ASGAROON: Drive and Flow !!!!

Asgaroon: Band 6.

Manchmal gibt es Passagen innerhalb einer Geschichte, die einfach notwendig sind, dass man sie  schreibt. Man würde gerne darauf verzichten und den Lesern sagen; denkt euch einfach, dass es so oder so passiert ist und füllt die Lücken mit eurer Fantasie. Aber das wäre so, als würde man jemanden über eine unfertige Brücke führen. Natürlich muss man das immer machen, ganz klar! Doch je komplexer eine Geschichte wird und je mehr Charaktere in die Handlung eingefügt werden, umso genauer muss man auf diesen Aspekt achten. Es kann passieren, dass eine Nebenfigur mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und man feststellt, das man ihr mehr Leben einzuhauchen hat. Um diesen Fall geht es hier.

Oft wird es nötig einen Hintergrund zu schaffen, der die Handlungsweise eines Protagonisten plausibel macht. Also, setzt man sich hin und entwirft die Historie einer Person, was sehr mühsam sein kann. Oftmals aber ergeben sich dadurch ganz neue Aspekte und neue Ideen. Dann erlebt man einen Schreibe – Drive, einen regelrechten Flow und ehe man es sich versieht, hat man an einem Tag 40.000 Zeichen geschrieben und ein Gefühl der Zufriedenheit hinterlassen, nachdem man noch mal drüber gelesen hat. So zum Beispiel ging es mir beim Entwerfen des Orden der “Skaras“ (Steinbrecher, Haus der Tränen). Im Verlauf der Handlung von Asgaroon – nach den Bänden 1-3 – taucht der Großmarschall Daniel Reihmann auf. Er dient dem Laioon von Kimath und verfolgt undurchschaubare Pläne. Ab einem gewissen Zeitpunkt wurde mir jedoch klar, dass ich dem Leser einen Einblick in seine Motive und die Gründe für sein Verhalten geben musste. Ich schuf daher eine detaillierte Hintergrundgeschichte, über den zuvor genannten Geheimbund, dem Reichmann angehört. Inzwischen ist die Story um das Haus der Tränen so gut gediehen, dass ich darüber ein eigenes Buch schreiben könnte.

ASGAROON: Tengiji

Über die Tengiji (Tengischi) ugs. Teng/Tengi

Die Tengiji sind eine Kriegerkaste in der nur Frauen zugelassen sind. Ihr Ursprung liegt im Dunkel, aber sie haben viel Ähnlichkeit mit den Ninja oder den Samurai der alten Erde.

Auf der Stadtwelt Nuria, im Kulina Sektor haben sie eine Bibliothek oder eine Art Begegnungsstätte. Dieser Ort gilt als heilig und neutral. Diese Eigenart muss betont werden, da Tengiji, je nach Zugehörigkeit des Hauses, dem sie dienen, auch gegeneinander kämpfen können. Sie sind angehalten sich zu bilden, auf allen Gebieten der Lyrik und Poesie, sowie in allen Spielarten der Sexualität.

Eine Tengiji kann sich auch entschließen Kinder zu haben. Etliche der Kämpferinnen halten diese Erfahrung für wichtig, da sie zu einer erweiterten Sichtweise über Verantwortung und Pflicht verhilft. Tengiji die Mütter geworden sind, tragen für gewöhnlich einen Namenszusatz (Ta), der aus dem Altfarandi stammt und eine Koseform des Wortes Mutter (Tana) bedeutet und entweder vor dem Vornamen Namen oder danach ausgesprochen wird (in der Regel besitzen Tengiji keinen Familiennamen). Gerade in Adelshäusern, die für gewöhnlich viel Wert auf Familie legen, sei die Erfahrung der Mutterschaft hilfreich. Sollte eine Tengiji den Wunsch nach Kindern hegen, kann sie für eine gewisse Zeit aus den Reihen der Krieger ausscheiden, mit einem Mann eine Familie gründen und als Za Alika (Altfarandi für: Die Fremde) gelten. In dieser Zeit ist sie aller Pflichten entledigt und wird vom Orden als Fremde betrachtet.

