gimmicks, creating the perfect cybernetic essence remains the main objective of this community of technocrats . Some may impute them to recreate the cursed  Techno God.

The roots of techno – elite date back to the “ Old Empire “ or the “ great age “ . Many techniques are based on the functions and the Knowledge of Sargons ancient workshops . However Sagon desired never to achieve a perfect , irreversible symbiosis between machine and living things. Although it temporarily came to an association of machine and creature with most of its techniques, but the connection could be released at any time , without damaging the other part here or destroy .

In the Heat of this Summer … Reminding Dune

In der Hitze wandern meine Gedanken zurück zu der Zeit, als ich Frank Herberts Dune gelesen habe. Hier ein kurzer Text, den die Hitze aus meinem Schädel geschmolzen hat und den ich mir gerade ausgedacht habe.

Die Sonne sticht heiß vom Himmel über dem Wüstenplaneten. So heiß und hell, dass es scheint, als habe sie das Blau des Himmels ausgebleicht, um nur ein fahles Weiß zu hinterlassen. Ein ungewöhnlich heißer Tag. Sogar für die Verhältnisse auf Arrakis, sogar für einen alten Fremen wie mich.
Ich sitze auf dem Dach meines Hauses in Arrakeen und blicke hinunter auf die engen Gassen und breiten Boulevards der Stadt. Ich sehe auf die Scharen der Pilger die sich zwischen den Häusern drängen. Auf ein Heer von Gläubigen, die von der Nachricht über die Wiederkehr Muad Dibs, auf unserer karge Welt gespült wurden. Auch ich frage mich, was es mit den Gerüchten auf sich haben könnte, die überall die Runde machen? Während ich nachdenke, fällt mein Blick hinüber zum Horizont, wo in der flimmernden Luft ein Wurmzeichen zu erkennen ist. Es muss ein großer Wurm sein, der sich ungewöhnlich nah an die Stadt herangewagt hat, denn die Stauwolke ist riesenhaft und der Zimtgeruch, der gerade heranweht, so intensiv, dass er mir die Sinne raubt. Auch ich bin bereit an das Kommen des Propheten zu glauben und an die Verheißung, er würde Wasser zu Jenen bringen, die danach dürsten, und um das Antlitz der Welt zu wandeln. Arrakis wird erblühen und „Dune“ verschwinden. Und während ich darum bete, zweifle ich daran, ob ich das auch wirklich ersehne.

In the heat of this Summer day, my thoughts wander back to the time when I read Frank Herbert’s Dune. Here is a brief text that the heat has melted out of my skull right now and i write my words down, in the  spirit of Grand Master Frank Herbert …

The sun burns hot from the sky over the desert planet. So hot and bright that seems as if they have the blue sky faded to leave only into a pale white. An unusually hot day. Even for conditions on Arrakis, even for an old Fremen as me.
I sit on the roof of my house in Arrakeen and look down on the narrow streets and wide boulevards of the city. I look at the throngs of pilgrims who crowd between the houses. An army of believers who were purged by the news of the return Muad Dib, on our barren world. I also wonder what it might have with the rumors to be that making the rounds everywhere? As I ponder, I glance over to the horizon, where in the shimmering air, a worm sign can be recognized. It must be a big worm that has unusually close to ventured to the city, because the dust cloud is gigantic and the cinnamon odor what is blowing over the Roofs, is just so intense that he robbed my senses. Also I am willing to believe in the coming of the Prophet and the promise that he would bring water to those who thirst for it, and to transform the face of the world. Arrakis will blossom and „Dune“ disappear. And while I pray, I doubt if I really crave.

 

Game of Thrones is the new Standart!