Es steht jeder Tengiji frei sich ihren Herrn/Herrin zu wählen.

Tengiji heiraten nicht.

ASGAROON: Das GHOST-Konglomerat

Über das Ghost Konglomerat.

In Asgaroon gab es schon immer zahlreiche Verbrecherorganisationen. Aber erst im so genannten Neuen Zeitalter schlossen sich die verschiedenen Banden unter einer Dachorganisation zusammen, der sie den Namen Ghost verliehen. Erstmals fand der Name Ghost im Jahre 32.221 vpgZ. Erwähnung, als eine Rebellion auf der Stadtwelt Vanetha niedergeschlagen wurde. Es stellte sich heraus, dass die Aufständischen über diese, damals noch unbekannte Organisation, mit Waffen versorgt wurden.

Die Anführer des Ghost Konglomerates nennen sich Schirku (Altfarandi für Schatten). Meist stehen sie ihren eigenen verbrecherischen Organisationen vor und leiten ihre Unternehmungen weitgehend autark, solange sie damit keinem der anderen Schirku im Wege stehen. Um Reibereien zu vermeiden gibt es diverse Vereinbarungen und Regeln, welche die Handlungsfreiheit der einzelnen Schirku einschränken. Jedoch sehen diese Regeln auch zahlreiche Ausnahmen vor. Anders als bei den Piraten, die sich in der Bruderschaft der Freimänner zusammengefunden haben, steht bei Ghost alleine der Profit, sowie die Erlangung von wirtschaftlichem und politischem Einfluss im Vordergrund. Oft haben sich die verschiedenen Gruppierungen von Ghost untereinander bekämpft und sogar ausgelöscht. Viele bezeichnen Ghost daher nicht als eine Organisation, sondern als ein loses Konglomerat eigenständiger, krimineller Unternehmer, die sich unter dem Regelwerk des Venture zusammengefunden haben.

Der Oberste Schirku wird grundsätzlich aus der erfolgreichsten Organisation gewählt, wobei die Eigenarten des Wahlverfahrens wohl nur den Schirku verständlich sein mögen. Der Oberste Schirku hat große Macht, muss aber ständig zwischen den zwingenden wirtschaftlichen Faktoren und den kruden Regeln des Venture abwägen. Loyalität wird unter den Schirku oft beschworen, ist jedoch letztlich von untergeordneter Bedeutung.

Zu Zeit der zweiten Eroberung der Raumhafenwelt Sculpa Trax durch die Bruderschaft der Freimänner, war Ziggis “Zig“ Maldoon der oberste Schirku von Ghost.

Asgaroon: Bruderschaft der Freimänner (Pirates)

ASGAROON

Über die Bruderschaft der Freimänner.

Die Bruderschaft der Freimänner würde man schlicht als einen Zusammenschluss verschiedener Piratenkapitäne und deren Mannschaften und Flotten bezeichnen.

In den Imperialen Archiven wird die Bruderschaft der Freimänner schon vor der Gründung der Nominellen Republik im Jahr 1. pgZ. (148.579 nChr.) erwähnt. Unter Sargons Herrschaft (12.899 n.Chr. bis ca. 100.000 nChr.) gab es keine Organisation, in der sich die Piraten zusammengefunden hätten. Zumal viele der damaligen Adelshäuser selber Piraterie betrieben, oder Kaperbriefe an Raumschiffkapitäne ausstellten, um die Flotten anderer Häuser zu schwächen. Diese Praxis findet jedoch auch heute noch Anwendung, wenn sich auch niemand mehr offen zur Piraterie bekennt.

Die Freimänner (Freies Volk oder auch Bruderschaft der Tiefe oder Bruderschaft der Sonnen genannt), schlossen sich während der Separationskriege zu einer Gemeinschaft zusammen. Wohl auch, um ein Gegengewicht zu den sich bekämpfenden Adelshäusern zu bilden oder um die Assimilierung in die verschiedenen Flotten zu verhindern, die nach den schier endlosen Gefechten kaum noch Reserven hatten und wahllos nach Soldaten suchten. Um diese Zeit begannen die Freimänner Anführer zu wählen, die über beträchtliche Autorität und Befehlsgewalt verfügten und die man gemeinhin Leadmen, Firstmen, Seater oder “König“ nannte. Seit einiger Zeit hat sich der Brauch eingebürgert diesen Platz mit Frauen zu besetzen. Zur Zeit der Ereignisse um Nea Diehl hat Zeelona Bonathoo diese Position inne.

Die Freimänner eint der Hass auf die Kaiserliche Flotte, die unablässig Jagd auf die Bruderschaft macht. Umso schwerer wiegt der Umstand, dass Zeelona Bonathoo sich auf einen historischen Handel mit Kaiser Fedor II aus dem Haus Bolando eingelassen hat und der die Bruderschaft beinahe gespalten hätte. Die folgende Katastrophe auf der Raumhafenwelt Sculpa Trax hätte das Ende der geeinten Bruderschaft bedeuten können.

 

Asgaroon. About the secret Order of the Stonebreakers (Houes Of Tears)

Asgaroon:

Orden der Steinbrecher  oder Skaras. Altfarandi: Skaras-Fels, rask-brechen.

Ein Orden, der von Laioon Varus Bakory ins Leben gerufen wurde, nachdem er sich mit Simna, Tochter Sargons des Großen, überworfen hatte. Aufgabe der Steinbrecher war und ist es, alle Azzamari-Relikte und insbesondere die Baloriportale in Kimath zu vernichten. Die Balori werden auch die Augen Sargons genannt. Ein Augensymbol findet sich auch im Wappen der Skaras, sowie drei Steinsplitter, die ein zerbrochenes Balori darstellen sollen.

Im Laufe der Zeit wandelte sich die Form der Splitter zu der geläufigen Tränenform. Daher wird der Orden und sein Hauptsitz auch das Haus der Tränen genannt. Diese Interpretation ist jedoch falsch und leitet sich aus dem Augensymbol und den drei Tränen ab, die auf dem Wappen der Steinbrecher zu sehen sind. Das Auge deutet vermutlich auf die Augen Sargons hin. Man kann es aber auch auf die Tätigkeit der Steinbrecher/Skaras anwenden, deren Aufgabe darin bestand, nach den Artefakten aus dem “Alten Reich“ zu suchen.

Der Titel Haus der Tränen kann den tatsächlichen Ort des Ordenshauses bezeichnen, oder  auch als ein allgemeiner Begriff für den Orden und seine Mitglieder angewendet werden. In den Archiven auf Sirkavah findet sich jedoch eine Ortsangabe, die auf ein buchstäbliches Gebäude hindeuteten und den Hauptsitz des Ordens beschreiben könnte.

Haus der Tränen, am langen Fluss, auf Rossat.

Zweitausend Jahre nach Gründung des Ordens, entschloss sich der Laioon von Kimat, Varus Bakory, die Gemeinschaft aufzulösen und die Zerstörung der Balori einzustellen. Allerdings besteht der Orden als geheime Gesellschaft bis heute weiter und fühlt sich den Zielen, die zu seiner Gründung geführt haben, verpflichtet.

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Kurzbeschreibung zur Handlung.

Auf dem Kontinent Mekoona leben drei Völker, die dem geteilten Gott Oneyun dienen. Die Länder heißen Esperon, Ostreya und Ruskaron. Ruskaron ist die verfluchte Ostmark, deren Volk einst von Oneyun gedemütigt wurde.
Seit Tausenden von Jahren hüten die Priester der großen Kirche unzählige Sanktuarien, in denen der geteilte Gott verweilt, um auf seine Befreiung zu warten. Kurz vor dem Krieg, mit dem Ruskaron gegen die wohlhabenden Länder im Westen aufbegehrt, soll Oneyun wiederkehren, um die Welt zu heilen.
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ONEYUN. Eine dystopische Kurzgeschichte.

Die Idee zu Oneyun kam mir schon vor einigen Jahren. Ich habe sie erst vor kurzem zu einer Geschichte ausgewalzt, die ab Dienstag im Papierverziererverlag als Ebook erscheinen wird. Hier schon mal das Titelbild.

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