Mit Game of Thrones hat G.R.R. Martin neue Maßstäbe gesetzt und hat zu recht den ersten Platz unter den Fantasy und Science Fiction Autoren unserer Zeit. Ich bin sogar der Meinung, er hat Tolkien den Rang abgelaufen und seine Romane müssen nun als Messlatte für die heutige phantastische Literatur gelten. Und es ist nicht die drastische Gewalt und der Sex, die den Erfolg seiner Bücher und nicht zuletzt auch der Fernsehserie ausmachen. Obwohl sich natürlich Viele – besonders die Fernsehgemeinde-  sich an der expliziten Darstellung dieser Szenen ergötzt. Würde man die Beliebtheit seiner Werke jedoch allein darauf reduzieren, täte man G.R.R. Martin unrecht. Der Erfolg liegt eher an der Komplexität des gesamten Werkes und der Vielschichtigkeit seiner Protagonisten, deren Handlungsweise, wie erst kürzlich in einem ARD Beitrag so trefflich bemerkt wurde, so erschreckend nachvollziehbar sind. Ob es nun gute oder böse Taten betrifft, man kann sich in den Figuren wieder erkennen.  Dies sind, meiner Ansicht nach die hauptsächlichen Aspekte, die Game of Thrones zu erfolgreich machen.

Wer Michael Köhlmeier kennt – er ist der etwas verschroben wirkende Mythen und Geschichtenerzähler auf BR-Alpha – wird wissen, dass es das Wesen der klassischen Mythen (ich würde sie als Fantasy bezeichnen) ist, den Leser, bzw. Hörer an der Hand zu nehmen, ihm Sonderliches, Spannendes, Schönes und Erschreckendes zu zeigen, ohne eine Wertung abzugeben. Es ist wie es ist und im Betrachten findet sich der Betrachter wieder, gelangt vielleicht zur Selbsterkenntnis oder gar zur Erleuchtung.

In diesem Licht sehe ich Game of Thrones: A Song of Ice and Fire. Und ich setze auch gar nicht voraus, dass es ein Happy  End geben könnte- was ohnehin zu bezweifeln ist. Ich will, dass mich die Helden mit auf ihre Reise nehmen und ich am Ende sagen kann:  „Ich bin mit Riesen gewandelt.“

„Dann müsst Ihr mit jemand anderem gewandert sein !“, würde Tyrion jetzt wohl sagen.

Wie auch immer. Ich hoffe mit meinem Asgaroon Kosmos in die Nähe von G.R.R. Martins Werken zu gelangen. Ich gebe mir jedenfalls Mühe mit meiner Welt und denke dass es bislang sehr gut läuft.

 

With Game of Thrones G.R.R. Martin has set new standards and rightly ranks first among the Fantasy and science fiction authors of our time. I even think he has outstripped Tolkien and his novels have to apply as a benchmark for today's fantastic literature. And it is not the dramatic violence and sex, which account for the success of his books, and not least the television series. Although, of course, many - especially the Fernsehgemeinde TV Viewers - be comforted in the explicit representation of these scenes. If one, however, only reduce the popularity of his works on this aspects you did GRR Martin wrong. Success is more likely due to the complexity of the whole work and the complexity of its protagonists, their actions, as recently post has been so well noticed in an ARD are so shockingly understandable. Whether it relates to good or evil deeds, you can recognize in the figures again. These are, in my opinion, the main aspects that make Game of Thrones to be successful.

Who knows Michael Köhlmeier - he's the little cranky acting myths and storyteller on BR-alpha - will know that it is the essence of the classical myths (I'd describe it as Fantasy) is to take the reader or listener by the hand, to show exciting, beautiful and terrifying, things without making a vote. It is what it is and in viewing the viewer will again, inadvertently gets to self-knowledge, or even enlightenment.

In this light I see Game of Thrones: A Song of Ice and Fire. And I put not require that there be a happy ending could-which is doubtful anyway. I want to take me with the heroes on their journey, and I can say at the end: "I have walked with giants."

"Then you must be with someone else!" Tyrion would probably say now.

Anyway. I hope with my Asgaroon cosmos to reach GRR Martins works. I give myself a lot of trouble in creating my world and think that it is going very well so far.